Die nächste Jahrhundertflut kommt: Ist China vorbereitet?
Shownotes
China hat eine schwere Vergangenheit in Verbindung mit Flutkatastrophen und Hochwasser. Wie das Land auf diese Probleme reagiert hat und warum China bis heute in seiner Infrastruktur- und Industriestrategie davon immer noch so stark geprägt ist, erkläre ich in dieser Episode. Klarstellung: In dieser Folge wird der massive Gletscherabbruch in Nepal und Teilen Chinas (Tibet) am 26. August 2026, der verheerende Sturzfluten und Erdrutsche entlang der Grenze auslöste, nicht behandelt – einfach, weil dies nicht in direktem Zusammenhang mit dem heutigen Thema der Wasserregulierung steht.
Erwähnte Begriffe:
- Sondern Wasserschutzprojekt „Drei Schluchten“ am Jangtsekiang
- Jangtse-Huai-System
Erwähnte Episode
- Chinas Jahrhundert-Projekt: Es wird die Welt für immer verändern! https://china-calling.podigee.io/85-chinas-jahrhundert-projekt-es-wird-die-welt-f-r-immer-ver-ndern.
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Transkript anzeigen
00:00:06: Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts.
00:00:11: China Calling, Huanying Nimen Lai.
00:00:15: Der Anlass für die heutige Episode war ein eher unscheinbarer Bericht über den drei Schluchten.
00:00:19: Du haben kennen wahrscheinlich viele ist das größte immer noch muss man sagen das größtes Wasserkraftwerk der Welt mit einer instellierten Leistung von fast kreisendzwanziger Watt und pro Jahr werden hundertterawatt Stunden Strom produziert.
00:00:35: Bald gibt es einen größeren Rest.
00:00:36: Darüber habe ich letztes Jahr schon gesprochen in der Podcast-Folge Vierfünfundachtzig.
00:00:41: China ist ein Jahrhundertprojekt, es wird die Welt für immer verändern, kamen August letzten Jahres wahnsinnig Zeit vor geht den Link zu der Episode packe ich gerne in die Beschreibung.
00:00:51: heute soll es um was anderes gehen gar nicht so um die Wasserkraft an sich denn das Interessante ist dass bei solchen Projekten nicht immer nur um die Energie geht natürlich primär ja aber auch um Schutz und Flut Katastrophenvermeidung.
00:01:06: Und die offizielle Name des drei Schluchten-Kraftwerks lautet auch in der Tat Wasserschutzprojekt, vielleicht schluchten am ganzen Gang ja?
00:01:14: Also Energie ist eine Funktion aber die andere ist Hochwasserschutz und das war offiziell zumindest auch ein zentraler Grund für das gesamte Projekt.
00:01:23: Wenn man verstehen möchte warum China auch solche Bauwerk überhaupt errichtet hat oder weiter errichtelt muss man noch ein bisschen die Geschichte reinschauen denn China hat einen sehr dramatische, desaströste Geschichte was die Überschwemmung angeht.
00:01:37: Die wohl größte Flugkatastrophe war in der Jahr neununddreißig am Yangtze-Huai-System.
00:01:44: Das Yangtzu-Hui-Ssystem bezeichnet ein für ja verflochtenes Flusssystem.
00:01:48: also Yangtzi ist ja logischerweise ein Fluss wisst ihr wahrscheinlich und der Huai auch das muss ich jetzt auch nochmal genau lernen nachschauen und es im Prinzip eine landwirtschaftliche Region im Ostenzentral Chinas und das Ganze liegt dann zwischen dem Jankt so in dem gelben Fluss, der dann im Norden fließt.
00:02:04: Das sind die beiden wichtigsten Flüsse, die lebensahnen von China und der Huai ist da eben mittendrin mit vielen Reservoirs, vielen Seen und das ganze Gebiet ist extrem.
00:02:13: Wenn hat man das hydrologisch geprägt?
00:02:15: Und anstatt isolierter Wasserwege bilden diese Flusssthemen im Prinzip ein kommunales System, dass es damals komplett über die Ufer getreten.
00:02:25: betroffen waren ja Schätzung sagt man bis zu fünfzig Millionen Menschen.
00:02:31: Schätzungsweise gab es vierhunderttausend Todesfälle, es könnten auch deutlich mehr gewesen sein.
00:02:37: Ihr wisst so dieser Zeit wurde sowas nicht gut dokumentiert konnte und wollte wahrscheinlich auch niemand machen.
00:02:44: Und es gilt damit auch eigentlich als die tödlichste Naturkatastrophe der modernen Geschichte, die wir erlebt haben.
00:02:53: Denn natürlich ertrankten nicht mehr Menschen direkt, sondern danach kam eben auch die anderen Bekleiderscheinungen.
00:02:59: Hunger, Cholera, Malaria und alle Möglichkeiten, in denen man sich vorstellen kann.
00:03:04: Ernten wurden vernichtet und die Stadt Wuhan hat dort auch in dem Eck liegt, die stand teilweise monatelang unter Wasser Und solche Fluten, die schien ja immer wieder heimgesucht haben.
00:03:13: Ich meine das war natürlich ein besonders extremes Beispiel.
00:03:16: aber es gab immer wieder Fluten Die verheirren waren noch bis in die Moderne rein Die erklären, warum China heute schon fast so eine Art Obsession mit Wasserbau hat.
00:03:26: Aus dieser Belegung heraus ist man natürlich seine eigene Bevölkerung davon schützen will und muss.
00:03:31: Ist eben keine einfache Infrastrukturpolitik mehr schön das irgendwie zu haben, zu optimieren und ja irgendwie dafür zu sorgen dass wir für Katastrophen abgesichert sind.
00:03:42: Nein es geht hier wirklich um eine staatliche Stabilität, um Ernährungsdicherheit Insgesamt auch ein wirtschaftliches Entwicklung, was China ja alles anstrebt.
00:03:52: Und wenn dort sozusagen das Ganze nicht funktioniert oder hier kauerhaft, also entweder durch sehr regelmäßige Einschläge die vielleicht nicht zu verherren sind aber die mir wieder rückschritt bedeuten oder durch extreme Katastrophen das ganze verhindert wird ist natürlich für China absolut verheerndes Ding.
00:04:09: hat man schon vor gut Siebzig Jahren begonnen, große Eingriffe zu machen.
00:04:15: Natürlich klassisch erst mal über Deich, über Kanäle, über Reservoirs, Staudämme und dann natürlich schließlich hat das unter anderem in den drei Schluchten dann Gipfel was ja damals auch ein Krisenprojekt war.
00:04:25: Ich weiß nicht, das habe ich im Erdkunderricht jetzt auch schon bisschen her bewundert und das war einfach für die damalige Zeit glaube ich unfassbar, dass China da gebaut hat und ich glaube es hält dich logisch was damit halt gemacht werden kann außer Energie gewonnen.
00:04:40: man kann halt in der Hochwasser-Saison oder vorher am besten den Wasserstand absenken.
00:04:45: Und das Reservoir ist dann sozusagen ein großer Puffer hinten dran, ja?
00:04:50: Und in dem Jahr zum Beispiel konnte man damit erhebliche Wassermengen aufnehmen, die man sonst so hätte wahrscheinlich hin hier aufnehmen können, die auf jeden Fall in größeren Flügen geendet hätten.
00:05:06: Gleichzeitig ist natürlich so, man muss jetzt diesen Thermal nicht romantisieren und das will ich natürlich auch nicht machen.
00:05:12: Ja also ganz klar, denn es ist so dass für dieses Projekt auch eins drei millionen Menschen umgesiedelt werden mussten.
00:05:19: ganze Städte Dörfer und auch historische Städten sind einfach verschwunden.
00:05:25: und natürlich auch ökologisch hat es einige Auswirkungen gehabt.
00:05:28: Veränderung inklusive Erdrutschriesigen wo man ganz klar sagen kann Diese Bilanz kann man so gar nicht vergleichen.
00:05:37: Also konomischer Nutzen, Sicherheitsnutzen aber auch dann die Auswirkungen auf Ökologie und Gesellschaft.
00:05:43: Auch technisch muss man sagen der Damm kann Hochwasser schon abfangen am Oberlauf des Yangtzer bei kann jetzt auch nicht stärker kriegen verhindern sowieso nicht Aber auch die riesigen Einzugsgebiete weiter unten kompletter verschützen.
00:05:56: also ja ist es eben besonders problematisch wenn in der Schläge im Mittelauf oder in den Nebenflüssen pastieren dann hat man dort auch keine ganz große Chance.
00:06:06: Übrigens das ganze Thema habe ich in meinem China-Buch nicht großartig aufgegriffen, wo ich gerade zu überlegen ist ja eigentlich interessant also dass ein China Buch was man über China wirklich wissen muss, muss man das heute wissen?
00:06:20: Was ich euch erzähle... Ich würde sagen nein!
00:06:22: Man kann es aber wissen.
00:06:24: Wir werden auch noch gleich merken warum es vielleicht auch für uns ganz interessant ist.
00:06:27: Aber der Hinweis des Buches könnte jetzt natürlich weiterhin vorbestellen.
00:06:31: Es kommt wirklich in wenigen Daher raus.
00:06:33: Dort gehe ich auch auf Umwelt ein, auf Ökologie aber eher auf andere Sachen wo ich sage die sind eigentlich relevanter und erklären mehr über China.
00:06:41: das heute ist ein Projekt wo ich sagen muss erst mal kennen natürlich viel.
00:06:45: aber es ist nicht so dass man das jetzt unbedingt wissen muss um China besser zu verstehen sondern in dem Buch gehe ich eher auf noch größere Muster ein Die entscheidende sind für China und auch für unser globales System.
00:06:59: So und jetzt kommen wir zum Moderne Denn der eigentliche Wandel, der fand auch erst danach statt.
00:07:09: Der Dreischluchtendamm steht immer noch so ein bisschen für die alte Philosophie.
00:07:12: Wasser kontrollieren, höhere Deische, reservoirs und einer Worten Beton.
00:07:19: Aber heute besitzt China – das ist schon eine Wahnsinnszahl rund fünfundneunzigtausend Staudämme – dreihundertachzehntausend Kilometer Deische!
00:07:32: Aber entscheidend ist eben nicht die Infrastruktur, behaupt ich jetzt einfach mal.
00:07:36: Sondern also die eigenen Infrastrukturen in den Zahlen und Beton, sondern wie man das System aufbaut.
00:07:43: Und da sagt man dass man diese Reservoirs auch anders nutzen kann.
00:07:48: In den letzten fünf Jahren alleine wurden diese großen mittleren Reservoires fast siebenundzwanzigtausendmal koordiniert gesteuert.
00:07:57: Also wirklich eingesetzt um gezielte Maßnahmen durchzusetzen, um Wasser besser zu koordinieren und zu steuern.
00:08:07: Und dabei wurden insgesamt fünfhundertsechzigtausend Milliarden Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten, wenn ich das genauso wenig sage wie mir also in Städten ausgedrückt.
00:08:18: Man hat gesagt man hat damit rund acht tausend Städte und fast sechs Millionen Hektar Agrarland geschützt.
00:08:25: der ehemalige Zahl steht jetzt immer so im Raum.
00:08:29: aber ich glaube schon dass wir davon ausgehen können, dass diese Infrastruktur, dieses System was China darauf gebaut hat zum einen eine gewisse Agilität besitzt und auch eben genutzt werden kann nicht einfach nur da ist.
00:08:41: Da muss man sagen okay schauen wir mal was kommt dann noch ob es hält ja teuer oder teuer und noch ein Sand sack entlang geklebt sondern das man das eben ganz aktiv auch gestalten kann und damit sowohl Menschen als auch Ökologie, wobei es mit die Frage ist.
00:08:58: Ist nicht sogar für die Ökologie ganz normal?
00:09:01: Für Natur aber zumindest Menschen kann man schützen und das eben im doppelten Sinne zu meinen Menschen leben und dann auch über die Entgängungssicherheit.
00:09:08: agrarierend ja also man geht weg ein bisschen von der reinen Katastrophenbekämpfung Und eher hin zum klassischen Risikomanagement.
00:09:17: so jetzt kommen wir durch eine etwas unbekäme Frage ins Spiel was passiert wenn man eine Region schützen kann aber dadurch eine andere verwüsten muss.
00:09:29: Das ist quasi überflutet und dafür hat China eben sehr, sehr viel Hochwasser-Rückhaltebecken gebaut.
00:09:35: Und seit zweitausend gibt es ungefähr, so jetzt im Jahr zweitausend, gibt's ungefähr hundert niedrige liegende Gebiete also keine reine Reservoirs sondern einfach Gebiete die für offiziell vorgesehen sind.
00:09:47: Dort leben insgesamt fünfzehn Millionen Menschen.
00:09:54: bewusst dorthin umgeleitet werden.
00:09:56: Seit der Einführung der Politik ist es wo so ungefähr hundertmal passiert, das heißt dann nicht dass plötzlich einer mit einem Mikrofon durchs Dorf rennen sagt hey Leute jetzt kommt gleich auch nicht Wasser rein bitte alle auf den Berg rennen und weg packt alle Sachen.
00:10:13: aber es ist eben trotzdem so dass das theoretische Gebiete sind die besiedelt sind und die dann auch ja gobferl werden können oder wo zumindest man davon ausgehen muss dass man auch natürlich entschädigt wird, aber das man möglicherweise auch einbußen hat.
00:10:31: Dafür insgesamt andere Regionen und die Gesellschaft geschützt werden.
00:10:36: Selbstverständlich ist es etwas was eigentlich nur in Land wie China kann wo halt die Regierung oder an dem Fall sind sie auch die zentrale Regionen.
00:10:43: Auch das wird meist nicht in Piken entschieden wie man sich's vorstellt, dass da einer aufm Sofa mit einem Knopf sitzt und das alles steuert weil er mit so nem Joystick Sondern.
00:10:52: das sind natürlich auch sehr dezentrale Entscheidungen, aber kann sich nur in so einem Land mit mehr autoritären Mechanismen durchgesetzt werden, dass ein Gebiet überflügelt werden darf damit ein anderes Gebiet geschützt bleibt.
00:11:06: Und natürlich kann man sagen ökonomisch funktioniert es erstaunlich gut und da gibt's auch Untersuchung.
00:11:10: also dieses White Flussgebiet zum Beispiel.
00:11:13: Da liegt die Benefit to Cost Ratio bei drei Komma fünf.
00:11:17: was heißt jetzt?
00:11:17: Also wenn ich eine Einheit widderpflichtlichen Schaden habe derdurch die Strategie der belasteten Gebiete entsteht, dann werden irgendwo anders Tricor V Einheiten wirtschaftlicher Schaden vermieden.
00:11:30: Beispiel wenn ich jetzt in einem Rückhaltegebiet eine Milliarden Euro zusätzliche Wirtschaftskosten habe vielleicht weil dort Häuser kaputtgegangen sind oder weil ich das dort in irgendeiner Form neu strukturieren muss, dann wäre aber der modellierte wirtschaftliche Nutzen durch vermiedene Schäden in einem anderen Gebiet bei drei Komma fünf Milliarden.
00:11:56: Wenn ich das jetzt hier nicht gemacht hätte, Hätte ich hier gar keine Schäde, ja null.
00:12:01: aber im andern wären drei Kommas fünf und so habe Ich eben hier ein aber in dem Anderen Null.
00:12:05: so ungefähr ist das Ja.
00:12:07: also Gesamtverschrift entsteht Einen größer Nutzen.
00:12:11: Also mehr nutzen als schaden.
00:12:12: Aber lokal sieht er natürlich bisschen anders aus.
00:12:15: da gibt es auch interessante Statistiken dazu zum Beispiel dass in den Betroffenen gebieten die nächtliche Lichtintensität über zehn Jahre ungefähr zehn Prozent nach umgegangen ist.
00:12:24: Du sagst so, ja klar wenn da Ruflut und Rot hat ja keiner mehr Lust zu feiern das sind alle Bars, Kneibenrestaurants und Dissen wahrscheinlich zu.
00:12:33: Ja es ist schon ein bisschen melden dran.
00:12:35: Das heißt nämlich dass Leute dort sich tendenziell nicht unbedingt ansiedeln zum Beispiel sich vermehrt und ganz wichtig auch keine Fabriken denn besonders stark ist eben der Verlust an Wirtschaftskraft den Neuunternehmen.
00:12:49: Die werden bestimmt jetzt nicht im Risikogebiet extra ziehen und das kann man auch messen, denn die neue Unternehmungsansiedlung oder die Unternehnungsansichtung von Unternehmen ging nach der Aufnahme in den entsprechenden Risiko-Gebieten um durchschnittlich sechzehn Prozent zurück.
00:13:04: Macht natürlich auch Sinn.
00:13:05: also investor würde ich mir das sehr gut überlegen.
00:13:08: Und natürlich heißt es dass sich dort ja wirtschaftliche Folgen habt.
00:13:12: vielleicht zuerst mal gar nicht kalkulieren kann oder nur irgendwie simulieren.
00:13:18: Also Wir haben hier eine wirtschaftsblützige Frage.
00:13:22: Wer trägt die Kosten für die Sicherheit der anderen?
00:13:25: Denn ich tue die Komplimente auch zum Ergebnis, das ich habe.
00:13:29: China schützt möglicherweise einige produktive urbanen Gebiete stärker als wirtschaftlich notwendig wäre.
00:13:36: Die Gesamtwirtschaftliche Effizienz kann da die Hoch sein aber trotzdem können die Verteilungseffekte extrem ungleich sein.
00:13:44: So jetzt gibt es noch etwas was Ich seh interessant für einen speziell auf die Städte abziehen.
00:13:50: Also das waren jetzt eher große, regulare Projekte.
00:13:53: aber was China eben aufgelandt ist und da sind wir auch wieder beim Thema weniger Beton dass man die Urbanisierung versucht zu optimieren.
00:14:01: also wissen ja Problemen viele Straßen Parkbete hochhäuse Einkaufszentren alles ist versiegelt Und das Wasser kann ich wirklich versickern.
00:14:10: Ja und da sagt man das durch die Urbanisierung der Oberflächenabfluss von ungefähr zehn Prozent auf sechzig Prozent steigt.
00:14:18: Das heißt, es kann nicht mehr so viel versickern.
00:14:20: wenn ich jetzt hundert Liter Regen habe dann fließen vielleicht nur zehn Prozent also zehn Liter unmittelbar oberlisch abtresst versickert.
00:14:28: aber wenn ich stark versickelte Flächen habe dann können das bis zu sechzehn Liter sein.
00:14:33: ja weil eben nicht soviel nach unten geht.
00:14:35: und auch da hat man überlegt was kann man machen?
00:14:37: Hat eben die sogenannten Sponsh-Cities ins Leben gerufen als Sponge Schwamm-Schwamm-Städte.
00:14:44: Und die Grundidee ist ganz simpel.
00:14:45: Eine Stadt soll eben wie ein natürlicher Boden fungieren, dass der Regen möglichst schnell durch Rohre aus der Stadt schießt?
00:14:55: Ist die ursprüngliche Idee also einfach Abwasserkanäle.
00:14:57: aber das funktioniert schlecht habe ich auch wieder gemerkt als jetzt in Heikova.
00:15:01: ja Also wenn es da mal richtig runter macht Da fließt nix ab mehr nach einer gewissen Zeit.
00:15:06: Ja und ja es geht eben darum dass man sagt okay wir können Flächen auch Einfach Durchlässiger machen Grünflächen, Fäuschgebiete, gründlicher Parks, renaturierte Flüsse usw.
00:15:20: Und das ist sicherlich die Idee.
00:15:22: und auch dafür Anlass war eigentlich eine kleine Katastrophe nämlich in Peking durch den Zwölf, da gab es Achtzig Tote, das ist relativ wenig.
00:15:29: vielleicht zu anderen Katastrophen aber könnte ich vorstellen wir sind Peking basiert dann bekommt zum Konzept schnell politischen Rückenwind und dann hat man ja auch erkannt wir müssen da was machen denn wenn sie Hauptstadt trifft dann kannst du jeden treffen.
00:15:44: Ja und diese sponge cities mein viele städt in China die kombinieren wie sponge cities vor also weil die einfach so geprägt sind von wasser wie hangzhou.
00:15:53: zu johl schanghai ja konnte sich eigentlich raus suchen die waren schon immer schwamm irgendwie.
00:15:59: aber natürlich ist ein unterschied ob ich das ganze auch sinnvoll koordinieren kann und systematisch aufbau denn ich glaube im ende wird es immer die kombination sein als rückhalte flächen frühwarnsysteme Und die Natur irgendwie so dein Bewegen, dass man einfach ein System hat was funktioniert.
00:16:19: Also es geht mich darum um eine Wundertechnologie zu etablieren, sondern insgesamt ja und wie gesagt ich habe das teilweise miterlebt und das waren alles harmlose Fälle aber Ich hab sowas noch nie irgendwo im Westen gesehen und da wird trotzdem immer noch die meisten meines Lebens dort verbracht und schon auch Regen Regen gehabt, aber diese Beschwärmung die ich dort gesehen habe und das waren ja noch harmlose Veranstaltungen vielleicht zu nehmen.
00:16:49: was da passiert ist auch in Guangzhou zur Regenzeit.
00:16:52: Da war es irgendwann so Ich bin nicht mehr mit normalem Schuh raus sondern nur noch mit Flip Flops weil ich meine macht das zwei mal dann sind die feucht und nass Dann kannst du sie wegschmeißen.
00:17:02: und Ja das war schon krass.
00:17:04: also diese Zeit dort Und war wohl auch in diesem Jahr extremer.
00:17:08: Aber wie gesagt noch keine massiven Fluten.
00:17:11: und ein bisschen weiter nördlich.
00:17:14: Da sind teilweise Erdflächen weggespült, da sind Brücken umgefallen.
00:17:18: wo sagt es, da wird's schwer noch irgendwas zu machen weil das war einfach so massiv.
00:17:24: und da kommen auch jedes Jahr ja ein paar Leute ums Leben in China obwohl die das zum einen natürlich kennen, weil Regenzeilen in China ist jetzt nichts komplett neues Und obwohl man ja unfassbar schon gut ist in dem Risikomanagement, was Maßnahmen angeht, Frühwarnsystem und so weiter.
00:17:43: Aber man wird es nie hundertprozenten Griff bekommen.
00:17:46: Die Lösung liegt eher da drin, dass man sucht, in die Natur mit einzubetten, buchstäblich, wobei natürlich sehr, sehr diffizieles weil auch da wieder wirtschaftlicher Fortschritt auf eben die Naturellige Umgebung trifft.
00:18:01: also Was können wir daraus lernen?
00:18:04: Also zum einen würde ich sagen Ja, also was können wir von China lernen?
00:18:10: Klimanpassung muss immer sozusagen ein System auch gedacht werden.
00:18:13: Ich glaube das ist klar und ihr sollt nicht erst nach einer Katastrophe reparieren.
00:18:18: leider brauchen wir oft eine Katastrofe in der einmalige schlimmer um irgendwie drauf gestoßen zu werden.
00:18:24: Das gehört leider dazu.
00:18:25: so ist der Mensch aber dass man sagt Datplanung und Katastrophenschutz die müssen wir miteinander verbinden und in der Tour kann quasi Teile-Infrastruktur sein was wir über China lernen.
00:18:37: Ich würde sagen, China kann langfristig Infrastruktur extrem gesteuert und konsequent planen und natürlich diese zentralistische Koordination ist bei Katastrophenschutz ein absoluter Vorteil.
00:18:53: wenn es die so nicht gäbe glaube ich gebe noch mehr Katastrophe in China.
00:18:58: auf der anderen Seite ist diese Stärke auch irgendwo eine Schwäche denn der Staat kann Das entscheiden und dadurch möglicherweise insgesamt mehr Leute schützen, ökonomischen Mehrwert sogar schaffen.
00:19:14: Aber entscheidet damit indirekt auch wer geopfert wird.
00:19:17: das sind Dinge die bei uns so nicht durchsetzbar werden ja sehr wahrscheinlich allein schon mit dem Grundrechticht vereinbar bar Die Volkswirtschaft in der Rechnung kann.
00:19:28: aber wieso auf den Schienen aufgehen ist natürlich auch nicht ganz unwichtig.
00:19:32: Da habe ich auch keine ganz klare Meinung dazu, muss ich sagen.
00:19:34: Insgesamt bin ich immer der Meinung man muss schon zum Wohllei Gemeinheit handeln und kann in sich sagen wegen ein zwei Fahrmann Individualrecht Muss ich jetzt im Prinzip möglicherweise negative Resultate fühlen eine ganz große Menge erwarten.
00:19:51: aber natürlich ja Kann ich auch nicht einfach rigoros einzig Schicksale sozusagen beseitigen.
00:19:59: Und die Zahlen sind trotzdem relativ stark.
00:20:01: Also man geht davon aus, dass in China nach wie vor ungefähr vierhundert Millionen Menschen einem hundertjährigen Hochwasser ausgesetzt sind.
00:20:12: Das heißt es ist schon so das die meisten Menschen weil sie eben auch den Regionen erleben wo viel Regen fällt oder zumindest viel Regend oder Wasser zuläuft Dass der schon auch nach wie vorn Risiko ist heute noch ja und allein vergangen fünf Jahren hatten wir direkte jährliche Flutschäden von circa zweiundundzwanzig Milliarden Euro.
00:20:33: Das sind so dreißig Milliarden auch ganz, ganz korrekt rechnen.
00:20:38: und ja wo man große Fortschritte macht klar ist der Gegner die Natur auch stärker geworden.
00:20:44: das auf völlig unabstreitbar sagte jeder.
00:20:46: diese Fluten gab es so wie momentan auftauchen der Frequenz jährlich nicht der auch ins KD hundertflut war.
00:20:53: dass hat deutlich zu gelungen.
00:20:54: Intensität also Ja, würde mich interessieren, ob ihr vielleicht dazu eine Meinung habt.
00:20:59: Lasst gerne einen Kommentar dort.
00:21:02: Dort wäre am besten natürlich in der App zu investen.
00:21:05: Denn dort erscheint auch ein Feed immer mit der Episode.
00:21:09: Das wisst ihr ja schon jeden Samstag und dort ist auch im besten Kommentar da zu lassen.
00:21:13: Viel Nutzen ist auch schon ab und zu!
00:21:16: Manchmal gibt es eine Frage, manchmal nur Hinweise.
00:21:18: Also mich auf jeden Fall mal interessieren wie ihr das so seht mit gar nicht nur aus der China Prille raus sondern auch allgemein und Land wie Deutschland sollte man sowas machen.
00:21:27: Sollte man da Menschen umsiedeln sagen okay die paar Einzitschicksal opfern wird für die große Gesellschaft aufgrund von Argumentation Gesamtsicherheit Wirtschaft Sagt ihr klar, man müsste den schädigen oder sagt ja sogar.
00:21:40: Nee also die kriegen da einen schädigten Ja aber die kriegen das.
00:21:42: was ist quasi wert so sagt ihr ja Aber die müsste man richtig entschädigen.
00:21:46: also mit einem multiplikator für emotionalen Verlust.
00:21:49: und soweit Wird schon interessieren ob ihr dazu eine meinung hat.
00:21:53: zu dem ganzen thema.
00:21:54: Das war es auf jeden fall für heute.
00:21:55: dafür bis zum nächsten mal gut.
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