Todesstrafe für ein Gramm? Die Wahrheit hinter Chinas hartem Anti-Drogenkurs!

Shownotes

Eine Hinrichtung von vier Kanadiern in China sorgt für großes Aufsehen. Hintergrund ist die Nulltoleranz-Politik gegenüber Drogen von China. Um dies zu verstehen, sowie viele weitere Sichtweisen der Chinesen in der Gegenwart, muss man die Historie und die Ereignisse während der Opiumkriege kennen. All dies arbeite ich in dieser Episode für dich auf und ordne es im heutigen Kontext ein.


Erwähnte Namen:

Ort: Kanton/Guangzhou

Buchquelle: Imperial Twilight: The Opium War and the End of China's Last Golden Age (Stephen R. Platt)

Personen: Robert Lloyd Schellenberg ("Schellenberg smuggling incident").


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Transkript anzeigen

00:00:00: [Musik]

00:00:05: Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts "China Calling,

00:00:12: Juanning, Niemann, Leih". Heute geht es um ein Thema, das viele ein Stück weit schockiert,

00:00:22: weil es auf der einen Seite um eine sehr harte Bestrafung geht, auf der anderen Seite ist es

00:00:27: auch ein Thema, was bei uns nicht unumstritten ist, weil es sehr ambivalent ist, weil man da sehr

00:00:33: viele verschiedene Meinungen zu haben kann, auch einfach aus der eigenen Erfahrung heraus. Und da

00:00:40: geht es im weitesten Sinne um das Thema Todesstrafe und Drogen, wobei ich jetzt nicht die Todesstrafe per

00:00:45: See diskutiere, eher sozusagen das Thema der Drogen, aber auch da möchte ich eigentlich eher auf was

00:00:52: ganz spezifisches eingehen, denn wir sind ja hier auf dem China-Podcast und da spielen natürlich die

00:00:59: Opium-Kriege bis heute eine Rolle, aber nicht nur in Bezug auf den Umgang mit Drogen in China,

00:01:04: sondern vor allem auch gesellschaftlich. Der Anderes für die Episode ist aber ein anderer. Und zwar

00:01:10: gab es in China eine Verurteilung, genauer gesagt in Guangdong, in der Provinz, wo ich zuletzt war,

00:01:19: die ja eigentlich historisch und bis heute schon so ein Hotspot für Drogen-Schmuckel war und ist.

00:01:26: Und dort wurden vier Kanadier zum Tode verurteilt. Es wurde natürlich international schon auch viel

00:01:35: diskutiert. Kanada hat es als diplomatischen Rückschritt bezeichnet und China war gegen

00:01:41: ganz da gesagt, hey, rechtlich ist es absolut legitim und wir gehen eben gegen Drogendelegte ganz

00:01:49: radikal vor mit maximaler Härte. Und jetzt muss man erstmal das ganze Thema wirklich auch historisch

00:01:56: betrachten. In vielen Ländern in Asien gibt es sehr, sehr harte Richtlinien gegen Drogen. China hat

00:02:04: aber da einen besonderen Bezug zu und den erkläre ich jetzt mal ein bisschen, denn auch die Opium-Kriege

00:02:10: werden aus meiner Sicht von beiden Seiten, also sowohl von China als auch vom Westen, oft ein

00:02:16: bisschen falsch verstanden. Also wir müssen da zum Prinzip ins 19. Jahrhundert blicken. Die Opium-Krieges

00:02:23: gab genau um zwei, eine von 1839 bis 1841 und dann nochmal einen von 1856 bis 1860, wo es

00:02:33: grob gesagt, ich rede gleich nochmal genau darauf ein, um ja Dispute zwischen Großbritannien und

00:02:40: China ging und die haben bis heute zu einem, man kann sagen nationalen Traumal geführt. Es wurden

00:02:47: damals Millionen von Chinesen süchtig, das ist erstmal so richtig und das hat auch dafür gesorgt,

00:02:54: dass eine gewisse soziale Ordnung aus den Fugen grieht. Aber es ist schon auch wichtig zu sehen,

00:03:02: was dort genau passiert ist. Denn es wird oft so dargestellt, auch von Chineser Seite,

00:03:07: das Ausland kam und hat alle um da Drogen gesetzt und sich dann China und den Nagel gerissen. So war

00:03:12: es natürlich nicht. Also ich sage auch gleich, ich habe heute eine Hauptquelle und zwar von einem

00:03:18: Buch, das ich schon vor langer Zeit gelesen habe. Heißt Imperial Tri-Light, The Opium War, ist von

00:03:26: Stephen R. Blatt, also wird Stefan R. Blatt geschrieben, ist ein amerikanischer Historiker,

00:03:33: der hat da wirklich ein sehr gutes Buch aus meiner Sicht geschrieben. Ich finde es natürlich

00:03:39: ähnliche Quellen jetzt im Internet, es wird nichts komplett anderes sein, aber er hat das

00:03:44: natürlich besonders detailliert dargestellt und es wird dann auch relativ klar, was dort genau

00:03:49: passiert ist. Das ist meine Hauptquelle, also das Buch empfehle ich auch natürlich jedem, der sich

00:03:54: da näher mal mit beschäftigen will, aber ich sage nur ganz klar, woher ich quasi meine Information

00:03:59: habe. Am Ende gibt es natürlich immer ein bisschen Spielraum für Interpreteration, aber ich reißen

00:04:04: jetzt mal kurz ab, was passiert ist. Also der Prinzip war so, dass viele Händler durch den

00:04:10: Opium Handel sehr, sehr reich geworden sind, es war damals ein Luxusgut, führend, war sozusagen,

00:04:15: die ist in den Company, die hat aus Indien, das war ja eine Kolonie von England, hat die Schlafmohnen,

00:04:24: importiert nach China oder von dort aus exportiert genau genommen und das war im Prinzip auch ein

00:04:31: Monocool auf die Produktion, auf die Lieferung und das ganze hat eben schon enorme Ausmaße

00:04:38: angenommen. Sie haben 1823 erstmals damit sogar den Import von Baumwoll übertroffen,

00:04:48: also wo der viel Baumwoll auch von England transportiert, also es war im Prinzip ein Riesengeschäft,

00:04:53: viele Leute sind sehr reich damit geworden und er schreibt in den Buch auch ganz gut, der Opium

00:04:58: Markt war im Prinzip, obwohl er ja mehr oder weniger illegal war, sehr, sehr gut geordnet,

00:05:03: er funktions- und klaren Regeln, klare Mechanismen und war eben im Prinzip, wenn man es so will,

00:05:11: wie ein recht transparenter Markt. Es wurde nie auch jetzt so besonders moralisch diskutiert,

00:05:19: jeder hat es ein bisschen anders geschäftlich behandelt, im Prinzip war es so, dass in China

00:05:25: dann doch relativ akzeptiert war und sogar Leute gab, die im Prinzip dem Opium positive

00:05:33: Wirkung zugeschrieben haben. So was werde ich heute nicht diskutieren, ich meine,

00:05:38: es ist ja auch gerade eine Debatte in Deutschland, wir haben es ja mit der Legalisierung von Cannabis,

00:05:43: wo es sehr, sehr verschiedene Meinungen gibt, bei Schlafmohlen ist es glaube ich ein bisschen

00:05:50: eindeutiger, aber natürlich gibt es auch da Leute eben sagen, ja, hat auch eine heilende Kraft,

00:05:54: sagen wir es mal so. Ja, natürlich, die Folge war, es gab viele Süchtige in China und obwohl es,

00:06:01: ja die Jugend schon als Betrug ansagt, man wenig daher gehen und innehmen können. Das Problem war

00:06:09: im Prinzip, dass natürlich dort auch sehr viele mitverdient haben, es hat dann nicht nur zu

00:06:13: gesundheitlichen Problemen geführt, sondern natürlich war China dadurch unglaublich anfällig

00:06:18: für Bestechungen. Sie hatten teilweise Energiemangel, weil die Leute gewissen Funktionen nicht mehr

00:06:23: nachgekommen sind, sie hatten vor allem auch wirtschaftliche Probleme, weil sie da mit Silber

00:06:28: bezahlt haben. Auch dort sagt man so als Vorgeschichte, dass im Prinzip damals England eben viele

00:06:35: Sachen aus China wollte, sogar Tee und so weiter, was damals ja auch ein kostbares Gut war, aber

00:06:41: China eigentlich nichts geben konnte und der Mon war eben so, das Opium war eben eine Sache davon.

00:06:46: So, jetzt aber wichtig zu verstehen schon, dass das Chinesel Kaiserreich viele Probleme zu der Zeit

00:06:53: hatte. Opium war halt so das deutlichste Anzeichen, aber sie hatten Probleme mit dem Außenhandel,

00:06:58: sie hatten keine wirklich starke Armee und deshalb muss man auch hier schon ganz klar sagen,

00:07:02: Opium wurde für vieles verantwortlich gemacht, aber es ist nicht der einzige Grund gewesen für

00:07:07: die wirtschaftlichen Probleme oder auch militärischen sozusagen Unterlegenheiten, die man da ganz klar

00:07:15: hatte. Dann war es im Prinzip bemittelt des 19 Jahrhunderts, sodass das Ganze so ein bisschen

00:07:23: ins Schwanken kam, die hießt in den Kampen, die hat ihre Monopur verloren, China hat versucht,

00:07:29: das Ganze zu unterbinden. Die Engländer haben Probleme gehabt, um im Prinzip dann in China

00:07:36: noch Einfluss zu nehmen und das Ganze hat dann dazu geführt, dass die Engländer sich zuhause

00:07:40: hingesetzt haben und gesagt haben, okay, was können wir machen? Wir haben immer Erspannung,

00:07:44: China will uns vor die Tür setzen, wir haben weiter Einfluss zu einnehmen, wir wollen auch China

00:07:49: öffnen, wir wollen hier Handel betreiben und im Prinzip uns hier weiter bereichern und dann

00:07:55: gab es im Prinzip die Entscheidung, die man gefällt hat. Man sagt im Prinzip sozusagen ja eine

00:08:00: unvermeintliche Erleichterung, wenn man so will, darin, dass man gesagt hat, okay, der Opium handelt,

00:08:06: das muss jetzt irgendwie sozusagen in einer Eskalation wahrscheinlich auch enden. Im Prinzip

00:08:11: war es für einfach gesagt, sodass die Kaufleute ihre

00:08:16: an der Öffnung interessiert waren. Also die mussten auch zwischenseitig nach Macau und Hongkong fliehen,

00:08:22: ja, von dem vielleicht noch hinzu. Also vieles ging über Kanton. Kanton ist das heutige Guangzhou,

00:08:28: die Stadt wo ich letztes war. Das war so eigentlich das große Einfallstor für China, der große Hafen,

00:08:34: das Perflussdelter und viele sind dann eben nach Macau und Hongkong geflogen aufgrund der Spannung.

00:08:39: Die Kaufleute wollten eher eine Öffnung und das übrige britische Königreich, die wollten einfach

00:08:48: im Prinzip weiter Einfluss nehmen und wollten eben sich wertschöpflich insgesamt bereichern oder

00:08:55: bzw. weil natürlich letztendlich auch ihre Kaufleute schützen und den Außenhandel sozusagen aufknacken.

00:09:03: Und das hat man dann gemacht, indem man diese Opiumkriege ausgelöst hat, wobei man eben sagen musste,

00:09:09: China war militärisch soweit unterlegen, dass es da zwar zu klein an Gefäschten kam, aber es war

00:09:15: jetzt nicht so, dass so eine Riesenschlacht entfacht ist, weil China relativ klar war, wir haben

00:09:20: dort eigentlich keine wirkliche Chance. So, es gab dann Verträge, das ist ja ungleiche Verträge,

00:09:26: würde ich China jetzt sagen, von 1842. Die waren so mit die erste große Entwürdigung von China.

00:09:36: Es folgten da noch einige. China musste unter anderem als Entschädigung große Summen zahlen,

00:09:41: also für den Opiumertrag, der England sozusagen entgangen ist und sie mussten unter anderem

00:09:47: eben Hongkong öffnen und abgeben. Und ja, im Prinzip liebte der Opiumhandel zu immer illegal,

00:09:53: aber ja, man konnte das erstmal nicht loswerden. Und bis heute ist es eben so, dass alles, was dort

00:09:59: so in dem Zeitraum passiert ist, mit, sozusagen, Opiumkrieg etikiert ist, aber es ist nicht wirklich

00:10:04: so, dass jetzt alles nur mit Opium in Verbindung stand. So, und jetzt könnt ihr euch vorstellen,

00:10:10: es ist eben so, dass das bis heute nachhalt in China, es ist ja nicht die einzige Demütigung gewesen,

00:10:17: es gab später noch andere, aber es ist natürlich immer einfach, dann sozusagen dort

00:10:21: entschuldigen zu suchen. China hat jetzt kein besonderer Kroll gegen die Engländer, das kann

00:10:26: man glaube ich nicht sagen, aber eben da es unterm abgeleitet, wir wollen nie wieder so etwas erleben.

00:10:31: Und deshalb heute eine Null-Toleranz gegenüber Drogen, bzw. was jetzt als Drogen definiert,

00:10:38: welche jetzt eben um hartes Rauschgift, um Drogenschmuckel und alle Substanzen, wie

00:10:46: Meta-Fitamin oder Heroin und das ist meistens dann mit lebenslanghaft strafen oder mit

00:10:55: Todesstrafen belegt. Ja, es gab da einige auch sehr, sage ich mal, aufsehende,

00:11:02: erregende Fälle, einer, der auch mit dem Kanadier zu tun hatte von Robert Lloyd, der wurde wegen

00:11:08: Drogenschmuckel 2018 verurteilt, zunächst zu 15 Jahre Haft, später aufgrund unter anderem der

00:11:15: diplomatischen Spannung zwischen China und Kanada, dann zur Todesstrafe, sehr umstritten Kanada und

00:11:21: ja, China haben kein besonders gutes Verhältnis in den letzten Jahren gehabt, deswegen viel auch mit

00:11:27: Sanktionen von Kanada zu Huawei ab, die da auch Leute festgehalten haben, die Huawei-Prinzessin,

00:11:35: unter anderem, man geht da schon auch davon aus, dass Kanada sich da sehr der USA untergeordnet hat

00:11:41: und auch fragwürdige Schritte unternommen hat und klar, dann hast du natürlich wenig

00:11:46: Möglichkeiten, wenn deine Leute in China missbauen. Man muss immer dazusagen, dass natürlich das auch

00:11:53: teilweise abgestritten wurde, es gibt auch wilde Theorien, dazu kann ich jetzt nichts sagen. Also,

00:11:58: es gab Leute, die hat gesagt, ja, die haben mir das in die Taschen geworfen oder was weiß ich,

00:12:04: das ist natürlich jetzt schwer zu erörtern, ja, das ist einfach mal jetzt die Fakten darum,

00:12:10: soll es nicht gehen und um die Schuldfrage so ein einfaches "Warum China damit so sozusagen umgeht?"

00:12:16: Ja, und man muss trotzdem sagen, es ist auch ein Asien generell, so dass die meisten dann sehr,

00:12:22: sehr streng sind. Also in Singapur ist Drogenschmuckl auch ab 15 Gramm ein toteswürdiges Verbrechen,

00:12:29: das war mein erstes Land, wo ich jemals in Asien war und wenn man da hinkommt, das so nie so erlebt

00:12:34: hat und jeder einem das auch so zehnmal sagt, ist man schon vorher so ein bisschen, wie soll ich sagen?

00:12:39: Denn natürlich, eher für Stich auf der anderen Seite bin ich selbst jetzt nicht irgendwie davon

00:12:46: betroffen oder hab da irgendwie jetzt ein Problem mit. Man muss einfach wissen, diesen Ländern. Es gab

00:12:51: Indonesien immer wieder Hinrichtungen, es gab auch Vorfälle, wo Leute halt wahrscheinlich vergessen

00:12:59: haben, Sachen rauszunehmen, weil es gibt ein paar Länder in Asien, wo das sehr locker garnelt wird,

00:13:04: wie Cambodia. Letztendlich mittlerweile Thailand ist es sehr, sehr locker und dann gibt es so

00:13:09: Länder zwischen Trin, wie Japan und Südkorea. Da ist es weniger trakonisch, aber natürlich

00:13:15: strenger als in Europa und man sieht einfach in ganz Asien oder vielen asiatischen Ländern,

00:13:20: dass dort die kulturelle Abneinung gegen Drogen größer ist, weil man zum einen historisch

00:13:27: Erfahrung gemacht hat, die sehr, sehr schlecht sind, aber man sieht diese Abhängigkeit auch irgendwo

00:13:32: als gesellschaftlichen Zerfall. Also das ist sehr stark, im Prinzip verurteilt, wenn man eben dort

00:13:41: immer sozusagen eher dieses Gemeinwohl im Kopf hat und eben nicht möchte, dass man das sozusagen

00:13:48: in die Gesellschaft rausträgt oder das eine große Sache wird. Es gibt da sogar im Prinzip eine

00:13:54: sehr interessante Überlegung, dass heute wahrscheinlich ja viele Drogen in China hergestellt

00:13:59: werden, aber nicht in China konsumiert werden und nach Amerika vor allem gelangen, dass man sagt,

00:14:06: es wird so ein bisschen auch der Opium-Krieg oder diese Zeit umgetreten, dass heute natürlich China

00:14:13: da viel lieber, wobei China das ja nicht OVC macht, das ja auch in China letztendlich illegal

00:14:18: herzustellen. Aber ja, es gibt da schon einige Seewege, die glaube ich echt bekannt sind und

00:14:24: nachverfolgt werden können. Ich weiß gar nicht, wo das in China hergestellt wird,

00:14:28: muss ich auch nicht wissen, aber ja, es ist im Prinzip einfach so, dass in China das bis heute

00:14:37: anhält. Ich habe auch nochmal gefragt bei einer Bekannten, die auch gemeint hat, klar, es lernt

00:14:42: jedes Kind in der Schule herüber. Ich glaube, wir wissen eben die chinesische Geschichte wenig.

00:14:47: Ich wusste auch bis vor Jahren, fast gar nix, bis ich mich mit dem Thema beschäftige. Da haben

00:14:52: wir uns selbst dann, die Opium-Kriege sind ja wirklich nochmal ein kleiner Teil dieser gesamten

00:14:57: Historie im letzten Jahrhundert. Es ist so viel passiert, auch später noch mit anderen Mächten,

00:15:03: wie China teilweise gedemütigt wurde und vieles davon ist eben bis heute noch verankert in

00:15:10: diesem kollektiven Gedächtnis und das erklärt, warum China so damit umgeht. Ja, also für dich

00:15:17: ganz wichtig, das sind Sachen, die China bis heute im Kopf hat und eben nicht nur auf Drogen

00:15:22: bezieht, diese D-Mütigungen und ganz wichtig, Drogen in China, hm, schlecht. Ja, also klar, es ist

00:15:30: für manche natürlich immer ein gewisses Paradoxum, weil sie sagen, ja, aber es sei die größte

00:15:37: Raucher-Nation der Welt, aber ich könnte mir keinen Joint anzünden, sagt dem Motto, aber das ist

00:15:41: eben einfach so, wie sich die Tatsachen darstellen. Es sind vielen Asiatischen in Danzow und China

00:15:46: ist dort ein sehr plaggatives Beispiel mit entsprechender Historie. Ja, das war es für heute. Wenn dich das

00:15:55: Thema noch mehr interessiert und auch so historisch zusammenhänge, dann lass mich gerne irgendwie

00:15:59: wissen, ja, es gibt natürlich ganz, ganz viel, was ja in diesen Zeiträumen passiert ist, ob das

00:16:06: dann auch die Kriege sind mit Japan, letztendlich erster, zweiter Weltkrieg, die Boxeraufstände,

00:16:11: ganz viel passiert, Kulturrevolution. Da habe ich bis erwähnt zugemacht zu den Geschichten,

00:16:16: Aspekten. Es ist aber interessant, ich habe mich früher dafür nicht so interessiert mittlerweile

00:16:20: auch mehr, weil ich merke, dass es einen großen Einfluss hat auf die Gegenwart. Das war es für

00:16:25: heute. Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal, mach's gut. Tja, hui, tian.

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