Das gigantische Sprachpuzzle: Warum die Chinesen sich selbst nicht verstehen
Shownotes
Nicht nur für Ausländer ist die chinesische Sprache schwierig. Auch die Chinesen selbst haben ihre Probleme bei der Verständigung. Wie genau dies aussieht und wie China versucht, dieses Problem zu lösen, erfährst du in dieser Podcast-Episode.
Erwähnte Begriffe:
- Mandarin: Hochchinesisch und nordchinesische Dialekte
- Shanghaier Dialekt ("Wu"): Dialekt in Shanghai und der Yangzi-Mündung
- Hokkien ("Min"): Dialekt u. a. in Fujian, Taiwan, Singapur
- Kantonesisch: Dialekt u. a. in Hongkong und Guangdong/Guangzhou
- Pinyin: phonetische Symbole für chinesische Schriftzeichen
► Hier kannst du dich kostenlos für meine neue Plattform C2I-Express (App + Report) anmelden: https://china2invest.webflow.io/express
► Hier kannst Du meinen YouTube-Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/china2invest
► Folge mir gerne auch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ericnebe/
Über eine positive Bewertung und ein Abo auf deiner Podcast-App würde ich mich sehr freuen und natürlich ebenso, wenn du meinen Podcast weiterempfiehlst.
Die verwendete Musik wurde unter AudioJungle - Royalty Free Music & Audio lizensiert. Urheber: Alexiaction.
Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Alle Beiträge auf diesem Kanal spiegeln lediglich meine eigene Meinung wider und stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.
Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert: -.
Transkript anzeigen
00:00:00: [Musik]
00:00:06: Oh, und damit ganz herzlich willkommen zur nächsten Episode meines Podcasts
00:00:11: China Calling Huanying Nímen Lái.
00:00:16: Ja, wie bin ich auf das Thema der heutigen Episode gestoßen?
00:00:20: Nun, Mandarin oder die chinesische Sprache begleitet mich natürlich im Alltag.
00:00:24: Da gehe ich später nochmal drauf ein.
00:00:26: Inwiefern das eigentlich relevant ist und auch ein Grund war, warum ich eigentlich überhaupt mit Mandarin begonnen habe.
00:00:33: Aber konkret die Inspiration kam eigentlich von Lautsprechern.
00:00:36: So habe ich gesehen, jetzt auf so messen.
00:00:39: Da ist immer üblicher, dass die Leute mit so Kopfhörern rumrennen, die direkt sagen,
00:00:44: eine Übersetzungsfunktion haben.
00:00:47: Beispielsweise, wenn jetzt eben ein ausländischer Besucher kommt und auf eine Messe mit einem chinesischen Kommunizieren will,
00:00:54: dann gibt es eben Möglichkeiten, dass das direkt übersetzt wird.
00:00:57: Aber jetzt ist es interessant, also zum Beispiel von Chinesisch auf Englisch oder was auch immer.
00:01:01: Sicherlich auch Arabisch hier, ein großes Ding.
00:01:04: Aber was ich jetzt gesehen habe, da ging es um eine chinesische Firma,
00:01:08: das sind ganz oft auch Start-ups, ob die sich alle durchsetzen, wahrscheinlich eher nicht.
00:01:12: Und da ging es um eine chinesische Firma, die hat ganz interessant so einen Kopfhörer entwickelt,
00:01:17: mit zwölf verschiedenen chinesischen Sprachen.
00:01:20: Das ist ja schon mal so ein bisschen skurril eigentlich, dass man sich im eigenen Land dann über so Kopfhörer möglicherweise verständigen muss.
00:01:29: Und da möchte ich heute mal so ein bisschen darüber reden, was eigentlich auch die Besonderheit der chinesischen Sprache ist.
00:01:35: Und es ist tatsächlich auch ein Thema, was immer wieder so ein bisschen beeinigend für Verwirrung sorgt.
00:01:40: Und wo ich auch ganz oft gefragt werde, er ist noch mal, hier spricht man doch überall kandlenäßig oder mandarin.
00:01:45: Oder wo schreiben die wie?
00:01:47: Und das will ich schon einfach mal einordnen.
00:01:49: Das ist eigentlich, wenn man sich mal grob so einfach aufskizziert, gar nicht so komplex und kompliziert,
00:01:55: das habe ich auch sogar im Kopf, da muss ich gar nicht so viel machen.
00:01:57: Aber auch ich habe mir heute noch mal ein paar Sachen angeschaut und war von der einen oder anderen Zahl selbst überrascht.
00:02:03: Ja, und da einfach mal so ganz grob so eine Einordnung.
00:02:07: Also es ist tatsächlich so, dass eben die Verständigung in China gar nicht immer möglich ist,
00:02:13: weil es so viele verschiedene Dialekte gibt.
00:02:16: Insgesamt, wenn wir über chinesisch sprechen, dann reden wir oft von dem Hoch chinesisch vom Mandarin.
00:02:24: Und da sagt man, gibt es weltweit so circa 1,3 Milliarden Leute, die mandarin sprechen.
00:02:31: Jetzt merkt ihr schon, in China leben ja 1,4 Milliarden, das heißt, es gibt Leute, die sprechen hier kein Mandarin theoretisch.
00:02:38: Und ja, das ist insofern interessant, da ist natürlich die Frage, wie sich die Annonsten verständigen.
00:02:46: Und man sagt im Prinzip das einzige, sozusagen Kommunationsmittel, was alle Chinesen gleich haben,
00:02:52: ist dann die Sprache, die geschriebenen Sprachen, nämlich die Schriftzeichen, wobei auch da gibt es Unterschiede.
00:02:58: Ja, und genau, man sagt Mandarin ist im Prinzip die größte Dialektkabel,
00:03:03: wird ungefähr von 70 Prozent der Chinesen gesprochen.
00:03:07: Wobei die Zahlen nicht gewonnen, aber sie sind sehr unterschiedlich, aber auch Zahlen gefunden.
00:03:10: Also es sind circa nur 1,1 Milliarden Menschen, die mandarin sprechen.
00:03:14: Nahgeblich nicht so fest, weil wir können davon ausgehen, dass 70 Prozent der Chinesisch-Mandarin-Sprecher,
00:03:22: das Hoch Chinesisch, was ich auch zum Beispiel natürlich lerne.
00:03:26: Und danach, ganz kurz zu einer Einladung, was kommt danach?
00:03:29: Da war ich zum Beispiel schon überrascht.
00:03:31: Danach kommt, dass sich der Shanghai Dialekt, das sprechen circa 80 Millionen, dann kommt,
00:03:37: die ganzen Minnsprachen, das sind diese Sprachen, die man auch in Taiwan spricht.
00:03:43: Da fällt Taiwanese, ich traue da auch Hokkien, was man in Singapur spricht.
00:03:47: Und danach auf Platz 4, das hätte ich auf Platz 2 erwartet, Kantonesisch.
00:03:51: Kantonesisch ist der Dialekt, den man hier unter anderem in Guangzhou spricht, in Hong Kong, in Macau,
00:03:59: wo auch in vielen anderen Teilen von Südschina und letztendlich auch, das ist ganz wichtig,
00:04:04: die zu Sprachen spricht man dann teilweise eben auch noch in anderen asiatischen Ländern,
00:04:08: weil je nachdem, woher die Gruppen kommen, die dort leben, wird auch dieser Dialekt gesprochen.
00:04:15: So Beispiel in Malaysia ist es superinteressant und ausgeprägt, wenn du in Kuala Lumpur bist,
00:04:19: dort ist Kantonesisch dominierend.
00:04:21: Gehst du nach Pina, dann ist es zum Beispiel das Hokkien, also das, was eher aus Fujien, aus Taiwan kommt.
00:04:27: Interessant, dass die eben das mitgebracht haben.
00:04:30: Oder wenn du, Beispiel nach Kanada gehen würdest, nach Vancouver oder so,
00:04:35: würdest du auch sehr viel Kantonesisch hören, weil ja viele dort eben aus Hongkong hingezogen sind.
00:04:42: Genau.
00:04:43: Die Schrift ist das, so ein große Verbindungsmittel, das ist ganz, ganz wichtig.
00:04:48: Es gibt tatsächlich, sagt man insgesamt 50.000 verschiedene Schriftzeichen, die so bekannt sind.
00:04:55: Es ist die einzige aktive pictografische Sprache, das heißt die einzige wirkliche Sprache weltweit,
00:05:03: die noch so verwendet wird.
00:05:05: Also moderne Sprache, das erzählt eben man nachher trotzdem.
00:05:10: Diese Schriftzeichen verwenden die wirklich auch eine Bedeutung haben, wo man das wirklich ablesen kann.
00:05:17: Für den Alltag, was brauchst du an Schriftzeichen?
00:05:20: Man sagt so ja, mit 2500 bist du ganz gut dabei.
00:05:24: Ein Gebilde der Chinesen, der kann so 5.000 bis 6.000.
00:05:28: Wo stehe ich?
00:05:30: Ich kann es euch aktuell nicht sagen.
00:05:31: Ich kann sagen, dass ich vor zwei Jahren nachweislich 2500 Schriftzeichen tatsächlich drauf hatte,
00:05:39: weil ich eine Prüfung abgelegt habe.
00:05:41: Die genau das nachweis, wofür man, also das die zwei höchste gewesen, die diese 2500 braucht,
00:05:48: die sehr stark aufs Lesen fokussiert ist, das Niveau habe ich aktuell nicht.
00:05:54: Du siehst einfach daran, dass seit dem Zeitvergang ist, obwohl ich natürlich hier Chinesisch spreche und lerne,
00:06:01: ist mein Fokus nicht auf der Schrift, weil ich zugegeben, das kommt auch.
00:06:05: Also für den Alltag bin ich gut versorgt, ich kann gut lesen, ob es jetzt irgendwie nüß oder auf der Straße.
00:06:13: Da bist du auch mit viel weniger schon dabei.
00:06:15: Also das war auch ein Grund, warum ich da mit angefangen habe, weil du merkst,
00:06:20: sag ich mal, wenn du nur so 100, 200 kannst,
00:06:23: dann kannst du zum Beispiel schnell die viel Ortnahmen lesen oder auch Menüs.
00:06:28: Und dann ist halt immer die Frage, was ist deine Motivation, Intention hinten dran.
00:06:32: Und da ist einfach so, dass bei mir da im Moment keine Notwendigkeit steht,
00:06:38: da mein Job selbst eher natürlich Deutsch und Englisches Schrift beinhaltet,
00:06:45: wenn man mit Übersetzung relativ weit kommt, muss man sich nicht verkünsten,
00:06:49: auch wenn es ähnlich interessant ist.
00:06:52: Und ja, es ist so, das aus ein bisschen mal zur Erklärung, wie funktioniert das ganz?
00:06:59: Also die Chinesen tippen trotzdem, wenn die jetzt auf dem Handy zum Beispiel schreiben,
00:07:05: denn tippen die trotzdem die italienischen Buchstaben, man nennt das Pin-in,
00:07:08: also dann die Lautschrift, sag jetzt mal nie "how", dann tippe ich auf mein Handy "nni".
00:07:13: Und dann wird es eben vorgeschlagen, verschiedener Schriftzeichen,
00:07:16: natürlich ist viel auch heute mit Algorithmen und KI.
00:07:20: Aber wir benutzen im Prinzip unser Alphabet, mehr oder weniger.
00:07:24: Ich mach das jetzt sehr vereinfacht.
00:07:26: In Taiwan ist es zum Beispiel nicht so, da gibt es so ein spezielles phonetisches System,
00:07:33: mit ausgemützten Haken und so gebogenen Linien, die haben ein anderes System,
00:07:39: das ist stärker an der Aussprache orientiert, die ist komplex aus meiner Sicht.
00:07:44: In China hat man vieles vereinfacht und nimmt eben Pin-in.
00:07:50: Es kommt immer wieder die Frage von Ausländern, warum nimmt ihr nicht einfach Pin-in?
00:07:56: Warum diese komplizierten Schriftzeichen?
00:07:59: Man kann die einfach Pin-in nehmen, weißt du?
00:08:01: Also einfach, dass ich sage, statt dem Schriftzeichen schreibe ich "ni how".
00:08:05: Ist doch klar, dann habe ich "hallo".
00:08:07: Und es ist auch viel einfacher, als jetzt so ein Schriftzeichen zu schreiben.
00:08:10: Aber es gibt zwei Gründe, warum man trotzdem die Schriftzeichen weiter verwendet.
00:08:14: Das eine ist, ganz einfach, dass China sehr stolz auf seine Geschichte ist,
00:08:18: die laut China ungefähr 5000 Jahre alt ist.
00:08:21: Tatsächlich, die Schriftzeichen gibt es auch schon sehr, sehr lange.
00:08:25: Die das moderne Mandarin sagen, das ist erst durch die Beamtenwelt in der Meningen
00:08:33: und Schinken ist die vor ein paar Hundert Jahre in so einem Stand.
00:08:35: Aber die Schriftzeichen, die früher natürlich teilweise noch anders ausseilen,
00:08:39: die wurden ja vereinfacht, die gibt es halt wirklich auch schon sehr, sehr lange.
00:08:43: Weißt du, ihr könnt euch vorstellen, dass Land wie China,
00:08:46: was ja nicht nur sehr stolz ist auf seine Story,
00:08:48: sondern was ja auch teilweise schon wieder ein bisschen, wenn die Richtung geht,
00:08:52: müssen unsere nationale Identität bewahren.
00:08:55: Die wendlichen Teufel tun und sagen, okay, wir schaffen es jetzt ab.
00:08:59: Aber es gibt noch einen anderen Grund, den habe ich jetzt schon so ein bisschen angesprochen,
00:09:03: das sind eben die verschiedenen lokalen Dialekte.
00:09:06: Wenn ich jetzt, wir nehmen nochmal das Ni hau, wenn ich jetzt Ni hau habe und das ausschreibe,
00:09:12: dann ist jetzt für die normal Mandarin-Sprecher klar, okay, das heißt Hallo.
00:09:16: Aber in dem Dialekt könnte Ni hau was ganz anderes bedeuten.
00:09:20: Ja, das könnte auch heißen, ich habe Hunger.
00:09:24: Ja, keine Ahnung, schlechtes Beispiel, aber ja, ist es eben da nicht eindeutig.
00:09:30: Habe ich aber die Schriftzeichen, dann ist ganz klar, was gemeint ist.
00:09:34: Die Schriftzeichen können aber in einem eben Dialekt dann ganz anders ausgesprochen werden.
00:09:39: Ich weiß gar nicht, hier, okay, das ist ein bisschen peinlich, Ni hau.
00:09:43: Also im Kalonesischen heißen die es Ni haus, sondern Ni hau oder so.
00:09:46: Oder es gibt Dialekte, da würde es komplett anders ausgesprochen werden,
00:09:50: da würde es sogar nicht verstehen, dass ein Ni hau sagt.
00:09:52: Das ist auch der Grund, warum sich die Chinesen untereinander eben kaum verstehen könnten, manchmal ja.
00:09:57: Also diese lokalen Dialekte, um das auch mal zu sagen,
00:10:00: das ist in China schon so, dass die Leute sich da nicht wirklich verständigen, wenn die das sprechen würden.
00:10:06: Also das, ein bisschen davon ab, was für ein Dialekt es ist,
00:10:10: manche hören sich komplett anders an, zum Beispiel diese ganze Ecke mit den Minnsprachen,
00:10:14: Taiwan-Näsig, das ist komplett anders.
00:10:16: Kantonesig ist näher am Mandarin dran.
00:10:19: Da würde ich sagen, ein Chinesischer Muttersprache, der kann das ein bisschen verstehen, aber auch nur zum Teil.
00:10:26: Also in Deutschland ist es so, die Dialekte verstehst der größten Teils.
00:10:30: Also lade Deutschland natürlich jetzt nicht, das fällt ein bisschen raus.
00:10:35: Und wenn keine Ahnung, 90-Jährige Urbayer da her spricht, dann haben wir auch Probleme,
00:10:41: aber grundsätzlich verstehen wir uns untereinander auch mit die Electen.
00:10:46: Und die weiß ich ja selbst im Deutschen.
00:10:48: Wenn da im Fernsehen Untertitel bei einem Deutschen eingeblendet werden,
00:10:51: hättest du schon eine schwere Beleiligung und eine Afro.
00:10:55: Aber in China ist es noch so Standard, dass du die Untertitel verwendest,
00:11:00: weil eben viele auch ältere Leute nur ihren lokalen Dialekt sprechen.
00:11:05: Die jühe Generation, das sieht sich anders aus, die können überwiegend Mandarin.
00:11:13: Und das ist auch hier in Konto so, hier spricht man ja Kantonese.
00:11:19: Bevor ich jenka, man hat mir gesagt, oh, erregweißt du, die sprechen Kantonese.
00:11:23: Und dann war ich so ein bisschen, ja, mal schauen, aber hier eigentlich gar keine Probleme.
00:11:29: Wobei, das heißt keine Probleme im Alltag nicht, also bei eben allem anderen Gesprächen,
00:11:34: das ist eher so ein bisschen, dass du merkst, dass so Sprachen natürlich auch kulturelle Unterschiede fördern.
00:11:43: Und zum Beispiel hier in Guangzhou muss man sagen, diese ganze kantonesische Kultur ist wirklich sehr, sehr stark.
00:11:51: Das ist natürlich nicht nur Sprachgetrieben, das hängt auch mit gewissen Werten zusammen,
00:11:56: mit gewissen natürlich, auch sagen wir mal, lebensweisen, kulinarisch.
00:12:02: Und das ist schon mal ganz, ganz wichtig, das spielt natürlich eine große Rolle.
00:12:05: Das heißt zum Beispiel, wenn ich teilweise irgendwo hingehe, dann sprechen die Leute vielleicht am Nachbarthich oder sonst wo die sprechen, alle Kantonesisch untereinander.
00:12:15: Ja, je nachdem, du hast ja hier auch viele zugezogen, dann merkst du sofort, die sprechen dann natürlich wieder Mandarin untereinander.
00:12:22: So schärft natürlich auch diese kulturelle Vielfalt, die Sprachen, die schärfen natürlich auch Identität.
00:12:30: Das ist ganz, ganz wichtig zu verstehen, dass es in China große Unterschiede gibt.
00:12:34: Es gibt nicht das eine China.
00:12:36: Also auch immer die Frage, ist Hongkong oder ist das China gehört, Taiwan zu China?
00:12:42: Allein von den Sprachen kann man eben sagen, dass zum Beispiel Taiwan sehr ähnlich an Fuzhien ist.
00:12:48: Das betrifft nicht nur die Kultur, sondern auch die Sprache.
00:12:51: Die Leute sprechen teilweise in gleichen Dialekten.
00:12:53: In Hongkong spricht man den gleichen Dialekt wie hier in Südschina.
00:12:57: Der Hongkong Nise wird sich aber wenig mit dem Nord-Chinese verständigen können,
00:13:03: außer vielleicht über Mandarin oder eben über die geschriebenen Sprache.
00:13:09: Und das färbt auch auf die Kultur ab oder umgedreht aus den Nebensachen, die sich gegenseitig beeinflussen.
00:13:15: Und es ist ganz, ganz wichtig zu verstehen, dass China so unterschiedlich ist in seiner Beschaffenheit.
00:13:21: Und dass auch ein Stück weit auch sogar auf die Mentalität Einfluss hat, dass man zum Beispiel sagt,
00:13:28: die Nord-Chinesen, die sind viel lauter, impulsiver, direkter.
00:13:33: Und das spielt die Sprache eine Rolle.
00:13:35: Die haben eine harter Sprache.
00:13:37: Hier im Süden ist eh alles ein bisschen spannter.
00:13:40: Merkt man ja lebensweise, merkt man auch in der Sprache.
00:13:44: Übrigens kantonesisch.
00:13:46: Ich kann es einigermaßen, also verstehen nicht, aber ich kann es jetzt ein bisschen rauslören.
00:13:50: Für mich klingt es immer irgendwo als West zwischen Chinesisch und Japanisch.
00:13:54: Ja, und ganz kurz nochmal auf die Schrift einzugehen.
00:13:59: Also es gibt die simplifizierte Variante, die man in China hier auf dem Festland schreibt,
00:14:06: die man sagen vereinfacht hat, die Schriftzeichen vereinfacht, da gab es Reformen.
00:14:12: Und tatsächlich ist es auch deutlich einfacher.
00:14:14: Es gibt zwar Schriftzeichen, die sind genau gleich, aber ja, meine erste Aufenthalte waren ja
00:14:20: im Prinzip, wo ich mit der Chinesisch-Pare stärker mich auseinandergesetzt habe, die waren in
00:14:26: Taiwan und da sprich man, eigentlich sprichst du, dann schreibt man die traditionellen Schrift.
00:14:32: Zeichen noch und die sind schon wesentlich komplexer. Also da habe ich auch bis heute noch teilweise
00:14:38: bisschen Probleme, weil letztes Jahr länger in Taiwan, wenn ich das dann auch gut schreibe,
00:14:44: muss ich es nicht, aber wenn ich es dann lese, dann muss ich mich schon ein bisschen mehr konzentrieren,
00:14:48: weil eingeschrift sei es schon sehr unterschiedlich. Man gewöhnt sich dann ein bisschen dran, aber ja,
00:14:53: das ist schon was anderes. Und dann, wenn ich dort schreibe, schreibe ich auch mit den Leuten,
00:14:56: da muss ich dann auch auf der Mal Übersetzungs-Tools verwenden. In Hongkong nimmt man auch noch die
00:15:03: traditionellen Schriftzeichen. Das ist natürlich interessant. Also Hongkong und Guangzhou sprechen
00:15:09: bei beiden im Prinzip Kantonesisch, wobei in Guangzhou, wie gesagt, gemixt, eigentlich Amanda
00:15:16: die trotzdem dominiert, aber ich sage mal im Alltag, würden die Leute hier Kantonesisch sprechen,
00:15:21: schreiben aber vereinfacht in Hongkong dagegen, sprechen die Leute nicht nur Kantonesisch,
00:15:26: schreiben auch noch traditionell. Das traditionelle schreibst du eigentlich wirklich nur in Macau,
00:15:32: in Hongkong und in Taiwan. Die anderen Länder, sprich China selbst und Singapur und auch Malaysia,
00:15:41: da hast du die vereinfachte Variante, wo man es öfter sieht, sind eben Restaurants oder so,
00:15:46: weil es eben auch ein bisschen kratzöser wirkt, ein bisschen an, ja, buchstäblich eben traditioneller
00:15:55: und bei Restaurants oder so, wenn man ja eben so ein bisschen auch oft suggerieren, dass man da so
00:16:00: ein gewisses Heritage hat, also so ein Prinzip, also man will einfach so ein historischer Bezug
00:16:07: einfach schaffen. Genau, ganz kurz, warum habe ich angefangen, um Anderians zu lernen und das war
00:16:15: tatsächlich das Reisen. Als ich erst in der Taiwan war, habe ich gemerkt, oh, ist schon ein bisschen
00:16:19: schweiger ohne, ja, und dann ging es aber über die nächsten, ich sag mal, Motivationsstufen hinaus,
00:16:25: dass ich dann auch gemerkt habe, okay, wenn du China verstehen willst, dann musst du da natürlich
00:16:31: was machen, ja, und ich habe dann angefangen, ganz intensiv mich mit China zu beschäftigen und da
00:16:36: aber klar, ich muss ein bisschen lernen. Dann war es wirklich so, dass mich einfach das auch
00:16:40: gechallengt hat, ja, ich war dann irgendwann fertig, habe mein MBA gemacht gehabt und dann war
00:16:45: also der Punkt, du willst ja weiter irgendwas lernen und dann war es zum ersten Mal so, dass mich eine
00:16:50: Sprache auch gereizt hat, ja, dann war ich für Spracheaufenthalt einmal in Taiwan, war viel
00:16:54: wieder in den China bereisen und dann habe ich halt eben immer so ein Leben bei ein bisschen gelernt,
00:17:01: dann damals in Kunming schon mein Jahr gemacht und so und natürlich auch, war ja viel Jahr auch gar
00:17:08: nicht klar, was ich so genau eigentlich mache, nachdem ich dann auch damals meinen sozusagen
00:17:15: corporate job gekündigt habe bei der BSF, habe ich auch gedacht, na ja, wenn ich in der Arsene Arbeit
00:17:23: ist schon praktisch, wenn ich chinesisch kann, heute bin ich ganz ehrlich für meinen Beruf sozusagen
00:17:29: als Analyst, Content Grader, brauche ich es nicht wirklich, aber es hilft natürlich beim Verständnis,
00:17:36: b. bei meinem Leben in China, ja, ich könnte ja in China nicht so leben wie ich es tue, ohne diese
00:17:42: Kenntnisse, die ich jetzt habe und natürlich der Punkt 5 ist dann sozusagen noch die Integration,
00:17:49: also ich kann in China leben und spreche kein Prockenmann da, theoretisch, aber das ist sehr,
00:17:55: sehr schwierig, also es geht los bei Sachen wie dem Mietvertrag, den ich jetzt hier habe,
00:18:01: der Kommunikation, wenn du das eben nur über die Apps alles machst, die mittlerweile gut sind,
00:18:06: ich habe es eingangs erwähnt, natürlich gibt es da Möglichkeiten, aber das ist schon ja sehr,
00:18:13: sehr nervig, wenn du das nur darüber machen musst, unnatürlich bist auch jetzt nicht besonders
00:18:17: viel Wertschätzung von den Chinesen erfahren, wenn du da überhaupt keinen Fuß in die Höchst
00:18:22: stellst und die Chinesen freuen sich, es hilft dir natürlich mehr Anerkennung zu bekommen,
00:18:29: aber auch dein Leben einfach angenehmer zu gestalten und deshalb habe ich ja da vor ein paar Jahren
00:18:37: siehrelich lange ins Szeniet erreicht, also auch dieses Jahr hatte ich in dem ersten halben
00:18:43: Jahr mehr Fokus drauf und dann war es so, dass ich jetzt momentan ein bisschen weniger mache,
00:18:49: weil ich einfach sehr viele andere Sachen habe und ich bin am Ende kein Spracht Talent, wenn ich
00:18:56: da sagen, das ist noch ein bisschen schleifen lassen, ich merke es schon sofort und ja, ich habe
00:19:01: es einfach dieses Jahr auch dann noch mal paar andere Projekte reinbekommen, andere Sachen
00:19:07: gemacht und dann hat gesagt, ja es bringt jetzt nichts, wenn ich da jetzt zu viel Zeit investiere,
00:19:12: merke aber, dass man da rein bringt, mir gar nicht so viel im Sinne von da jetzt noch mal einen drauf
00:19:18: zu salden momentan, alles zu seiner Zeit, ich könnte mir vorstellen dann nochmal in der Zukunft
00:19:23: mehr zu machen, wenn ich mehr Kapazitäten habe, momentan ist es so, dass ich quasi, also ich habe
00:19:28: noch mal einen anderen Unterricht, ich spreche natürlich im Alltag auch noch, aber es ist
00:19:32: eher wirklich so rein aufs Daily beschränkt und jetzt nicht dieses, ich habe jetzt das nächste
00:19:37: Level gezündet, weiß einfach momentan, ich muss, ja, aber das ist immer so ganz wichtig,
00:19:44: dass man sich da auch nichts vormacht und ich muss sagen, man daran war das erste Mal, dass ich
00:19:48: wirklich eine wirklich große Motivation habe, weil ich es halt anwenden konnte, um eine Sprache zu
00:19:54: lernen und das auch noch mal so, um das einzuordnen chinesisch ist verdammt hart zu lernen, also es
00:20:00: gibt ja da verschiedene auch Betrachtungsweisen, so Beispiel haben unsere Lehrer, die der Uni Neulich,
00:20:07: die haben das immer, ich stelle das sehr interessant da auch so ein bisschen, weil eben diese
00:20:11: Schriftzeilen, ich habe gesagt, das ist die einzig moderne Sprache, wo man eigentlich so von
00:20:15: einer bildlichen Sprache reden kann und die haben das halt so dargestellt, dass dadurch sehr einfach
00:20:20: ist, weil du halt zum Beispiel gewisse Sachen ableiten kannst, der hat wenn du zum Beispiel
00:20:24: gewisse in einem Schriftzeichen gewisse, ich sage man muss da, das kannst du zum Beispiel sagen,
00:20:28: das hat eine Relation zu Wasser, zu Feuer und so weiter, aber ja, also so einfach ist es natürlich
00:20:34: nicht, dass du automatisch das alles erkennst und du hast natürlich auch Vorteile, wie dass du
00:20:39: quasi keine Karmatik hast oder so im chinesischen, das ist richtig, aber es ist dennoch eine verdammt
00:20:46: schwierige Sprache und man sagt eigentlich, da gibt es so eine Kategorisierung, dass für jemanden aus
00:20:54: dem angesexischen Sprachraum, also jemand, der zum Beispiel eigentlich als Muttersprache hat,
00:21:00: für den ist chinesisch die schwierigste Sprache zu lernen, auf Platz zwei kommen dann so was wie
00:21:05: arabisch, auch japanisch und koreanisch den Schwierg, aber chinesisch ist unter dem, was man
00:21:12: normalerweise versteht, die schwierigste Sprache, die man lernen kann als Vestler, ja, das ist ja
00:21:21: insofern interessant, dass es heißt, dass die am schwersten zu erlernenden Sprache gleichzeitig
00:21:28: die am weitesten verbreitete Muttersprache der Welt ist und wenn du jetzt fragst, wirklich,
00:21:34: sprechen am meisten Leute auf der Welt chinesisch, nein, das habe ich nicht gesagt, sondern letztendlich
00:21:41: ist es so, dass Englisch zwar von mehr Leuten gesprochen wird, aber nicht als Muttersprache,
00:21:47: ja, da ist es so, dass tatsächlich beim Englischen, wenn du auf die, ja, auf die Erstsprache gehst,
00:21:55: Muttersprache ist Englisch sogar weniger als Spanisch, ja, da ist es so, dass bei der Muttersprache
00:22:06: sprechen circa 900 Millionen Mandarin, 380 Englisch, 345 Millionen Hindi, 386 Millionen Spanisch,
00:22:16: befranzösisch circa 74 Millionen, ja, also da ist chinesisch ganz klar vorne, aber wenn
00:22:24: du auf die Gesamtzahl gehst und jetzt hier bin ich übrigens bei Mandarin wieder bei
00:22:30: den 1,1 Milliarden und Englisch sind in den 1,5 Milliarden, also, ich spreche am Ende
00:22:35: nochmal eigentlich deutlich mehr Leute Englisch als chinesisch, aber eben nicht als Muttersprache,
00:22:40: hoffe ich ist klar, was ich gemeint habe und ja, da nochmal so, die Einordnung natürlich
00:22:46: sprechen viele Chinesen dann auch Englisch, aber nicht so viele und das heißt natürlich
00:22:50: auch hier vor Ort, merkt man das, dass übrigens etwas, was du in vielen Ländern der Welt
00:22:56: hast, auch in Arsien, wenn du hier hinkommst, da ist man, glaube ich, in so viel überrascht,
00:23:03: weil die Länder ja eigentlich total modern sind, gute Bildungssysteme genießen, aber
00:23:07: die Leute sind sehr schlecht Englisch sprechen und da würde ich definitiv auch China mit
00:23:11: reinziehen, also wenn du nach Shanghai oder Peking kommst, dann wird es natürlich deutlich
00:23:14: besser als jetzt hier in der Stadt Wigwangzhou oder auch Shenzhen, aber ich war aber rascht,
00:23:22: trotzdem wie, ja, ich sage es einfach so, wie schlecht die Leute hier Englisch können,
00:23:26: auf der anderen Seite hat es mich dann auch wieder nicht so überrascht, weil es eben
00:23:30: nachvollziehbar ist, ich habe gesagt, die sprechen ohnehin noch irkantonesisch und ja, meine
00:23:35: erste, meine zweite Fremdspaare war Französisch und ich spreche heute auch kein Französisch
00:23:39: mehr, ja, das heißt, wenn du es halt nicht nutzt, dann ist es so, ja, du verstehst da
00:23:44: halt noch ein bisschen was wahrscheinlich, die chinesischen Tests in der Schule sind
00:23:49: sehr, sehr stark an den Exams ausgerichtet, das heißt, du sprichst wenig, du schreibst
00:23:54: so liest viel und dementsprechend dieses Bulimilern auch für den Gao Kau, für das große Abitur
00:24:00: hier sozusagen, klar, danach vergisst du das wieder, wenn du es nicht anwendest, ja, und
00:24:04: das kann man auch keinem vorwerfen, vor allem, dass China eben so stark an seiner eigenen
00:24:08: Sprache auch hängt, da du hier ein eigenes Universum hast, das dürfen wir nicht vergessen,
00:24:12: in anderen Ländern ist eben so, dass die Leute auch viel mehr englische Inhalte konsumieren
00:24:16: über die Filmindustrie, vor allem, aber auch eben über die Internetwelt, das ist in China
00:24:22: nicht zu dir mehr eigenes Universum, von daher kann man es am Ende auch keinen verübeln und
00:24:28: das heißt auch, klar, wenn du hier nach China kommst, ich habe es erwähnt, es wird einfach
00:24:32: verdammt schwierig, wenn du überhaupt keinem anderen Ringen kannst, solltet es dich davon
00:24:36: abhalten, nach China zu kommen, auf keinen Fall, also wenn du hier nach China kommst als
00:24:42: Tourist und reist, dann würde ich sagen, solltet es dich auf keinen Fall stören und es wird
00:24:47: auch am Ende so sein, dass du damit zurechtkommst, vor allem hast du es wahrscheinlich auch schon
00:24:52: andere Länder gehabt, ja, es ist nicht so, wenn jetzt alle anderen Länder immer perfekt
00:24:55: englisch können, gibt man durch Länder, wo eben du in deiner Touristenblase bist und
00:25:01: dann alle recht gut englisch können, das ist aber meistens kein wirkliches Spiegelbild
00:25:05: der Gesellschaft, in China ist halt härter vorgehalten, weil China ist eben kein Touristenland,
00:25:10: ja, aber die meisten kommen ja auch eher nach Shanghai, Peking für Reisen und da würde
00:25:16: ich sagen, hast du wenig Probleme, vor allem, weil natürlich auch dort die Sachen, die
00:25:23: du so nun mal nutzt, die Apps oder auch, ja, bei den Apps muss man schon sagen, ja, mit
00:25:29: Einschränkung, aber die Apps, die du jetzt normal so nutzen würdest sind eigentlich gut
00:25:35: übersetzbar oder bereits auf englisch, natürlich auch die öffentlichen Verkehrsmittel, die du
00:25:40: benutzt und so weiter, also solltet ich nicht davon abhalten und bei diesem Thema mache
00:25:46: ich auch nochmal Werbung und Werbung in Anführungszeichen, das ist weder jetzt aus meiner irgendwie,
00:25:52: sozusagen von meinem eigenen, von meiner eigenen Unternehmung und ich bin auch kein Beauftragter
00:25:58: von China, ganz wichtig, aber China hat jetzt nochmal seine ganzen Wiesnungsregulärien erleichtert,
00:26:05: noch mehr Länder können Wiesnungsvoll einreisen und wir können jetzt aus Deutschland sogar
00:26:10: 30 Tage Wiesnungsvoll in China bleiben, sei es wenn du dich morgen in den Flieger setzt,
00:26:15: China fliegst, kannst du jetzt nicht nur 15 Tage wie bisher, sondern mindestens mal bis
00:26:21: Ende nächsten Jahres 30 Tage theoretisch in China bleiben, kann sein, dass sie ein Ticket
00:26:26: wollen, wie du wieder ausreißt oder wann du ausreißt, aber selbst das ist nicht unbedingt
00:26:32: gegeben und das ist schon etwas, was historisch zu einzigartig ist, also große Chance für
00:26:39: viel nach China zu kommen, wer sogar sagt, ich will mal ein bisschen länger das Land
00:26:44: wirklich auch bereisen, ich meine zwei Wochen reichen die ja völlig aus, um einen guten
00:26:48: Eindruck zu bekommen, aber mit einem Monat kannst du reichen ein bisschen mehr machen,
00:26:53: weil China natürlich auch mehr, da ist nur Peking und Shanghai toller, andere Städte
00:26:57: und natürlich auch Natur, ich sag's immer nur dazu, es ist eine große Chance, auch so
00:27:03: ein Land gänzt, denn viele nutzen das und ist auch ein Grund, warum China momentan wieder
00:27:07: deutlich positiver wahrgenommen wird.
00:27:10: Heute aber ging's um die Sprache, also was du wirklich mitnehmen solltest, ist, dass
00:27:16: China da sehr, sehr unterschiedlich ist, dass eben diese Sprachen in China bringen, dass
00:27:20: China ein Land ist, was sehr unterschiedlich ist, das betrifft die Wirtschaft, das betrifft
00:27:25: die Kultur und eben dann auch die Sprache, dass es im Prinzip ähnlich wie in Feldmeinig
00:27:32: Null ein, wie in Indien, ein Griechenland ist, wo aber nicht alle eben die Sprachen in
00:27:37: Indien, dass du eigentlich da leben, englisch als das gemeinsame Land, auch nie hast du
00:27:41: die Schrift vor allem und natürlich auch ist es hier so, dass die chinesische Regierung
00:27:47: das will vielleicht auch noch abschießen, sagen, sehr, sehr stark darauf pocht, dass
00:27:50: alle Mandarin sprechen.
00:27:52: Also die wollen das schon vereinheitlichen, ja, und natürlich ist es auch immer der Kritik,
00:27:56: dass gerade die auch Minderheiten von den C1-Gruppen gibt in China, dass die eben zum Beispiel in
00:28:03: Tibet auch alle Mandarin lernen sollen und das ist natürlich schon etwas, was dann auch
00:28:08: dafür sorgt, dass die Dialekte ein Stück weit verschwinden, wobei die meisten erleben
00:28:11: beide sprechen, ist aber auch ein natürlicher Prozess, beispielsweise ist es so, dass viele
00:28:16: hier in Guangzhou die Eltern eben dafür sorgen, dass die Kinder das erste Mandarin lernen,
00:28:21: nicht kantonesisch, weil sie wissen, dass für die Bildung erforderlich ist.
00:28:24: Das ist ein bisschen schade im Bezug auf die Dialekte, weil wenn die verloren gehen, gehen
00:28:28: nämlich auch die Kultur verloren, aber China ist klarer, da wird bewährt, das heißt, es
00:28:33: ist wichtiger natürlich, dass du ein gutes Mandarin sprichst, als dass du einen lokalen
00:28:37: Dialekt kannst, rein jetzt mal von der Effizienzseite betrachtet, ja, das ist vielleicht auch noch
00:28:44: ganz wichtig.
00:28:45: Das ist natürlich ein Trend, dass immer mehr Leute gutes Mandarin sprechen, das ist etwas,
00:28:51: was ich sicherlich so fortsetzt, wird und ich würde sagen, damit lasse ich es heute,
00:28:59: danke fürs Zuhören, bis zum nächsten, mach's gut.
00:29:02: Zia, hoi, zian.
Uwe
‧