Hinter der Fassade: Die dramatische Realität hinter dem China-Boom
Shownotes
Wie man China bewertet, hängt ganz stark davon ab, woher man selbst stammt und wie lange man in China lebt. Heute möchte ich darüber sprechen, warum die Wahrnehmung zwischen Ausländern und Chinesen so stark voneinander abweicht, oftmals. Dabei orientiere ich mich an einer Präsentation von Thomas Derksen, die extrem aufschlussreich ist.
Erwähnte Namen:
- Thomas Derksen
- Gaokao (Hochschultest)
- Link zu der erwähnten Präsentation auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/posts/afuthomas_ugcPost-7488471223417548800-Dmu0?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAABQTvxcBWecXgzPiVw-RN5W-VWrvfJ5F9E4
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Transkript anzeigen
00:00:06: Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts.
00:00:11: China Calling, Huanying Nimen Light!
00:00:15: Heute mal eine Episode der etwas anderen Art einfach vom Aufbau denn ich habe mich inspirieren lassen von einer ganz interessanten Prästation von Thomas Dergsen.
00:00:26: Thomas Dergen werden wahrscheinlich viele von euch nicht kennen aber Ich baue immer, es ist der bekannteste Deutsche.
00:00:31: Der in China lebt aktuell.
00:00:32: Mir fällt zumindest niemand ein, der bekannter ist.
00:00:35: Ich habe Thomas letztes Jahr selbst mal getroffen.
00:00:36: in Shanghai.
00:00:38: In China ist er bekannt unter dem Namen Afu Thomas und er hat dort einfach eine unglaubliche Social Media Präsenz.
00:00:45: mittlerweile ist aber in erster Linie würde ich sagen kein Influencer das ist ja natürlich irgendwo auch Aber vor allem auch Unternehmer Und einen super angenehmer, super interessanter Mensch Null prädentös und war gleich zu einigen anderen die in China leben Und hoffe, dass ich nochmal wieder treffe vielleicht sogar noch dieses Jahr.
00:01:01: Aber ich denke mal spätestens nächstes Jahr gibt es eine realistische Chance und wir haben schon ein Video aufgenommen nebenbei bei mir.
00:01:07: auf dem Kanal könnt ihr das finden.
00:01:08: Das ist ein gutes Jahr.
00:01:09: all den Scharnheim also ja aber ich habe mich inspirieren lassen.
00:01:12: er hat auf LinkedIn einen Beitrag gemacht.
00:01:15: wenn ich den jetzt auch noch finde Ich hab mich nur runtergeladen sozusagen als Präsentation.
00:01:19: Wenn ich den noch finde werde ich ihn auf jeden Fall verlinken in den Show Notes Und dort hatte er eine ganz interessante Perspektive geteilt.
00:01:27: Er sagt nämlich, eigentlich ist ja das Interessante... ...er lebt da seit rund zehn Jahren in Shanghai alleine und sagt es gibt eigentlich einen Widerspruch zwischen den Ausländern die in China leben oder die China verlassen sagen wir vermissen China und gleichzeitig hat er auch viele chinesische Freunde die entweder auswandern aus China oder die für den Schritt ins Ausland Sachen vorbereiten oder sparen.
00:01:52: Übrigens weil sie jetzt fragt, wie sieht das eigentlich aus?
00:01:54: Verlassen viele Chinesen China also die netto Migration liegt bei circa minus zweihundertsiebzig tausend.
00:02:03: Das heißt ungefähr zweihundertsieschtausend chinesen haben letztes Jahr zwanzivundzwanzig china verlassen.
00:02:09: Es war sogar weniger als zwanzundvier.
00:02:11: zwanzig werden mal stecken Jahre gerade zwanzwundzwanzig.
00:02:15: da hatten wir auch bis zu mehr Problemen mit den Lockdowns, da haben über eine halbe Million China verlassen.
00:02:21: Wenn man sagt, zweihundertsechzigtausend ist das viel?
00:02:23: Nein!
00:02:24: Denn man muss natürlich immer sehen in Relation zur Eins-Kommerfirmjahde sind am Ende irgendwie null Komma Null Zwei Prozent.
00:02:30: Das ist nichts.
00:02:31: also mal kann sich sagen dass die Chinesen in Scharin des Landverlassens auch immer so.
00:02:35: einer der Hauptgründe oder einen der Hauptargumentationen würde ich sagen wie schlimmist denn China?
00:02:40: Wie schlimm ist denn die repressive Politik der Regierung?
00:02:44: Also wenn Da so schlimmer wird natürlich mehr China verlassen und klar ist aus, gehen in beide Richtungen.
00:02:50: Viele verlassen China und viele kommen auch wieder.
00:02:52: Das ist immer ein Zeichen.
00:02:53: So schlimm isst China wahrscheinlich
00:02:55: nicht.".
00:02:56: Und er hat am Ende ja ein paar Sätze geschrieben auf LinkedIn und hat dann eine ganz einfache Präsentation geteilt wo er immer links sozusagen die Wahrnehmung des Ausländers eher positiv darstellt und rechts die das Chinesen, die eher negativ ist.
00:03:10: Und das ist auch nochmal was, was ich vielleicht vorab sagen sollte.
00:03:13: also die meisten, die nach China kommen dort leben manche ja wirklich lange manche temporär.
00:03:18: Die sehen China eher positiv auch nachdem sie aus China weg sind.
00:03:21: also es gibt keinen Grund für Sie eigentlich China schön zu gehen.
00:03:24: Sie sehen China aber positiver.
00:03:26: Die meisten die schlecht über China sprechen haben alle eins gemeinsam.
00:03:31: Sie haben nicht besonders viel Zeit in China verbracht das kann man so festhalten jetzt.
00:03:35: aber die Chinesen selbst sprechen oft ein bisschen kritischer über China.
00:03:41: Warum?
00:03:41: Einmal weiß ich, es können.
00:03:42: zweitens aufgrund der Perspektive.
00:03:44: So und jetzt gehen wir genau da rein.
00:03:46: Ich gehe die einzelnen Folien durch.
00:03:48: Die sind oben mit einem Stichwort meistens versehen und dann gibt's links sozusagen die Perspektiven des Ausländers und rechts die das Chinesen.
00:03:56: so.
00:03:56: Und auf der zweiten Folie sehr erstes nur die Eingangsfolie.
00:03:59: Auf der zweiten folie steht ganz obeln Geschwindigkeit und dann stehen links für den Ausländer exciting also faszinieren Für ein chinesenrechts Exhausting.
00:04:09: Also eher müdend Und das glaube ich auch schon mal was, was einfach Fakt ist.
00:04:13: wenn wir nach China kommen sagen wir das sehr Wahnsinn.
00:04:15: Was für ein Tempo die haben und es total beeindruckend.
00:04:18: aber der Chineser drauf wird sagt ja das ist natürlich permanente Veränderung Ich muss mich immer wieder anpassen Es ist dynamisch Aber es ist auch ein Anpassungsdruck oder auch Bestaltung druck.
00:04:30: Also reicht nicht nur dass ich mich irgendwie in meinem Leben anfasse sondern ich muss natürlich auch selbst als Unternehmer, als Arbeitnehmer immer schauen Dass ich selbst auch ganz vorne mit dabei bin.
00:04:39: Folie drei ist dann eigentlich ein Beispiel und zwar Delivery, also Delivery heißt ja Liefergeschäft oder Ja lieferungen.
00:04:47: Und die ausländische Perspektive wer das noch nie erlebt hat der Kopf macht Schienen sagt es er Wahnsinn in zwanzig Minuten kann ich mir fast alles bestellen.
00:04:55: ob das jetzt Essen ist irgendein Produkt.
00:04:57: Also da produktet auch nochmal länger ist nicht so als wenn ich mir jetzt einen neuen Kühlschrank bestellen.
00:05:00: wir sind zwanziger nun da wobei ich behaupte Wenn ich dafür zahle dass uns wann den nun da ist würden sie es auch noch schaffen.
00:05:05: naja Kommt drauf an, wo man lebt.
00:05:07: Im Süden von China funktioniert das ja.
00:05:09: also wir sagen fantastischer Komfort.
00:05:13: die lokale Perspektive ist allerdings ein bisschen anders sind.
00:05:15: sie sagen naja der Lieferfahrer hat aber zwölf Stundenschichten und wir alle müssen extrem hart arbeiten weil natürlich erlebt der Konsument Effizienz Aber hinten dran steht auch wieder Leistungsdruck die überhaupt dieser Effizenz ermöglicht.
00:05:29: Folie fünf, ich spreng jetzt ab und zu mal ein bisschen weil ich hab mir selbst ein bisschen logischer aufgebaut.
00:05:34: Also das ist keine Kritik an die Präsentation aber ich habe mich heute für die Podcast-Story bis hin zur Rechnung gelegt.
00:05:40: alle Folien kommen durch Aber ich habe jetzt die folie Vier erst mal übersprungen.
00:05:43: geh auf folie Fünf.
00:05:45: Und da sehen wir eine Skyline und der Ausländer sagt beeindruckend und der Genese sagt sozusagen Hypotheken.
00:05:55: Also wir kommen oft ja nach Arsene, nicht nur China.
00:05:57: Aber natürlich China ganz besonders, vor allem wenn er nach Shanghai kommt würde ich sagen ist immer noch mit die beeintrungste Skyline.
00:06:03: da kommt vielleicht Hongkong dran.
00:06:06: manche würden sagen Singapore ästhetisch aber rein.
00:06:08: wenn ich jetzt auf die Höhe gehe auf die Breite würde ich sage Hong Kong dann Shanghai und natürlich sehen wir erstmal nur die Hochhäuser, die Infrastruktur auch die Lichter sehr sehr beeindruckend.
00:06:22: für den Schneesen, hat das natürlich eine ganz andere Bedeutung.
00:06:24: Der sagt ja aber ich brauche eine Wohnung und muss hier bezahlen.
00:06:28: Ich habe natürlich ganz andere Ziele die ich verfolge.
00:06:30: Für mich ist es jetzt weniger zu beeindruckend und hier kommt Foyer IV ins Spiel und Foyere IV sagt natürlich die Aufenthaltsdauer.
00:06:38: dieser kommt mit unterschiedlich denn die Ausländer kommen nur für ein paar Jahre Aber der Chineser lebt hier sein ganz Leben.
00:06:46: Das ist natürlich ganz wichtig in der Perspektive, denn zum einen ist es so auch wenn du dort länger als Ausländer bist für dich wird ja vieles zur Normalität.
00:06:54: Du erkürzt dich jetzt nicht unbedingt an so einer Skyline das ist einfach das ganze normalen Leben und mit der Zeit auch was ausländer behauptet ich habe mich da selbst ein Arschchen erfahren oder erfahre sie immer wieder assimilierst du dich ja soweit dass du natürlich dich auch immer mehr auf die Probleme fokussierst, was leider menschlich ist.
00:07:13: Manche können es besser, manche schlechter aber ja bei dem Ausländer ist er trotzdem so.
00:07:18: der ist für einige Jahre da und weiß das oftmals auch instinktiv und kann dadurch natürlich die Sachen ganz ganz anders einordnen.
00:07:27: Folie sechs ist rennen.
00:07:31: ich würde sagen das wahrscheinlich mit die stärkste und interessanteste folie.
00:07:35: also steht oben race also rennen und dann steht beim ausländer You joined it, das heißt so was wie du hast es gewählt.
00:07:43: Und beim Chinesisch steht you were born into it und das heißt ja einfach übersetzt Du wurdest reingebornen.
00:07:49: und da ist natürlich ein ganz ganz wichtiger Punkt.
00:07:51: also mit Renns erstmal gemeint dass auch da wieder oftmals wir sagen die Geschwindigkeit, die Dynamik Das ist faszinierend.
00:07:58: Wir sehen das positiv.
00:08:00: wir sagen genau das fehlt in meinem Land meiner Volkswirtschaft.
00:08:03: Ja aber klar ist natürlich Ich finde das ein Line schon faszinierend, weil wir den negativen Kontrast haben und vielleicht ist es tatsächlich so dass die Heimat ein bisschen mehr davon bräuchte aber vielleicht nicht dieses Ausmaß.
00:08:18: Der Chineser allerdings der ist natürlich in diesem System reingeboren und konnte auch nicht wählen.
00:08:24: Er konnte ja nicht wählten, dass er nach China kommt wie wir sagen wir wollen dahin für uns eine Herausforderung Wir wollen diese Erfahrung dem Wettbewerb Aber er isst immer diesen Wettbetrieb spätestens seitdem er, keine Ahnung, drei Jahre alt ist.
00:08:36: Also das geht ja wirklich früh los in der Erziehung Kindergarten-Schule.
00:08:40: Da wird voller Wert auf kompetitives Verhalten gelegt, auf Leistungen und da gibt es nicht die Frage, möchtest du das oder nicht?
00:08:50: Und das führt uns zum Thema Schule – vorige Acht!
00:08:53: Die Disziplinen, die wir oft bewundern und sagen na das bräuchten wir ein bisschen mehr Leistungsdruck, bisschen mehr Prüfungsdrucks.
00:09:00: Das würde uns gut tun Und wir sagen, das ist toll.
00:09:05: Wir sehen natürlich auch die Konsequenzen davon, dass die Bildung an gewissen Orten der Welt eher erodiert und insgesamt auch die Bereitschaft leisten zu zeigen, dass es nicht so passt.
00:09:19: Also wir sehen das von außen.
00:09:21: Disziplin sehr bewundernswert.
00:09:23: Der Chineser sagt aber ja ... Das ist aber natürlich hochproblematisch.
00:09:28: und in der Folie... Ich muss mal selbst kaufschauen, dass ich die Folie richtig habe!
00:09:32: Was er da geschrieben hat, one exam decides everything.
00:09:37: Und was damit gemeint ist... ...ist das wir im Prinzip die Kindheit und die Schulzeit für einen Moment aufwenden?
00:09:45: Und was ist das?
00:09:46: der Gaokao?
00:09:47: Gaokaos kann man ganz grob mit dem Abitur vergleichen.
00:09:50: Ist die mit Abstand wichtigste Prüfung.. ..auf dem akademischen Weg fürs Studium.
00:09:56: wenn du einen guten Gaokaoh hast kannst du eben an jede Top-Union gehen umgetreten, wenn du den verhagelst.
00:10:03: Dann sieht es nicht so gut aus wie's weitergeht.
00:10:06: ja was der bei uns nicht ganz so ist.
00:10:09: also da hast du viele Vorprüfungen und selbst mit einem Ja nicht so überragenden Abi Wie zum Beispiel meinem?
00:10:17: Zwei Komma drei.
00:10:18: Also kommen wir so schlecht war es nicht übrigens alles.
00:10:20: zwei Komma Drei.
00:10:21: Später Uni war auch immer zwei Kommas.
00:10:23: erstes halt.
00:10:25: Es ist auch ein Form von Kontinuität Ja aber was ich sagen will is Das habe ich ja nicht an einem Tag erreicht oder nicht erreicht, sondern es ist einfach was, was sich erarbeitet.
00:10:35: Und ich hab eigentlich zum Beispiel mir hatte ich eigentlich schon vorher das sicher, was ich wollte oder ja, wollte ich das damals?
00:10:42: Ja, ein Stück weit und das eben nicht so dass dieser Leistungsdruck so enorm war nur beim Abi.
00:10:48: also manche haben sich dann durch extremen Druck gemacht und ich weiß wenn du jetzt Medizin studierst oder so sieht's dann ein bisschen anders aus ganz klar aber grundlegend wie es dir glaube ich was ich meine So Folie sieben.
00:10:59: Jetzt kommen wir ein bisschen mehr ins Soziale rein und da steht WeChat.
00:11:03: Und WeChat ist eigentlich so'n Beispiel, dass wir sagen... Also WeChat is die App, die bei uns Pandora ist WhatsApp also eine Chat-App, die aber funktional deutlich weiter ist.
00:11:15: Man kann damit zahlen, man kann Sachen buchen, alles Mögliche ja?
00:11:19: Wir sagen Convenient.
00:11:20: Convenient das habe ich auch schon mal besprochen, ist für mich das mit größter Argument in China zu leben Und Konvier würde ich nicht mit einem Attiktiv übersetzen.
00:11:28: Da kannst du eigentlich alle sagen, es ist bequem, annehmlich praktisch und auf der chinesischen Seite hat Thomas geschrieben inescapable was ja sowas heißt wie unentfleuschelig?
00:11:41: Nee keine Ahnung das wurde habe ich gerade erfunden unumgänglich.
00:11:44: Ja also man ist eigentlich gezwungen Rechat zu nehmen Ist natürlich bei uns ein Stück weit auch so mit WhatsApp.
00:11:49: Also wenn Du WhatsApp nicht nutzt Machen ja auch einige, die nur andere Chat-Apps nutzen oder einfach sagen, baust du auch sozusagen Distanzierungskröten oder Detox.
00:12:01: Wenn ich nutze das nicht oder kaum aber in ReChat geht es eigentlich nicht.
00:12:05: also da weiß ich nicht wie willst du überhaupt überleben?
00:12:08: wenn ich jetzt mal ein bisschen überspitzt das ganze formuliere und wir können Maschinen sagen wow was für eine App in der Chinese sagt Ich bin gezwungen, die zu nehmen und habe eigentlich da keine großen Gestellungsmöglichkeiten.
00:12:20: So dann kommen wir ins nächste rein.
00:12:22: ich mache jetzt einen kleinen Sprung von Folie sieben auf Folie zehn denn dort steht die Familie und wir sagen ja oft was bei uns ein bisschen fehlt ist eigentlich der soziale Zusammenhalt gerade in der Familie und sehen das ja eher positiv bei anderen Kulturen nicht nur des chinesischen sagen es eigentlich gut dass man seine zum einen Ja älteren Mitglieder der Familie mehr ärztlich, mehr tun kümmert aber eigentlich ein anderes soziales gefüge hat und sozusagen eher insympiosen lebt.
00:12:55: jetzt mal bisschen pathetisch ausgedrückt.
00:12:58: Aber der Chineses sieht das natürlich ein bisschen anders weil der sagt übrigens nochmal den weiß dass er nicht für eine gemeinerung.
00:13:05: wenn ich sage der chineser sagt tomas auch an der stelle ja also wir reden über die mehrheit aber Nicht jeder sieht das natürlich so.
00:13:12: Und der Chinese, der Wang, sagt ja aber gleichzeitig erzeugt es eine enorme Erwartung.
00:13:19: diese Nähe ist sozusagen nicht umsonst.
00:13:21: die Unterstützung Ja klasse ich werde das Kind maximal gefördert muss aber auch liefern in dem Moment Aber auch später.
00:13:29: Studium Karriere Heirat Kinderwohnungen Das alles irgendwie wird erwartet und das heißt sie kümmern sich um dich Sie entscheiden aber auch für Dich Manchmal sehr indirekt, indem sie Druck ausüben.
00:13:42: Manchmal aber auch unmittelbar.
00:13:45: Das ist sehr familienabhängig.
00:13:48: heute hat es auch ein bisschen gelockert Aber das ist ein Phänomen was nicht jedem passt, vor allem wenn er jetzt zum Beispiel vielleicht ins Ausland möchte Oder einfach auch ein anderes Leben führen will als ein anderes Lebensmodell.
00:14:01: und dann ist es nicht ganz so.
00:14:02: Ja Folie neun Jetzt gehe ich einen Schritt zurück.
00:14:05: Passt gut zur Familie, im ersten Moment mag es euch verwirren.
00:14:09: Auf Folie neun steht oben Trains also Züge.
00:14:12: Links steht dreiundfünfzig Kamar und rechts steht das finde ich auch stark einmal im Jahr nach Hause.
00:14:19: Wir kommen nach China und sehen natürlich des Zugsystems.
00:14:23: Ich bin ja gerade in Deutschland und muss dadurch sagen Ja, die nächste Zugsystem ist dem Deutschen leicht überlegen Und nicht nur bei der Geschwindigkeit.
00:14:32: wir sind sich fasziniert.
00:14:33: Ich habe sogar in meinem Buch geschrieben, mein erster Kontakt mit dem chinesischen Zugsystem.
00:14:38: Wenn man es denn so nennen kann war der McLeaf und der fährt sogar ein bisschen mehr als dreinfünfzig.
00:14:42: Der fährt nämlich gute vierhundert bis in die Stadt rein und man ist natürlich dann geplettet und beeindruckt und eigentlich auch immer wieder wie auch diese Menschenmassen abgefertigt werden an den Zugstationen undenkbar in fast jedem Andereinander Welt.
00:14:59: Aber der Chineser sagt, dass er wohl das Mindeste für die harte Arbeit, die ich leiste ist ungefähr.
00:15:03: Der nutztes Zugsystem jetzt nicht unbedingt wie ich um von Shanghai mal rauszufahren und sich irgendwelche schönen Felsenlandschaften anzuschauen also machte auch Und natürlich auch für Geschäftsreisen und ich will nicht sagen, dass sie das gar nicht wertschätzen weil die sind ja nicht so aufgewachsen.
00:15:19: Früher gab es sehr langsame Züge oder gar keine Züger vielen Strecken Dass du wirklich ein vielfaches an Zeit gebraucht wenn du irgendwo hin musstest.
00:15:28: Aber wo musstest du hin?
00:15:30: Damals meistens natürlich nach Hause.
00:15:32: Du bist in die Städte, arbeitest dort und fährst dann nach Hause entweder in den Dorf oder einfach in eine andere Stadt.
00:15:37: Und heute ist Zug vor allem einmal im Jahr vielleicht noch zweimal nach Hause, vor allem fürs Neujahrsfest natürlich in China.
00:15:47: Folger elf kann man auch recht kurz machen.
00:15:49: da steht obendrauf elf Uhr Nachrichten.
00:15:54: Mit Nachrichten ist in dem Fall nicht irgendeine Fernsehennung gemeint, sondern einfach die Nachricht auf dem Smartphone.
00:16:00: Also links steht Work gets done fast?
00:16:04: Wir sagen, wenn wir irgendwas wollen in China, dann machen das umfassbar schnell und setzen alles sofort um.
00:16:10: Da wird nicht lange gehandelt oder wird direkt die Initiative ergriffen.
00:16:13: Beim Chinesisch steht auf der Folie work has to get done fast.
00:16:17: also sagt ja wir müssen es auch machen sozusagen den Druck, wir haben da keine Möglichkeit zu wählen.
00:16:24: Und wo ich im Chef morgen oder auch... Da bin ich der absolute König, jeder, dem ich keinen weiß das.
00:16:29: Flugmodus!
00:16:30: Ich bin fast immer in einem Flugmoduss.
00:16:32: zugeben natürlich, ich bin noch operativ nicht so eingesperren wie ein Chineser, also ich kann mir das auch wirklich leisten.
00:16:38: aber ich bin doch niemanden, der irgendwie auf Bereitschaft ist, den man jetzt nochmal so erreichen kann.
00:16:42: War ich aber früher in meinem buflischen Leben... Ah, buflichen Leben, das ist ja immer noch buflich.
00:16:49: In meinem Angestelltenverhältnis war ich das auch nicht so.
00:16:52: Warum?
00:16:52: Weil ich es auch da konnte, weil ich einen deutschen Arbeitsvertrag hatte und für ein großes deutsches Taxunternehmen gearbeitet habe.
00:16:59: Natürlich weiß ich auch wenn du oben im Management bist kannst du das auch noch nicht übermachen aber du kannst es eher machen als in China.
00:17:05: In China kommst du nämlich so weder hoch noch bleibst du oben.
00:17:08: Das wird erwartet und vor allem ist der große Unterschied auf unteren Ebenen.
00:17:13: Du musst überall liefern und möglichst immer ja so am besten wirklich mit dem Handy und am Kopf gießen in Bereitschaft, schlafen.
00:17:21: So das war die gesamte Präsentation.
00:17:24: also sind elf Folien.
00:17:25: die erste ist einfach nur ein Eingangs-Slide und dann zehn interessante Aspekte und ich finde das natürlich interessant.
00:17:33: nicht alles war jetzt komplett neu für mich aber ich fand es eigentlich noch mal interessant die so einen Kontrast zu stellen.
00:17:39: Ich glaube auch für euch ist das interessant dass wir einfach Ja, beide Perspektiven mal betrachten und keiner ist jetzt automatisch richtig.
00:17:47: Und das sind für eine Gemeinderung.
00:17:48: aber dass wir gerade als Ausländer auf Dinge sehen die für Chinesen selbstverständlich geworden sind im negativen wie positiven Sinne umkehrt sehen chinesen oft eher die Kosten des Systems Die ein ausländer nicht unbedingt trägt muss man auch mal sagen Wir leben alle in stückweit in der Blase Selbst soll die lange dort sind die haben privilegien auch nachteile Aber sie haben eben auch privilegieren ja Und das muss man sich immer so ein bisschen auch im Hinterkopf behalten, denke ich.
00:18:15: Dass wir ja nicht nur reine kulturelle Beobachtung machen sondern dass sowas eben auch hilft China's Wirtschaft sogar besser zu verstehen warum auch Leute handeln wie sie es tun egal ob das die Regierung ist oder der Einzelne und dass wir eben immer so eine Doppelperspektive haben die in China ausgeprägt als in jedem anderen Land der Welt?
00:18:33: meiner Meinung nach Ja.
00:18:34: und wer nur auf diese positiven Seiten schaut oder nur auf die Probleme der Basit eigentlich wie das Leben wirklich in China ist.
00:18:42: und da versuche ich natürlich immer wieder auch meinen Beitrag zu leisten, um das darzustellen.
00:18:48: Wenn ich jetzt so eine Vorlage habe und es natürlich perfekt wird dann kann ich zum einen die Expertise von einem Menschen wie Thomas Derksen einordnen aber auch so bisschen meine eigenen Beobachtung in China mit einbauen.
00:19:01: am Ende.
00:19:02: Ist China weder faszinierend oder anstrengend alleine?
00:19:06: Es ist ein Stück weit.
00:19:07: beides behauptet ich mal!
00:19:08: Das war's für heute.
00:19:09: Danke fürs Zürich und bis zum nächsten Mal, machts gut!
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