Chinas merkwürdige Gegenwart: Diese Trends sind kaum erklärbar
Shownotes
Heute stelle ich drei Trends in China vor, die recht neu und skurril sind und viel über interessante gesellschaftliche Entwicklungen verraten.
Erwähnte Namen:
- Meng-Kultur (萌)
- Shinto-Glaube
- Kawaii
- Labubu (Produkt von PopMart)
- Yiwu (Stadt in der Provinz Zhejiang)
Erwähntes Buch:
- Goodbye, Things: On Minimalist Living (Fumio Sasaki)
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Transkript anzeigen
00:00:05: Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts, China Calling, Huanying Nimen Lai.
00:00:15: Ja, heute eine kleine Ansammlung von Anekdoten und Trends.
00:00:20: Hintergrund ist, naja, ich habe immer wieder viele meldungspannende, narischen Entwicklungen, wo ich denke, ja, kann man mal erwähnen.
00:00:28: Aber in dem Podcast eine Folge über dieses Thema.
00:00:31: Vielleicht ein bisschen zu langatmig, vielleicht ein Ticken zu langweilig.
00:00:35: und jetzt habe ich wieder so ein Themenblock, den ich heute mal abarbeiten möchte mit drei Trends, die glaube ich nicht so bekannt sind, aber recht interessant und aufschlussreich über das, was so in China passiert, wie sich die Gesellschaft entwickelt.
00:00:50: Ich sage gleich, Das sind schon mehr als Randerscheinungen.
00:00:54: Das sind letztendlich Trends, die den Massenkonsum prägen.
00:00:58: Teils milliardenschwere Märkte sagen viele über die Gesellschaft aus über klasse Konsum.
00:01:06: Aber es ist nichts, dass man aus jedem sofort eine große Investment-Story stricken kann.
00:01:10: Aber ich sage schon immer, wie ich es einordnen würde, rein wirtschaftlich.
00:01:14: Fangen wir mit dem ersten an, was wahrscheinlich nicht so erst mal bekannt ist und das ist die Mankalschermang ist chinesisches Wort, ich haue das Schriftzeichen in die Beschreibung, wer es sich anschauen möchte.
00:01:25: Und Mank heißt sowas wie zwar niedlich, aber schon auch ein bisschen mehr.
00:01:30: Also sowas wie emotional, harmlos, weich, ungefährlich.
00:01:35: Und das sehen wir ja bei verschiedenen, sozusagen Produktlinien.
00:01:40: Also klar, man wird erstmal sowas wie Blüchtiere vermuten, süße Maskotchen, aber es geht auch um eine gewisse Ästhetik.
00:01:48: Das kann sein bei meinem Baby, wie ich die Sachen kaufe, aber nicht nur für Kinder, sondern auch für mich.
00:01:53: Das kann sein, dass ich eben Mode, Luxus anders definiere.
00:01:57: Und letztendlich ist es so eine, ich würde sagen, Reaktion auf eine Gesellschaft, die schon auch im Dauerstress ist, dass ich mir im Prinzip bewusst Sachen raussuche.
00:02:09: die sozusagen niedlich wirken, aber eigentlich auch so ein emotionaler Safe Space sind.
00:02:16: Also das ist kein sozusagen keine Selbstironie, sondern das wird schon ehrlich genommen, im Prinzip eine psychologische Selbstregulation, wenn man so möchte.
00:02:26: Und in China ist das etwas, was wir beobachten können.
00:02:30: Es gibt so ein bisschen eine Parallele, habt ihr vielleicht jetzt schon direkt dran gedacht, und zwar Eigentlich das Niedliche haben ja eine Arztin anderer gefunden.
00:02:40: Das sind eindeutig die Japaner.
00:02:42: Und dort habe ich ja einmal diesen Shinto-Glaube.
00:02:44: Das ist eher so ein bisschen, dass alle Gegenstände irgendeine Seele haben.
00:02:49: Also eine kulturelle Grundlage für viele Sachen, die wir auch gesehen haben, Pokémon und so weiter.
00:02:55: Und dann das Konzept Kawaii.
00:02:57: Und das ist eigentlich ein kulturelles Phänomen, was es schon seit den neunzehntsiebzigern gibt.
00:03:02: Und das ist so ein bisschen in allem verankert, was mit Kunst, Mode, Alltag, Design zu tun hat und verkörpert auch so eine gewisse Unschuld, Kindlichkeit.
00:03:13: Und das würde ich sagen, ist eigentlich also Mung am ehesten Vergleich mit diesem Kawaii-Konzept aus Japan, etwas, was wir dort sehen.
00:03:20: Übrigens, Japan hat ja einen großen Einfluss kulturell auf den Westen natürlich auch.
00:03:26: Ja, ich habe auch Pokémon Karten gesammelt früher und ich habe neulich sogar einen Keller, als ich mir in Deutschland war, mein altes Pokémon und Sammelkarten habe ich mal rausgeholt.
00:03:33: Ich würde sogar sagen, das müssten bis zu was wert sein.
00:03:36: Also da haben wir Einfluss, natürlich auch ein Ars, den sehen wir immer wieder, dass die Japaner viele Trends prägen.
00:03:43: Und übrigens, wo man wirklich auch.
00:03:46: das extrem sieht ist in Taiwan.
00:03:48: Also die Chinesen haben mich auch immer wieder gefragt, Erik, wie ist es in Taiwan so, wenn ich mal in Taiwan war?
00:03:52: Sie fragen jetzt nicht, Erik, glaubst du, Taiwan ist China?
00:03:55: Das steht nicht zur Debatte.
00:03:57: Aber die sind neugierig, weil viele Chinesen waren in Dortmund und sag ich, naja, es ist schon unterschiedlich.
00:04:01: Also kulturelle, sehr viele Ähnlichkeiten.
00:04:03: Also wenn ich zum Beispiel aufs Wurst wie Küche gehe, Sprache sowieso, verhaltensweisen, sehr, sehr nah an China dran eigentlich am Ende.
00:04:12: Wahrscheinlich auch immer mehr, und deswegen jetzt nicht damit zusammen, dass China, Taiwan, elektrieren wird, sondern weil einfach, glaube ich, die Globalisierung ja viele gerade Gleichbefragungskuppen anpassen.
00:04:23: Also auch jemand in China, der meinem Alter ist, hat mit einem aus Deutschland relativ viel Ähnlichkeit mittlerweile verglichen zu einer Phase für fünfzig Jahren.
00:04:33: Ich wandere gerade ein bisschen ab, aber ich glaube, ich kriege die Kurve wieder.
00:04:37: In Tairan sieht man diese Niedlichkeitsfaktor extrem, weil sie natürlich stärker japanisch geprägt sind aufgrund der Historie.
00:04:43: Da habe ich z.B.
00:04:45: überall diese Spielautomaten immer noch, also ein bisschen nostalgisch.
00:04:48: oder dass alles so verniedlicht wird, dass jeder zweite Mofa-Fahrer mit irgendeinem süßen Helm mit zwei Ohrenwörse unterwegs ist, solche Kleinigkeiten.
00:04:58: Und das sehen wir jetzt in China wieder ein bisschen stärker.
00:05:01: oder vielleicht erstmalig so in dieser Stärke ernt.
00:05:04: Das ist so der erste Trend.
00:05:05: Also in manchen Kulturen sagen wir mal, Konsum als emotionales Berührungsmittel.
00:05:11: Nummer zwei knüpft daran so ein bisschen an und das sind Sammler Spielzeuge und Blind Boxes.
00:05:20: Blind Box heißt nicht, dass die Box blind ist, sondern das, was drin ist, ist nicht bekannt.
00:05:25: Das sozusagen prägendeste Produkt sind die Labobus.
00:05:31: von popmart was ja selbst bis nach deutschland hohe wenn geschlagen hat und.
00:05:36: Ja ich sage jetzt Spielzeug aber natürlich für viele ist überhaupt kein Spielzeug sondern auch dort wieder Emotionen drin und es interessant ist ja dass dort auch Erwachsene viel Zeit und Geld rein investieren.
00:05:47: das ist kein Phänomen.
00:05:49: was jetzt irgendwie.
00:05:50: Im Kindergarten entstanden ist auch ein Unterschied zu den Pokemon Karten.
00:05:54: ich glaube die haben damals auch meistens nur.
00:05:58: Nein, ist man kein junger Wachstum, ein Kinder und ja, ähm, jüngere Generation gesammelt.
00:06:03: Aber jetzt dieses Sammler-Spielzeugen speziell ist ja noch was ganz anderes.
00:06:07: Woran liegt das?
00:06:08: Also auch dort ist es sicherlich so, dass, dass verschiedene interpretiert werden muss.
00:06:13: Aber in China würde ich sagen, ist es vor allem, dass das Sammeln so ein bisschen die klassische Aufstiegslogik ersetzt.
00:06:22: Für viele ist Wohnen schwer erreichbar.
00:06:25: Also, ohne muss jeder irgendwo, ich meine damit.
00:06:27: Wohnen kaufen, sich so einrichten, wenn man das vielleicht möchte, so im Leben stehen, wenn man vielleicht möchte, Karriere ist unsicher, der soziale Status, vielleicht zäbulatil und sammeln ist jetzt etwas, was wieder so ein bisschen überschaubarer ist, abschließbar, bezahlbar, kontrollierbar und damit vielen vielleicht wieder mehr einen Sinn gibt, den sie eher erreichen können.
00:06:52: Gleichzeitig, ich glaube in der Zeitung hat es eher so der Luxus für viele erledigt.
00:06:57: Das ist etwas, was ich fast jeder leisten kann.
00:07:00: Wir wissen auch so ein iPhone war lange Zeit so ein Ding.
00:07:02: Viele Leute in China haben einfach das iPhone gewollt, weil sie wussten, das können sie bezahlen.
00:07:06: Die Louis-Tasche schon nicht mehr.
00:07:08: iPhone teuer, aber das geht noch so.
00:07:10: Und jetzt hat man nochmal andere Möglichkeiten.
00:07:12: Natürlich fließen ja auch in Summe hohe Gelder rein.
00:07:15: Das ist ja kein günstiges Hobby, wenn man es richtig macht, glaube ich.
00:07:20: Und natürlich kommen gerade bei den Blindboxes ja noch andere Sachen mit rein.
00:07:24: Ich habe trotzdem einen Knappheitseffekt, obwohl es eigentlich eine Commodity, was ist ein Commodity?
00:07:28: aller Weltprodukt, ist erstmal und freien von der Quantität erstmal fast unbegrenzt ungefähr, aber halt bestimmte Objekte sind ja selten.
00:07:39: Ja, dann habe ich den Überraschungseffekt und natürlich auch wieder Community Effekt.
00:07:45: Ich mache das ja nicht alleine daheim und freue mir dann Wolf in meiner Bude, sondern ich kann das teilen, ich kann mich austauschen und das natürlich auch enorm wichtig.
00:07:58: Ist sogar teilweise stärker als bei gewissen Luxus oder Elektronikartikeln, die ja, wie soll ich das sagen, generischer sind oder wo ich das gar nicht so habe, wo ich mich jetzt nicht ewig darüber austauscht, die muss ich zeigen, aber da habe ich gar nicht so unbedingt diesen Community getan.
00:08:16: Ja, das heißt hier ist es wirklich so, dass der Wert durch den Nutzen, ja, eigentlich entstehen ja nicht durch den Nutzen, sondern durch die Bedeutung.
00:08:26: innerhalb der Gruppe so muss man sagen wirklich nutzen hat es ja eigentlich nicht also rein.
00:08:31: So von dem sammeln Effekt uninteressant ist ja das noch.
00:08:35: abschließend zu dem Trend, dass wir hier eigentlich weglaufen von dem online auch Phänomen, dass man ja sagt Spielzeuge sozusagen gerade bei den Kindern sagt man ja die wollen das ja gar nicht mehr die wollen Tablet und Ruhe ist und hier hat man ja eigentlich auch eine gegenläufige sozusagen Richtung wobei das natürlich auch ein Stück weit digitalisiert wird.
00:08:56: beim Einkauf bei irgendwelchen QR-Codes, aber rein.
00:08:59: Das Objekt ist ja wirklich auch für sich dann vorhanden.
00:09:03: Der dritte Trend ist sehr aktuell.
00:09:08: Ich weiß nicht, ob man hier von einem ganz großen, dauerhaften Trend sprechen kann, aber er war auch so der Anlass für diese Episode.
00:09:15: Also das war jetzt das dritte, jetzt habe ich genug, jetzt kann ich eine raushauen, das alles reinhauen.
00:09:20: Und das ist ugly but cute, also hässlich, aber süß.
00:09:27: Hier habe ich im Prinzip eine bewusste Abkehr von Perfektion, also das, was von anstrebt normalerweise, ja Selbstoptimierung finanziell das Maximum erreichen in der Gesellschaft, Status und so weiter, was ich eingangs gesagt habe.
00:09:43: Und jetzt gibt es dort eben auch einen Trend, der in die andere Stunde oft gibt, irgendwelche Schiefe, Holzfiguren, die plötzlich populär werden, absichtlich mit so einem Designs und warum ich jetzt, ja.
00:09:56: Genau heute dieses Thema Aufgreife, das Neuste ist ein weinendes Pferd.
00:10:02: Dort wurde eigentlich ein Produktionsfehler begangen in Iwu.
00:10:07: Iwu müsst ihr nicht kennen, auch das kenne ich eigentlich nur, ich habe schon ein Zimmer gehört, liegt in der Provinz Chejang.
00:10:15: Dort war auch Hangzhou und so weiter, liegt also Produktionsstark, Technologischstark und sowas wie die Welthauptstadt von Kleinwahn.
00:10:22: Die haben ja diese ganzen Clusterstelle, die einmachen, Meistens so in Fujian und Zhejiang, die sind so die Provinzen, die ganze Stadt macht, ich übertreibe jetzt mal Schnürsenkel, die andere macht irgendwelche Pipetten und die dritte macht eben solche.
00:10:36: Kleinen waren und dort hat angeblich, so zumindest die Legende muss man sich noch mal sagen, ein Fabrikmitarbeiter, versehentlich das Maul eines roten Blüchpferdes Verkettung genäht.
00:10:48: Und aus einem fröhlichen Grinsen wurde so ein trauriger Schmollmund.
00:10:53: Aber Das hat irgendwie die Runde gemacht und viel Internetnutzer haben dann Kommentarabgebung gesagt, wo kriege ich diese fehlerhafte Version her?
00:11:05: So und das ist jetzt ein Beispiel, was besonders viral ging.
00:11:11: Aber auch hier gibt es verschiedene Parallelen und Trends, die alle in die selbe Richtung gehen.
00:11:18: Und drückt zum Labubu, die sind ja auch jetzt nicht so schön, oder?
00:11:22: Also da hat man ja gesagt, eigentlich auch Klasse Fall von Acly But Cute.
00:11:29: Und was wir hier sehen, ist, was ich eigentlich schon so ein bisschen gesagt habe, es ist Antiperfektionismus.
00:11:35: Ein sozusagen Gegenentwurf zum Gesellschaftsmodell, das viele anstreben.
00:11:41: Hesslich heißt hier nicht unbedingt hässlich, sondern auch ein Stück weit ehrlich, verletzlich, menschlich.
00:11:50: Und viele junge Chinesen erkennen sich daran so ein bisschen wider, die sagen, Ich bin nicht perfekt, aber ich existiere eben trotzdem und ich werde auch gewisse Vorgaben oder Ziele nie erreichen.
00:12:01: Trotzdem erlaube ich mir eben, das Leben zu genießen ist auch etwas, was momentan in China viel diskutiert wird, Arbeitskultur und sagen weg ein Stück weit von dieser absoluten malocher Mentalität, die in China wir trotzdem immer noch sehr stark verträgt ist, dass er sich auch zu Zeiten extreme Ausmaße angenommen hat.
00:12:27: Also interessant, das mal so zu beobachten, diese Trends, die eigentlich als sehr schräg und erst mal nicht nachvollziehbar gelten, vor allem auch beim Land wie China, wo man ja sagt, China hat immer versucht, besonders klansvolle, luxuriöse Produkte anzusammeln.
00:12:43: Jetzt sehen wir hier, dass eigentlich die sozusagen rein finanzielle, luxuriöse Komponente anscheinend immer mehr so in der Kontra.
00:12:51: Aber natürlich muss man auch sehen, auch hier stecken große Märkte, Industrien dran.
00:12:57: Ich weiß nicht, was es fährt mit dem falschen Mund ist, Kostel, aber klar ist auch natürlich, dass sowas auch von den Marken gespielt wird.
00:13:06: Wenn man jetzt hier investieren will, dann würde ich jetzt nicht sagen, man sollte aus diesen einzelnen Trennen sozusagen eine Story créen und sagen, wie kann ich jetzt in Hesslichkeit investieren oder in was Niedliches.
00:13:18: Aber Ich denke, wir sollten einfach Hinterkopf behalten, dass China anders konsumiert und die Konzerne, die das adressieren, werden auch erfolgreich sein.
00:13:32: Und das, was wir jetzt heute hier hatten, was ich jetzt erwähnt habe, die Teiltrenz, die kannst du ja in ganz vielen Bereichen finden.
00:13:39: Also nehmen wir mal die Labubos.
00:13:41: Popmart ist ja die Firma, die ist ja sogar börsnotiert hinten dran, ist sicherlich ein Unternehmen, was jetzt nicht abschreiben würde, aber die haben natürlich mit diesem ein Produkt.
00:13:50: extrem stark gepunktet.
00:13:53: Dass die nochmal wiederkommen, die haben ja auch verschiedene Produktlinien, verschiedene Merchandise-Artikel.
00:14:01: Dass die nochmal wiederkommen, ist schon denkbar.
00:14:03: So stark weiß man nicht.
00:14:05: Das Sammler-Spielzeug-Segment ist auf jeden Fall ein langfristiger Trend.
00:14:09: Labu ist ja nicht ein Hype.
00:14:11: Es gibt auch andere Unternehmen, MiniSo, da bin ich kurz investiert, eigentlich eher so ein Einzelhändler mit auch Kosmetik, Schreibwarn, Aber auch die haben eben auf diesen Spielzeug dran gesetzt.
00:14:22: Natürlich wurde der jetzt bei mir nicht so nicht so gehypt oder hatte nicht so ein Erfolg, muss man sagen.
00:14:29: Ist aber schon was Interessantes, dort reinzugehen.
00:14:33: Aber du wirst auch sehen, dass so was sich immer wieder in anderen Bereichen spiegelt.
00:14:37: Der Tourismus, auch dort wichtig, dass ich eben Einzelerlebnisse kreiere, die nicht nur perfekt sind, nicht jeder will dann nur noch in irgendeinen perfekt geschniekelten Ressort und dort... eine Woche den sozusagen reibungsfreisten Urlaub seines Lebens zu bringen.
00:14:55: Nein, die wollen Erlebnisse.
00:14:57: Und das Ganze kann ich in verschiedene Ebenen spannen.
00:15:01: Auch beim Luxus.
00:15:02: Habe ich ja gesagt, was ist denn Luxus?
00:15:04: Luxus ist für viele dann eben nicht mehr unbedingt vielleicht das goldene Amulett, sondern die man kulturell sagt eher, ich brauche was emotional beruhigendes, Ästhetik.
00:15:18: Apple hatte es im Prinzip ja schon vor Jahren gemacht bis heute, deswegen da bin ich mir auch sicher sehr sehr beliebt.
00:15:22: Ich habe übrigens vor kurzem ein Buch über Minimalismus gelesen von einem japanischen Autor, ich weiß den Namen nicht, kann ich es unter die Podcast-Beschreibung hauen und der hat gesagt, Apple hat eigentlich den Minimalismus nach Japan zurückgebracht.
00:15:41: Japan ist ja das minimalistische Land und wir sehen aber, da ist natürlich China Auch wenn ich jetzt zurückgefuhr, jahre auch schon immer eigentlich ein Land war von seiner Kultur, von seiner Prägung, Kalligraphie und so weiter, was auch eine gewisse Ästhetik hatte.
00:15:57: Also auch dort habe ich sogar noch die historische Komponente drin.
00:16:01: Und deswegen sehen Marken müssen auch schon da drauf setzen.
00:16:04: Natürlich wie passt jetzt das erste Mengen ästhetik beruhigend mit dem hässlichen und niedlichen zusammen.
00:16:11: Ja, in erster Linie gar nicht, in zweiter Linie auch nicht.
00:16:15: Aber das heißt einfach, ich muss mich als Marke oder als Produkt möglicherweise auch richtig platzieren und sagen, was bespiele ich.
00:16:23: Es kann sein, wer irgendwo der Mitte ist und nichts davon mehr drin hat in gewissen Bereichen, dass der ein Problem kriegt.
00:16:30: Das ist einfach wichtig, dass man sowas im Hinterkopf ein bisschen behält und dass man weiß, es ist immer wichtiger, sozusagen auch die Chinesen emotional anders abzuholen, identitätsstiftender, gemeinschaftlich zu denken.
00:16:43: Also, das ist heute einfach mal drei Drens.
00:16:45: hoffe, das war auch interessant für dich, geht auch wirklich darum, einfach China ein bisschen zu verstehen.
00:16:50: Auch für mich sind viele von diesen Sachen, gerade wenn ich sie dann so recherchiere ja irgendwie neu, man hat es alles schon mal mitbekommen, alles schon mal gesehen, aber vieles ja ist auch sehr kurzfristig, man ist ein bisschen länger und deshalb immer wieder interessant so was hier aufzukreifen und dann auch ein bisschen in dem Kontext zu sehen Ostasien mit anderen Ländern.
00:17:10: Das war's für heute, vielen Dank fürs Zuhören.
00:17:12: Bis nix, da macht's gut.
00:17:13: Tschüss!
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