Wie (un)gesund ist China? Meine harte Einschätzung!

Shownotes

China hat ein lokales Gesundheitsgesetzt in Alibaba's Heimatstadt erlassen, dass die Frage aufwirft, wie ungesund China heute möglicherweise bereits ist und warum hier seitens der Regierung großer Handlungsbedarf bestehen könnte.


Erwähnte Orte:

- Kunming

- Hangzhou

- Guangzhou


Link zu den BMI-Statistiken: https://www.who.int/data/gho/data/indicators/indicator-details/GHO/prevalence-of-obesity-among-adults-bmi--30-(crude-estimate)-(-)

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Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags war der Autor, Eric Nebe, in folgenden der besprochenen Finanzinstrumente selbst investiert: Alibaba. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.china2invest.de/transparenz-und-rechtshinweise

Transkript anzeigen

00:00:06: Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts China Calling Huanying Nímen Lai.

00:00:16: Heute ein Thema, das eigentlich bei mir schon länger auf dem Tisch liegt, aufgrund einer Meldung vom fünfundzwanzigsten Dezember.

00:00:23: Aber wie es so ist, oft hat man irgendwie noch andere Sachen, andere Themen und dann zählt natürlich immer Relevanz sozusagen vor reiner Information.

00:00:32: Und ja, was ich heute sprechen möchte, ist Gesundheit, speziell auch in Bezug natürlich zum Thema, wie genau ist eigentlich das in China sozusagen angedacht?

00:00:44: Wie gesund ist der Chinese?

00:00:46: Und ich sage es leicht, zum einen ist es natürlich eine sehr subjektive Folge, weil ich das selbst ein bisschen einordnen will in meinem eigenen, ja, nicht nur Wissensstand, sondern auch mit dem eigenen, zu sagen, Ja, wie nennt man das Interpretationsspielraum?

00:00:58: Weil was ist überhaupt gesund?

00:00:59: Da gibt es ja keine klare Definition.

00:01:01: und sozusagen auch aus meinem eigenen Best Practice Pool werde ich heute einfach so ein bisschen die Sachen einordnen, versuche es aber natürlich neutral zu machen.

00:01:10: Und wäre das Thema für mich ein bisschen heikel ist, für den ist die Folge vielleicht heute nicht, sozusagen als kleine Triggerwarnung, aber keine Angst, ich werde sie nicht.

00:01:19: zu Martialis heute, die Inhalte rausschleudern.

00:01:23: Ja, hintergrund ist ein Gesetz in Hangzhou, also eine einzelne Stadt in China, Hangzhou.

00:01:29: Da war ich der Letztes Jahr, werde wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder vorbeischauen, wo unter anderem auch Ali Baba sein Headquarter hat.

00:01:35: Dieb, sie kommt aus dieser Stadt, also ein sehr tech-affin, kann man sagen, denn je von Shanghai.

00:01:43: Und dort gibt es ein Gesundheitsgesetz, das verabschiedet wurde.

00:01:46: Das ist eine Verordnung, die jetzt ab Januar, im Jahr Jahrzehntzehnte gilt.

00:01:50: Und sich vor allem an Übergewicht, an Gewichtsmanagement, an gesündere Ernährung und Fitnessrecht.

00:01:59: Interessant ist, dass dort viele Aspekte so ein bisschen angesprochen werden, die ja irgendwo auch typisch für China sind, aber die nirgendwo in so Gesetzen oder Verordnungen mal dabei stehen.

00:02:11: Und da geht es zum Beispiel sogar... darum, dass man überlegt, ein personalisiertes Gesundheits-Bewertungssystem einzuführen.

00:02:18: Das ist eigentlich so ein bisschen das, was man bei China immer denkt, dass China genau so funktioniert.

00:02:22: Aber im Alltag ist es natürlich nicht so, wer den Müll raus schafft, so ungefähr, und ihr Stryktonischmeiß kriegt einen Punkt.

00:02:29: Das ist in der Praxis in China, ja, also wenn das man vielleicht in irgendeiner Siedlung angedacht war und da ein bisschen ausgetestet wurde vielleicht, aber es ist nichts, was so gibt.

00:02:37: Und hier wird eben versucht, jetzt über viel mehr Belohnungssysteme.

00:02:42: zu arbeiten, über Punktesysteme, wie sich das dann wirklich durchsetzt, ob das überhaupt eine Chance hat, ich weiß es nicht.

00:02:49: Klar ist, man will einige Wohnheiten ran, man will letztendlich einfach eine gesundere Lebensweise fördern und dazu zählt nach dem Verständnis der Chinesen eben vor allem auch eine salz- und zuckerärmere Ernährung.

00:03:02: Und ich glaube ein ganz wichtiges Thema, wo man ran möchte, ist die Kantinernährung.

00:03:06: Das ist ja nicht ein Punkt, weil es ja nicht so ist, wenn jetzt sehr normale Chinesen mittags rausgeht und sich beim italiener für zwölf euro irgendeinen mittagskarten immer dabei.

00:03:15: so viele sind natürlich auf das kantinessen angewiesen.

00:03:18: Und das ist schon in china sage ich mal von der qualität hat sich verbessert.

00:03:24: ich habe es ja selbst kennengelernt in meiner unizeit in konving und so weil ich sagen muss konving fand ich sehr sehr gut.

00:03:32: Und dann interessanterweise als ich in wang jo noch mal der sprachschule war.

00:03:37: Ich sag mal so, da habe ich die Kantine nicht mehr so oft besucht.

00:03:39: Interessant war, dass einige Leute extra zu dieser Uni gekommen sind, um dort zu essen mittags, weil sie meinen, die Kantine wäre so gut.

00:03:48: Und ich bin eigentlich jetzt nicht super mekelig, was gewisse Sachen angeht.

00:03:53: Also zu Öl und so habe ich gar nicht so ein riesen Problem.

00:03:57: Aber ich fand das Essen jetzt heute nicht zu überragen.

00:03:58: Ich habe gedacht, okay, wie sind dann die anderen Kantinen?

00:04:01: Aber ja.

00:04:03: Also, wo war ich jetzt hinaus?

00:04:06: Also genau.

00:04:06: Ich denke, da muss man wieder geschrannt, weil dort sich halt sehr, sehr viele Leute einfach in China bedienen, buchstäblich täglich.

00:04:13: Und man dort natürlich ja mit minimalen Änderungen schon sehr, sehr viel bewirken kann.

00:04:19: Und natürlich geht das Ganze, also das Gesundheitsinitiativen in dieser Fortum dann vor allem auch über das Arbeitsleben hinaus, vor allem in das private Leben, das man eben auch sagt, wie kann man sein Nebenstil?

00:04:32: verbessern.

00:04:32: und interessant ist wirklich, dass man hier sogar ganz ausdrücklich sagt, man will sozusagen die Bevölkerung dazu ermutigen, Gewicht auch wissenschaftlich zu kontrollieren.

00:04:44: Natürlich kann man sowas in China sehr gut machen, weil man eben ohnehin schon viele Daten hat, weil man eben auch sowas recht gut abrufen kann und möchte dann ja das ganze eben ausweiten.

00:04:56: Ja, das ist alles noch bisschen Waage, aber insgesamt ist es schon interessant, dass sowas in einem Gesetz so verankert wird überhaupt.

00:05:04: Was ich glaube, ist, dass China hier gar nicht unbedingt versucht, Gesundheit und sein rein über die Moral zu regeln.

00:05:13: Sondern man muss überlegen, was ist der große Anreiz und das natürlich eigentlich ein Kosten- und Produktivitätsthema.

00:05:23: Ich kriege auch immer wieder Die Frage, wie sieht das mit der Demografie aus, China altert und so weiter.

00:05:29: Ganz komplexes Thema, sage ich auch immer.

00:05:30: Ich sage, es betrifft ganz viele Länder und es ist nicht einfach so zu beantworten mit, das wird das dann schon schaffen.

00:05:37: und ja, das wissen sie auch.

00:05:39: Aber natürlich fällt da ganz viel rein.

00:05:42: Und wenn ich eben zum Beispiel weiß, ich habe eine alterne Bevölkerung, dann muss ich mir überlegen, was das eigentlich genau bedeutet.

00:05:50: Da geht es ja nicht nur um Bin-Konsum, sondern natürlich geht es auch um Gesundheit.

00:05:54: Und das ist nichts, was ich von heute auf morgen einfach so ändern kann.

00:05:58: Und so ist natürlich, in China gibt es ja auch den zentralen Rahmen, Healthy China, Two Thousand Thirty, kann ich natürlich über solche Sachen, weil es eben auf langfristig ist, versuchen insgesamt einfach schon mal mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

00:06:12: Und dann, wie jetzt hier, über lokale Pilotprojekte möglicherweise das Ganze zu optimieren, noch mehr Aufmerksamkeit zu kreieren, statt wir haben Joe möglicherweise noch nicht ganz grundlos gewählt, weil wir eben dort eine jüngere, urbanere Bevölkerung haben, die auch für sowas sicherlich ein bisschen aufgeschlossener ist als jetzt irgendwie im Norden, in irgendeinem Rust-Belt, in irgendeiner konservativen Industriestaat.

00:06:36: Was ist daran noch interessant?

00:06:37: Also erstmal muss man sich überlegen, wie es sieht es in der Realität aus.

00:06:42: Und da ist es schon so, heute, dass laut einiger Statistiken ist, wenn man die Feierbrügel genau definiert, man sowas.

00:06:51: Aber es gelten heute schon gut vierzehn Prozent der Erwachsenen in China als übergewichtig oder adipös.

00:06:58: Und der Trend ist ganz lesteigend.

00:07:02: Die Prognosen, die jetzt auch im Zusammenhang mit diesen Meldungen von dem Gesetz immer wieder aufgeführt wurden, also schon auch Statüs sozusagen, Untermauert sind.

00:07:13: sagen, dass bis zum Jahrzehnte, ca.

00:07:15: fünfhundert Millionen Menschen in China betroffen sein könnten.

00:07:17: Und das wären dann ungefähr forty-fünf Prozent der Erwachsenen.

00:07:21: Und klar ist, vor allem die chronischen Krankheiten explodieren.

00:07:24: Diabetes, Herzkreislauf, Leberkrankungen.

00:07:27: Hängt natürlich, vor allem auch damit zusammen, dass China sich heute anders ernährt.

00:07:31: Das früher ist ja auch so was Interessante.

00:07:34: China selbst ist ja gesünder, was jetzt zum Beispiel Umstände angeht wie Luft, Wasser, reine Rikäne.

00:07:42: Standards, aber natürlich, ich habe einen anderen Konsum, deutlich mehr Zucker.

00:07:48: Rauchen ist es gar nicht so, dass man sagt, es gab es auch schon länger.

00:07:51: Es ist natürlich ein Riesenthema in China und jetzt auch wieder überlegt.

00:07:56: Ich habe gerade gesagt, Produktivität, was heißt das?

00:07:58: Ich habe natürlich auch dadurch irgendwann mehr Krankheitstage.

00:08:02: Ich habe eine geringere Arbeitsfähigkeit im Alter und das sind Punkte, die hier natürlich auch mit reinspielen.

00:08:08: Es geht uns von dem Tag darum, dass ich mein Land gesund haben möchte.

00:08:12: Sondern eben auch, das ist hart, ja, aber natürlich spielen auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle, ja.

00:08:18: Also wenn die Gesundheitsausgaben explodieren, belastet das natürlich letztendlich das Land.

00:08:25: Und gleichzeitig habe ich eine theoretisch schrumpfende Erwerbsbevölkerung, ja, das sind Faktoren, die ins sagen, ja, umhahnkapital mit reinfließen, die nicht ganz unwichtig sind, ja.

00:08:40: persönlich.

00:08:41: Und jetzt wird es wirklich maximal subjektiv.

00:08:43: Danach hole ich es aber wieder mit den Statistiken rein.

00:08:46: Persönlich, wenn ich jetzt so in China bin, da habe ich schon das Gefühl, dass die Chinesen eigentlich relativ schlank sind.

00:08:53: Und ich würde jetzt hier ein paar Einschrecken machen.

00:08:56: Also erstmal fällt auf, es gibt zwei Gruppen von Leuten in China, die ich als vergleichsweise schlank im Vergleich zu anderen Ländern einstufen würde.

00:09:06: Und das sind einmal generell Frauen.

00:09:08: im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern, also wenn ich in Tien, Thailand bin.

00:09:14: Ja, die Tais waren schon mal schlanker, muss das auch mal gesagt sein.

00:09:17: Dann hast du Länder wie Malaysia, Philippien, wo man's eh schon weiß.

00:09:21: Und die älteren Leute in China, die sind auch relativ schlank.

00:09:25: Und das ist interessant, weil die ja wirklich auch die sind, die ich immer in Parks sehe.

00:09:30: Die einfach glaube ich, aber jetzt nicht in die Parks und machen dort Kaliotraining, sondern hier Tai Chi und so weiter.

00:09:36: Und die aber einfach insgesamt gesunden leben.

00:09:38: Die Verbrennen dort ja jetzt auch nicht an so einem Tag massiv, aber die sind einfach sehr gesundheitsbewusst.

00:09:43: noch von ihrer kulturellen Prägung.

00:09:45: Die jüngere Generation hat eine andere Prägung.

00:09:48: Dort sieht man zum Beispiel als die Mitgliedschaften von Fitnessstudios oder In-Fitnessstudios.

00:09:54: Die Fitnessstudios haben keine Mitgliedschaft.

00:09:56: In China extrem gestiegen ist, also dass man dort sich auch Gedanken macht.

00:09:59: Und generell wird in China sehr viel immer über die Ernährung gemacht.

00:10:02: Also ist ja so im Westen, macht man sich auch gerade Lustig, Januar, alle renn ins Fitnessstudio.

00:10:08: Und da noch am besten so ungefähr, ja, ich war jetzt eine halbe Stunde auf dem Stepper, jetzt kann ich mir wieder die große Käse, Ravioli-Dose aufmachen.

00:10:17: In China wird eigentlich schon immer viel mehr über die Ernährung gemacht.

00:10:20: Also das ist auch so, wir sehen ja viele Leute, die recht schlank sind oder die auch, da gibt es ja sogar dieses Ideal.

00:10:27: Also bei Frauen sagt man oft, sie sind in der Vierplatte.

00:10:29: Das war lange Zeit so ein bisschen so ein Ideal, also dass die quasi einen Teil, die in der Vierplatte haben.

00:10:34: Und die machen das aber einfach über die Ernährung normalerweise.

00:10:37: Da wird in der Regel keiner so stark Fokus bei der Kalorienverbrennung legen, sondern eher im Prinzip, dass man weniger zu sich nimmt.

00:10:46: Also es ist dort in China.

00:10:47: Und dann anders ehrlich, dann schon immer so.

00:10:49: Und wie gesagt, da sieht man in China, oder da ist China aber keine Ausnahme.

00:10:53: Und so komme ich jetzt einfach schon ein besseres Bild auf der Straße.

00:10:58: Und ich habe jetzt mal geschaut, Übergewicht, ja, was sagen eigentlich die Statistiken dort?

00:11:03: Globalen, der habe ich ganz einfach gehalten.

00:11:05: hier im Prinzip, also der Anteil der Bevölkerung, die ein BMI von über dreißig hat.

00:11:11: Das ist eine Definition von Übergewichtig.

00:11:14: Und wenn man da oben schaut zu die ersten Länder, die man kennt, also vorne sind immer diese ganzen Inseln, ja, wisst ihr ja, weil die sich halt, keine Ahnung, nur von irgendwelchen Dossensachen und Kohle ernähren.

00:11:24: und dann auf Platz zwölf Kommel-Egypten, Platz treizend USA mit trentvierzig Prozent.

00:11:29: Deutschland auf Platz three-neunzig mit vierundzwanzig Prozent, die in dieses Übergewichtige fallen.

00:11:34: Ihr merkt jetzt schon, es gibt ja Statistiken, die sagen, in Deutschland ist es über die Hälfte der Leute übergewichtig.

00:11:39: Es kommt einfach darauf an, wie man es definiert, welche Statistiken man genau nimmt.

00:11:42: Ja, es geht jetzt aber nur um die Einordnung.

00:11:44: Und dann mache ich mal die Länder hier kurz weg, wo ich mich normalerweise aufhalte.

00:11:48: Malaysia auf Platz hunderteins mit zweiundzwanzig Prozent, Thailand auf Platz hundertdreißig mit fünfzehn Prozent.

00:11:55: Die Statistik ist auch schon zwei Jahre alt.

00:11:59: China kommt auf Platz hundertfünf, sechs mit acht Prozent.

00:12:01: Auch das dürfte mittlerweile ein bisschen mehr sein, aber das zeigt, China ist hier ganz hinten.

00:12:06: Und ja, interessant ist, wäre es auch für den letzten Platz oder fast ganz hinten.

00:12:10: Das ist tatsächlich Vietnam und das teile ich absolut.

00:12:13: Also meine Beobachtung, zwei Prozent nur in Vietnam.

00:12:16: Und ja, das hängt natürlich auch ganz stark mit dem Essen wieder zusammen.

00:12:19: Es ist nicht so, dass die Bilder im Lesen jetzt irgendwelche sagen, ja, Fitness-Götter sind.

00:12:26: Aber hier treffen sie nicht.

00:12:27: zwei Faktoren zusammen.

00:12:28: Zum einen ist eben das Vietnam-Näsische Essen selbst verkleist, weil, sage ich mal, leicht und nicht so hochkalorisch.

00:12:35: Und das andere ist wieder der Lebensstil.

00:12:37: Denn was ich jetzt hier zum Beispiel in Thailand beobachte, ist einfach, dass die Leute permanent in die Convenience-Stores reinrennen und sich eben Sachen kaufen oder auch zum Beispiel die Cafés.

00:12:48: Perfektes Beispiel.

00:12:49: In Vietnam hast du oft die relativ einfachen Kaffee ist noch oder einfach dich hinsetzen, ein Kaffee trinkst oder so.

00:12:55: Hier hast du nur noch solche Läden, wo es halt auch Zichtgroßsauce und irgendwelche Matcha-Puddings sind, sonst was in der Auslage gibt.

00:13:03: Und das essen die Leute, das ist ja völlig okay, wenn man sich das nachmittags gönnt, aber das kommt on top zu den bereits bestehenden Mahlzeiten.

00:13:12: Und das gab es eben vor ein paar Jahren nicht.

00:13:14: Ja, und dann ist es ganz klar, dass die Leute natürlich zunehmen.

00:13:18: Das kann man ja einfach einmal so sagen.

00:13:20: Nicht überall so, beziehungsweise woanders sind die Leute eben bewusster.

00:13:24: Manche Länder lassen sich da mehr gehen.

00:13:26: Das ist einfach so eine Beobachtung.

00:13:27: Ich bin jetzt auch schon seit ein paar Jahren nahe sind, beispielsweise meine ersten Reisen erhasen sind ein paar Jahre her.

00:13:33: Und da kann man relativ einfach sehen, dass diese Trends natürlich auch eine Auswirkung haben auf die Leute.

00:13:39: So, jetzt nochmal ein bisschen zurück zu dem Gesetz und zu den regulatorischen Gegebenheiten.

00:13:43: Die Frage ist ja, man kann sowas jetzt immer wieder kritisieren und sagen, es braucht dafür ein Gesetz und auch da Top-Down ist das überhaupt sinnvoll.

00:13:50: Kann man eine Bevölkerung dazu zwingen, gesund zu leben?

00:13:52: Und ich glaube, nein, das kann man nicht.

00:13:53: Man kann nur Anreize setzen.

00:13:55: Und wenn man eine Gesundheitsförderung betreibt, dann kann man die schon auch mit Gesetzen und Regularien aus meiner Sicht einfach auf den Weg bringen.

00:14:05: Es ist ein schmaler Grad, aber... Natürlich habe ich Möglichkeiten, die absolut legitim sind, zum Beispiel, dass ich gewisse Produkte höhe Besteuer oder dass ich einfach auch näher werde.

00:14:15: Kennzeichnungen sind volle Kennzeichnungen natürlich, also nicht irgendwelche komischen ABCD Sachen, die überhaupt nicht klar und sinnvoll definiert sind oder mit irgendwelchen komischen Ampelsystemen arbeiten, sondern also kann man schon, aber es muss Sinn machen.

00:14:30: Ja, ihr wisst, was ich meine.

00:14:32: Die Frage natürlich ist auch immer, was sozusagen schon wieder soziale Kontrolle, wenn ich jetzt solche Gesetze einführe.

00:14:37: Und das ist immer ein Kritikpunkt.

00:14:39: Und ich denke, dass man hier wirklich gucken muss, dass man im Endeffekt einfach die Anreize richtig setzt für China und dass man dadurch eine Ernährungsindustrie auch aufbaut, denn es wird immer industrieller, aber dass man eine Ernährungsindustrie aufbaut, die Sinn macht und das Ganze eben schon auch mit Daten basiert und Gesundheitsdiensten koppelt.

00:15:01: aber es eben nicht übertreibt und auch nicht anfängt, sozusagen irgendwelche falsche Anreize über Punktesysteme zu setzen.

00:15:07: Ich glaube, das ist relativ wenig Sinn.

00:15:11: Am Ende ist ja auch immer so ein bisschen die Frage, wer es eigentlich verantwortlich dafür.

00:15:17: Und auch da ist es oftmals ja so, dass das westliche Modell eher sagt, Gesundheit ist sozusagen eine individuelle Verantwortung.

00:15:25: Ja, es ist eine individuelle Leistung, wenn man so möchte, die man sowohl selbst bringt, als auch abrufen kann.

00:15:32: Und deswegen haben wir auch im Westen schon länger stärkeren Fokus auf Sport, Ernährung, Diäten, die so im Osten, seitdem im Osten in Asien nicht gibt.

00:15:43: Aber dort gibt es eben auch Trends, aber insgesamt ist es eher so, dass die Gesundheit ein kontinuierlicher Prozess ist.

00:15:51: Man viel weniger über Diäten macht, viel mehr über eben Balance und harmonische Indikation im Alltag und das Ganze einfach weniger spektakulär ist.

00:16:01: gibt's da einen idealen Weg?

00:16:03: Nein.

00:16:04: Was aber sicherlich interessant ist, ist, dass wir ja gerade im Westen unfassbar viel heute Social Media konntet haben.

00:16:10: Zu Ernährung, zu Lifestyle und allen möglichen, zu Gesundheit im Allgemeinen.

00:16:17: Und trotzdem sind ja auch bei uns mehr Leute als jemals zuvor übergewichtig und haben gesundheitliche Probleme.

00:16:24: Mit anderen Worten, ja, auch da muss man eben einen Weg finden.

00:16:30: Um den einzelnen irgendwie abzurufen, ich glaube, am sinnvollsten sind eben Sachen, die uns einfach dazu bringen, gesünder zu konsumieren.

00:16:41: Das sind zum Beispiel eben auf einzelnen Sachen wirklicherweise Steuern oder das wahrscheinlich einfach sinnvollsteigt, dass man mit einem anderen Bewusstsein aufwächst und das fängt halt zum Beispiel in der Schule oder in der Kantine an.

00:16:55: dass man dort, also für China vor allem, weil das dort integriert ist, dass man eben dort sowas sozusagen von vornherein versucht, einfach als sozusagen Teil der Gesellschaft zu etablieren.

00:17:09: Deshalb sind ja auch Länder gerade wie Korea und Japan so gesund, haben so hohe Lebenserwartungen, weil es dort einfach ganz anders Teil der Gesellschaft ist und völlig normal ist, sich ein Stück weit gesund zu ernähren, weil man dort auch einfach... Natürliches Grundverständnis ist halt für das, was gesund ist.

00:17:24: Auch wenn gesund nicht immer klare Definitionen, aber dort werden zum Beispiel gewisse Dinge eben konsumiert oder einfach ausbalanciert, dass man immer weiß, okay.

00:17:33: Ich muss das und das jetzt zusammen essen oder das ist wichtig.

00:17:36: Und da fange ich an zu überlegen, welches Lebensmittel, schau ich kein YouTube-Video, wenn ich mir jetzt ein Essen zusammenstelle, wie jetzt dort genauso sagen, die Kalorien und Proteine zusammengeführt werden müssen.

00:17:48: Das meine ich auch damit.

00:17:49: Und das muss China sicherlich wieder so ein bisschen mehr.

00:17:52: in den Fokus zurück.

00:17:52: Und dann schauen wir mal, was die Gesetze in China noch so hergeben, ob da wirklich noch viel kommen, was technisch umgesetzt wird.

00:17:59: Ich finde es auf jeden Fall interessant.

00:18:00: Und abschließend möchte ich mit einer kleinen Anekdote, die, glaube ich, gut verdeutlicht und verbildlicht, wie komplexes Thema eigentlich ist.

00:18:09: Als ich in China war, habe ich darum gesagt, weil ich unter anderem auch mit einigen Teils im Mandarin-Kurs, die hier sogar aus Bangkok kommen.

00:18:18: Sag mal so, die waren nicht die ganz großen Freunde des chinesischen Essen, obwohl die es ja eine sehr diverse Küche ist und man sollte meinen, irgendwas werden sie schon finden.

00:18:25: Haben sie auch, aber die wenigsten Küchen haben ihnen zugesagt.

00:18:28: Und die Begründung war relativ einfach.

00:18:30: Sie haben halt gesagt, es ist viel zu ölig für sie.

00:18:33: Ich weiß sofort, was sie meinen.

00:18:34: Habe sie selbst nicht so wahrgenommen, bin aber auch niemand, der jetzt jeden Tag auch dort dieses Essen halt so ist.

00:18:39: Aber Problem ist, wenn du ... Sag mal so, wenn du bist noch auf die Kosten achten musst, dann ... kommst ja nicht unbedingt an dem öligen Essen dran vorbei.

00:18:47: So.

00:18:48: Und ja, die Theis, wie gesagt, fand es nicht so, fand es nicht so riesig.

00:18:51: Und als ich hier in Bangkok war, also ich bin jetzt auch in Bangkok, aber als letztes Jahr in Bangkok war, hatte ich Besuch aus Guangzhou.

00:18:59: Und die meinten dann zum Teiessen hier, was ja gerade bei westlichen Ausländern unfassbar beliebt ist, wobei die ja ganz andere Sachen essen als die Theis, muss man auch mal sagen, aber gut.

00:19:11: Und sie meinten dann zu dem Teiessen so ein bisschen Ja, ist eigentlich ganz gut, aber viel zu süß.

00:19:18: Und ich wusste auch sofort, was sie meinen, weil ich natürlich auch immer bin.

00:19:21: Also für mich darf es im Essen eigentlich gar keinen extra Zucker geben.

00:19:25: Da ist er schon über den natürlichen Lebensmittel Zucker drin.

00:19:29: Aber ja, die Thais hauen halt ordentlich Zucker rein, und zwar Palmzucker und alles möglich, auch in den Salat und so, wenn wir mal gucken, wie die gemacht werden.

00:19:38: Selbst in so einen Fruchtcheck, wenn du nicht aufpasst, da landet ganz schnell mal so ein Schuss Sirup noch drin.

00:19:43: Und ja, natürlich ist das für viele ungewohnt, wenn du da ein bisschen sensibler bist.

00:19:50: Oder halt diese Gerichte, falls ich von der Art jetzt sogar kennst, aber dann sagst du, wie es schmeckt, denn das ist so süß.

00:19:55: Die Teils würden das aber nie so wahrnehmen.

00:19:57: So, und das sind halt einfach ganz verschiedene, sozusagen, Blickwinkel auf, was ist eigentlich überhaupt gesund, was also geht ja auch im Geschmack vielen.

00:20:04: Das geht ja nicht nur, sagen jetzt nicht, wie nur es ungesund ist, sondern sagen auch, schmeckt mir nicht wirklich irgendwie komisch.

00:20:09: Aber das sind einfach so Dinge, die verdeutlichen, wie auch natürlich die kulturelle Prägung, sozusagen unsere Geschmacksknospen ja vormund dann auch unterschiedliche Interpretationen beim Thema Gesundheit zulassen.

00:20:24: Ja, also das ist so.

00:20:24: abschließend nochmal ich persönlich, ach komm, das kann ich aus sagen, wenn ihr euch da fragt, was ich so mag.

00:20:30: Also, Assadis Essen, mein Favorit, ich habe zwei Favoriten.

00:20:36: Wenn ich jetzt rein auf sozusagen die Geschmack Ja, die Geschmacks-Extasengehe, dann würde ich mal leisches Essen bevorzugen, wo wir wissen, dass mal leisches Essen nicht das gesundeste ist.

00:20:50: Wenn ich jetzt auf die Gesamtkonstellation gehe, dann würde ich wetten im Näsisches Essen bevorzugen, denn das hat im Prinzip, ich würde sagen, so mit den natürlichsten Charakter ist trotzdem sehr frisch geschmacksvoll und einfach grundsolide.

00:21:08: Ich habe nicht mal die Frage gestellt bekommen im Sommer, wenn du dir nur noch eine Küche raus suchen dürftet, bis zum Rest deines Lebens.

00:21:15: Welche wäre das?

00:21:16: Und dann würde ich die Vietnam Nese nehmen, weil damit würde ich wahrscheinlich ein paar Jahre länger leben.

00:21:19: Aber ich esse jetzt hier außerhalb von Vietnam relativ selten Vietnam Nese.

00:21:24: Es gibt einfach nicht so viele Optionen, umso mehr freue ich mich dann, wenn es im März wieder nach Vietnam geht.

00:21:31: Also, das war's für heute.

00:21:34: Danke fürs Zuhören.

00:21:35: Bis zum nächsten Mal.

00:21:36: Wir sehen uns bald wieder.

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