Chinas Aufstieg, Deutschlands Ausverkauf? Wer wirklich gewinnt! (Interview mit Thomas Brandt Teil 1)
Shownotes
Heute gibt es ein Interview mit dem renommierten Speaker und Buchautor Thomas Brandt, der seit über 30 Jahren in Asien lebt und sich viel mit China beschäftigt. Wir sprechen vor allem darüber, warum unsere Perspektive auf China oft verzerrt und falsch ist und warum dies für die deutsche Wirtschaft fatal sein kann.
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Transkript anzeigen
00:00:06: Das Jahr, twenty-fünfundzwanzig neigt sich dem Ende und das ist ja immer eine Zeit, wo man auch ein paar Highlights Revue passieren lässt, noch mal drauf zurückblickt und für mich ein absolutes Highlight war, die Begegnung mit Thomas Brandt, den ich bis dahin noch gar nicht kannte, eher bei einem Zufall in Kuala Lumpur getroffen habe.
00:00:22: und wir haben dann auch recht schnell gemerkt, dass wir große Verschneidung eigentlich haben bei grundlegenden Themen allerdings aus verschiedenen Richtungen kommen und haben dann auch drei Videos, zumindestweise Podcasts, aufgenommen zum Thema China über sich in den nächsten.
00:00:37: China-Narrative.
00:00:38: Und die letzten beiden Interviews, die gab es bisher nur auf YouTube.
00:00:42: Jetzt haben wir die auch noch mal als Podcast hier für euch.
00:00:45: Aus meiner Sicht sind sie absolut hören.
00:00:47: Es werden.
00:00:47: heute kommt Teil eins.
00:00:48: Teil eins war nochmal ganz speziell für China.
00:00:51: Warum ist China eigentlich ein Megatrend unserer Zeit?
00:00:54: Und dann relativ schnell gesagt, ja, aber was eigentlich das Problem in der Wahrnehmung, was in externe Interne Faktoren, speziell auch in Deutschland, die das China-Bild eintrüben, ist das vielleicht berechtigt?
00:01:04: Und dann haben wir angefangen, eben auf die China-Narrative einzugehen.
00:01:08: die sozusagen von Thomas ganz spezifisch rausgeabelt wurden, unter anderem auf kritische Infrastruktur, auf China als Partner-Wettbewerber, systemische Rivalen und auch mit vielen Beispielen.
00:01:20: Thomas hat auch ganz interessante Metaphern von China-Trunkenheit zur China-Angst.
00:01:26: Also, Teil eins jetzt, viel Spaß und Teil zwei folgt dann in wenigen Stunden bis Tagen.
00:01:34: Ja, Thomas, herzlich willkommen zurück.
00:01:36: Nicht nur auf dem Kanal, sondern letztendlich auch zurück in Kuala Lumpur.
00:01:39: Wir sind beide wieder zur selben Zeit da.
00:01:41: Wir haben vor einigen Monaten schon ein Video gemacht, das kam super an.
00:01:44: Und deshalb ist es schon fast unsere Verpflichtung, jetzt Sie uns sagen, ein Folgetermin zu organisieren.
00:01:50: Für mich bist du unglaublich beeindruckend, weil du schon seit, ja, korrigier mich unter drei Wettwahrscheinlich seit über dreißig Jahren hier in Haarsten unterwegs bist.
00:01:57: Vor allem, wenn du nächstes sind und mal leist, ja, aber natürlich auch teilweise in China hast ich sehr viel mit China beschäftigt.
00:02:03: Und vor allem auch eher mit der Vergangenheit, mit der Historie.
00:02:06: Jetzt aber, habe ich gemerkt, die Themen gehen eher mehr in die Gegenwart oder sogar in die Zukunft.
00:02:11: Warum?
00:02:13: Ja, es geht, da ich so lange in Südhaus Asien bin und das Hobby schon je hatte, Chinas Geschichte, habe ich mich jetzt in den letzten vier Jahren mehr auf die Gegenwart fokussiert, die Wahrnehmung Chinas.
00:02:26: Und die hat sich in den letzten drei, vier Jahren maßgeblich geändert, aber ich habe mich auch nicht nur mit dem heutigen, der Wahrnehmung Chinas jetzt, sondern eben auch der Geschichte befasst.
00:02:36: Und das Thema, was wir heute ja zum Thema dieses Videos machen, ist ein Herzstück meines Inhaltes, eben die Wahrnehmung Chinas.
00:02:47: Und die hat mich eben auch sehr betroffen, weil ich gespürt habe, wie in Deutschland das China-Bild in den letzten drei, vier Jahren sehr negativ geworden ist.
00:02:56: Und das ist der Grund, warum ich mich mit dem Thema beschäftige.
00:02:59: Der ist ja eigentlich schade, weil wir haben viele Megatrends, der auch ein seiner Themen.
00:03:03: Und gleichzeitig hat man aber das Gefühl, die Leute, zum einen nehmen die Chancen gar nicht wahr, die hier entstehen und haben gleichzeitig ein völlig falsches Bild.
00:03:10: Also geht ja nicht nur, wie auf dem Kanal jetzt, um investieren.
00:03:12: Das geht auch darum, dass man ein gewisses Verständnis aufbaut, weil es fast jeden in irgendeiner Form im Leben tangiert.
00:03:18: Was ist da schiefgelaufen in den letzten Jahren?
00:03:20: Was ist da passiert, speziell in Deutschland?
00:03:23: Vielleicht, bevor wir in das Detail gehen, der der Hintergrund einfach nochmal geopolitisch, um so ein bisschen besser zum deutschen China-Bild zu kommen.
00:03:33: Geopolitisch in der Welt haben wir eine neue Supermacht-Revalität zwischen Amerika und China.
00:03:41: Wir haben also jetzt achtzig Jahre Hegemonie der Amerikaner.
00:03:47: Das große neue Duell, die neue große Supermacht-Rivalität ist zwischen Amerika und China.
00:03:54: Die Amerikaner können das nicht verknusen, dass die neue aufstärkende Welt macht, China.
00:03:59: Sie langsam und in vielen Bereichen sogar schnell überholt.
00:04:03: Und das ist das Thema unserer Zeit.
00:04:06: Vielleicht zum Hintergrund ist es auch wichtig zu wissen, wenn wir die letzten zweitausend Jahre betrachten, dass in achtzehn Jahrhunderten, von zwanzig Jahrhunderten haben China und Indien für die größten Wachstumsraten der Welt gesorgt.
00:04:20: Das heißt, wir kommen seit Jahrtausendwände wieder im asiatischen Jahrhundert, wir kommen zurück in ein Stück Normalität.
00:04:27: Zum einen.
00:04:28: Und ein anderer wichtiger realer Faktor ist eben, dass China mittlerweile der größte Handelspartner ist, von weit über hundertzwanzig Nationen.
00:04:38: Handelspartner, größter Handelspartner von Amerika, von Japan, von Europa, von Deutschland.
00:04:45: Und die Amerikaner sind da schon zweiter.
00:04:48: Und das ist ein weiterer Faktor, der China-Gewicht gibt, auch politisch in UN, in Stimmen und so weiter.
00:04:55: Also das ist der geopolitische Hintergrund vorgegeben.
00:04:58: Wir jetzt das Bild, das China-Bild in Deutschland betrachten und da hat es, wie du gerade gesagt hast, eben eine Wandlung gegeben.
00:05:06: In den letzten vier Jahren wurde das China-Bild sehr negativ.
00:05:10: Und da ist zu fragen, wie entsteht das überhaupt?
00:05:15: Wie kommt das?
00:05:16: Wie kann es sein, wenn wir zuvor beschrieben, China so einen Aufstieg?
00:05:20: hat und real so wichtig geworden ist in der Welt, geopolitisch oder auch wirtschaftlich.
00:05:26: Wie kann es sein, dass in Deutschland heute Unternehmen, Städte, Universitäten, Wissenschafts-Inzitionen, ihr China-Engagement mit schlechten Gewissen erklären müssen?
00:05:37: Das ist einfach schier unglaublich.
00:05:38: Das kann gar nicht sein.
00:05:40: Das
00:05:41: war nicht so.
00:05:41: Und das ist vor drei, vier Jahren wurde das negativer.
00:05:45: Zum einen, wie kommt es, dass wir in den letzten drei, vier Jahren mehr Nachrichten über China hatten, als in den letzten dreißig Jahren des Aufstiegs?
00:05:54: Wie kommt es, dass wir in den letzten drei, vier Jahren mehr Nachrichten über Taiwan hatten, als in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren?
00:06:02: Und wie kommt es auch, und da kommen wir vielleicht auch gleich mal drauf zu sprechen, dass es mehr Narrative gibt?
00:06:08: Also ... Bilder zu einer Gesellschaft, zur Gesellschaft Chinas, die in dem Fall negative Narrative gibt, als wir jemals aufzielen könnten, zu Indien oder selbst zum Kriegstreibenden Russland hätten wir keine zwanzig, dreißig Narrative.
00:06:22: Kannst du keine Fünfe nennen wahrscheinlich?
00:06:24: Ich
00:06:24: sowieso nicht.
00:06:25: Zu Indien auch nicht der größten Bevölkerungsmacht der Welt oder zu Indonesien, dem drittgrößten, viertgrößten Land der Welt.
00:06:33: Wie kommt es, dass wir diese Narrative haben?
00:06:35: Und das ist die Frage, Wie kommt es, dass wir so ein negatives China-Bild erhalten haben?
00:06:41: Vor allem ist der eigentlich stark politisch geprägt, aber natürlich auch aus den Medien.
00:06:45: Jetzt wäre natürlich die Frage, was man ja sieht in den letzten Jahren, dass insgesamt soziale Medien auch über gewisse Algorithmen, über Plattformen ja auch an Relevanz gewinnen.
00:06:53: Weil diese negativen Beispiele, die die Narrative, die kommen ja nicht aus der Wirtschaft.
00:06:57: Also das reale Leben, was wir hier sehen, und was auch letztendlich die deutschen Unternehmer, Unternehmen, Vorstände wahrnehmen, Da kommt das ja absolut nicht zum Vorschein.
00:07:07: Jetzt werden die Zimmern gewählte Rolle spielen hier möglicherweise die Medien und die Politik, die sich rückgekoppelt daran eigentlich ausrechte wahrscheinlich.
00:07:14: Vielleicht bevor wir Medien und die sozialen Medien oder die Medien, ich würde da unterteilen wollen, in die Ursachen.
00:07:21: Was sind die Ursachen für das negative China-Bild?
00:07:23: Und da würde ich ganz klar sagen, es gibt externe Ursachen und es gibt Ursachen, die in Deutschland zu suchen sind.
00:07:31: Zu den externen Ursachen würde ich auf jeden Fall, wie ich eben schon sagte, die Amerikaner können nicht verknusen, dass China an ihnen vorbeigeht.
00:07:38: Diese Supermacht-Vivalität zwischen Amerika und China.
00:07:42: Und aus meiner Sicht demonisiert Amerika-China stark, baut Angst auf vor dieser Macht-China.
00:07:52: Und das ging vor drei, vier Jahren los mit der Einteilung in Länder, Gute und Böseländer.
00:07:58: Und ich bin der Überzeugung, es kommen sehr viele Narrative.
00:08:01: Das Wort Narrativ gab es früher nicht von von Narare, aus dem Lateinischen von Erzählen.
00:08:07: Und das ist eine Erzählung sozusagen über ein Landeszustand.
00:08:10: Die können positiv oder negativ sein, aber in dem Fall sind sie negativ.
00:08:14: Muss ich
00:08:14: sagen, weil sie widersprechen.
00:08:15: Es gibt ja, China geht unter, aber China übernimmt auch die Welt.
00:08:20: Und da kommt eine Menge aus über dem Atlantik.
00:08:23: Aus meiner Sicht werden diese Narrative geopolitisch inszeniert, um den Rivalen zu bespielen.
00:08:30: Und dann, bei uns eingetroffen, haben wir verschiedene Faktoren, die eine Rolle spielen.
00:08:34: Die Medien, wie du schon sagst, ist erstmal die Normalen spielen eine große Rolle, weil Medien an sich sind schon mal... auf der Suche nach spektakulären oder sensationsgelüsten.
00:08:45: Das Spiel mit der Angst ist immer attraktiv für Medien.
00:08:48: Dann trifft es aus meiner Sicht, das ist, ich muss jetzt aufpassen, was ich sage, auf Politiker,
00:08:54: auf
00:08:55: Politiker sage ich nicht auf deinem, das schneiden wir dann raus, sozusagen trifft es auf Politiker, die wenig Weitblick haben, zum einen, die entweder dumm sind oder auch ideologisch kurzfristig denken.
00:09:08: und eben die Megatrends, die wir vorher beschrieben haben, nämlich dass wir im asiatischen Jahrhundert sind und China und Chinesen der wichtigste Megatrend unserer Zeit sind, einfach nicht berücksichtigen.
00:09:18: Und was dann mit den Narrativen gemacht wird, ist, dass die wiederholt werden.
00:09:22: Wir werden bei uns eingesetzt, bespielt von Medien und von Zeitung, ich komme gleich zur sozialen Medien, der Frage eben auch.
00:09:31: Und die werden wiederholt.
00:09:33: Und wenn sie häufig wiederholt werden, cementiert sozusagen, dann erscheinen sie als, werden sie als wahr oder als allgemeingültig wahrgenommen.
00:09:41: Und das ist dann das Problem.
00:09:43: Und da spielen dann wiederum auch heute die sozialen Medien eine Rolle, weil soziale Medien sind heute die gefährlichste Waffe unserer Zeit.
00:09:53: Und das ist auch eine der Gründe, warum ich mich mit diesem Thema beschäftige, weil Propaganda war in der Geschichte Deutschland ein riesiges Problem, ist eine ganz gefährliche Waffe und die wird gerade zwischen den Supermächten eingesetzt.
00:10:05: und diese Narrative werden in Deutschland bespielt und haben leider auch, muss ich sagen, Erfolg, weil die deutsche Öffentlichkeit glaubt diese Narrative und folgt der aufgebauten Angst von einem gefährlichen und bösen China.
00:10:22: Ja,
00:10:23: das kann das absolut nachvollziehen, dann selbst meine einfache Aufenthalt in China.
00:10:27: haben ja teilweise eine große Überraschung bei meinen Zuschauern hervorgebracht, die gesagt haben, ja, ich hätte nie gedacht, dass China so sauber ist, blau und himmel hat, dass man sich dort so frei bewegen kann, dass überhaupt ein Virtual aufnehmen kann.
00:10:36: Selbst meine eigene Familie muss ich zugeben, weil teilweise sehr skeptisch.
00:10:39: Mittlerweile hat sie ein gewisses Vertrauen geworden, was meine Aufenteile dort angeht.
00:10:43: Und das Problem ist dann wirklich, dass wir auch einfach mit einer bzw.
00:10:46: kleinen Anzahl immer wieder konfrontiert werden, alles links und rechts ausblenden und gleichzeitig ein völlig verzerrtes Bild bekommen.
00:10:53: Ich würde sagen, jetzt haben wir schon das ganze Thema so ein bisschen mehr als nur angestoßen.
00:10:59: Kommen wir doch einfach mal auf ein paar konkrete Beispiele, Narrative.
00:11:01: Was sind so zwei, drei besonders, sagen wir mal, trastische Beispiele, Narrative, die wir aufgebaut haben?
00:11:06: Gerne, wir besprechen
00:11:07: es auch.
00:11:07: Um
00:11:08: das zu veranstalten, macht das Sinn also.
00:11:11: Beispiel vielleicht nur in einem Satz ist in China verdient und so wirtschaftliches Narrativ in China verdient.
00:11:18: Man sich dumm und dem nicht.
00:11:19: Die deutschen Unternehmen verdienen sich dumm und dem nicht.
00:11:22: Das wird immer so gesagt und keiner hat ein Gefühl dafür, dass beispielsweise durch Erhebung vom VDMA bewiesen ist, dass fünfzig Prozent der dort investierten Unternehmen auch Verluste machen.
00:11:32: Und wie schwer das ist.
00:11:33: Das ist so ein typisches Narrativ für die Allgemeinheit, die wenig mit Wirtschaft zu tun hat.
00:11:38: Ein weiteres ist der Ausverkauf der deutschen Wirtschaft sozusagen, also das Narrativ, dass die Chinesen deutsche Technologieführer wegkaufen und sozusagen damit Weltdominantien mit unsere Unternehmen wegkaufen.
00:11:52: Also die Gefahr, sie kommt zu uns kaufen, die weg.
00:11:55: Da sind so die Beispiele, Gildemeister.
00:11:57: eben auch das Weltführende, das Deutschland, Europa, Weltführende, Unternehmen KUKA, Automatisierungsunternehmen Nummer eins, es wurde eben vom Chinesen übernommen.
00:12:06: Aber die Realität, wenn man danach schauen würde, ist, dass China nicht unter den ersten fünf Investoren oder Käufern von deutschen Unternehmen liegt.
00:12:16: Der erste ist mit Abstand mit über tausend achthundert Unternehmen.
00:12:19: Die sind die Amerikaner.
00:12:21: Dann kommen entweder je nachdem, welche Statistik man schon Niederlande oder die Schweiz, Frankreich, Italien sind noch weit vor China.
00:12:28: Und China ist je nach Statistik auf fünf, sechs, acht oder elf.
00:12:32: Also China kauft nicht die deutsche Wirtschaft weg.
00:12:36: Das ist so ein typisches bespieltes Narrativ, was eben Angst aufbauen soll und auch tut.
00:12:42: dass man herkommt.
00:12:43: Ähnlich war das auch mit dem Hamburger Hafen.
00:12:46: Die Diskussion vor einiger Zeit, wie Costco, der Hafen- und Containerbetreiber Anteile von einem Terminal in Hamburg kaufen wollte.
00:12:56: Das ging durch die Medien drei Wochen lang in der kritischen Phase, wo man sagt, China kauft kritische Infrastruktur bei uns weg.
00:13:03: Der Fall war es gar nicht.
00:13:05: Es ging um ein Doc sozusagen.
00:13:07: Das ist eine totale Üblichkeit.
00:13:09: Gibt es in Rotterdam eben auch Und da braucht man eigentlich nur ein Geschäftsbericht.
00:13:13: gucken von Harpark-Leut, dass die sogar in China Ningbo-Eigentum an Docs haben, etc.
00:13:19: Und da sieht man, wie das aufgespielt wird.
00:13:22: Damals hat sich Bundeskanzler Scholz gegen sechs Ministerien entschieden und hat das zugelassen.
00:13:27: Aber das ist so ein typisches Beispiel, wie falsche Eindrücke gemacht werden.
00:13:32: Es gibt zahlreiche Narrative.
00:13:36: Wir hatten rüber schon gesprochen.
00:13:37: Es gibt eben so Narrative, die sind ... Jetzt sehr lange daran gearbeitet, vier Jahre.
00:13:43: Ich komme auf fast fünfzig Narrative zu China, die in den letzten vier Jahren alle zwei Monate kommt.
00:13:49: ein neues Narrativ und wird in die Medien gehauen und wird bespielt dann.
00:13:53: Das hättest du ja nichts mehr zu tun.
00:13:54: Sonst
00:13:54: hätte ich nichts mehr zu tun.
00:13:56: Aber die tragen sehr strategisch und systematisch dazu bei, ein negatives China-Bild zu zeigen.
00:14:03: Ich als Beispiel auch der Spionageballon in den USA, der vor zwei, drei Jahren in der Luft war.
00:14:11: Dann zwei, drei Wochen bei uns in jedem Tagesthemen gezeigt wurde, zeigt eben an, dass China nicht nur weit weg ist, sondern sogar zu uns kommt.
00:14:18: Alles sieht, was wir machen.
00:14:20: Dass das Ding in größter oder neuerster Technik von den Amerikanern abgeschossen wurde.
00:14:26: Und dass es sechs Monate später gab es nur die Nachricht, dass es ein Wetterballon-Solar getrieben war.
00:14:32: Das davon erfährt keiner mehr.
00:14:33: Aber das Prinzip ist, Angst aufzubauen vor dem Gegenüber.
00:14:39: Jetzt ist China nicht nur da hinten, sondern jetzt kommen sie sogar zu uns.
00:14:42: Das ist so wie die Frage, wie damals von unserer Bundeskanzlerin Merkel das Handy abgehört wurde.
00:14:47: Wenn da China heute machen würde, dann hätten wir Wochen mit diesem Thema zu tun eben.
00:14:52: Und das ist das Beispiel der Narrative, was ganz interessant ist.
00:14:56: Aus meiner Sicht werden die Narrative Ereignis gebunden.
00:14:59: Ereignis gebunden heißt zum Beispiel olympischen Winterspiele damals oder eben der Ballon.
00:15:04: Das Ereignis ist vorbei, nach zwei, drei Wochen sind die dann wieder, hört man nicht mehr von denen, oder es gibt die Permanentbächer.
00:15:11: So bezeichne ich, das war damals Hongkong bis zur Rückführung, oder das ist eben die Taiwan-Frage.
00:15:17: Das sind Permanentbächer.
00:15:18: Wir haben die, die auf Personen gerichtet sind, auf Chi, den Staatspräsidenten zum Beispiel, gibt es mehrere Narrative.
00:15:26: Während es zu Putin oder auch zu Trump gar keine gibt oder zu Modri ganz wenig bespielte nur.
00:15:33: Und dann gibt es Vergleichsnarrative, die sagen zum Beispiel, China wird von Japan überholt.
00:15:40: Das war so ein Narrativ vom Jahr in etwa.
00:15:43: Und das ... ist in Bezug auf Japans Rolle damals, die die Amerikaner überholen sollten wollten.
00:15:50: Und das klappte nicht.
00:15:51: Und damit wird gesagt, wie Japan ist China nur eine Eintagsfliege, verschwindet morgen wieder.
00:15:56: Das andere ist vom Dreivierteljahr als Indien von der Bevölkerung, der China überholt hat.
00:16:02: Indien ist größer als China.
00:16:04: Und damit macht man China vergleichsweise klein.
00:16:07: Und das sind beispielsweise so Vergleichsnarrativ.
00:16:10: Das perfil ist, dass man immer wieder einst zum Beispiel raus in den Stück weit reinpasst.
00:16:14: Man nimmt dann auch genau dort partiell das raus, was wieder passt.
00:16:18: Manche, wie du sagst, verschwindet.
00:16:19: Manche kommen immer wieder.
00:16:20: Wenn ich zum Beispiel auch jeden Beitrag damit unter Mauer, dass ich eine Militärparade in Peking sehe, ich war gerade in Peking, da fahren keine Panzer täglich durch die Straßen, da werden keine Paraden täglich abgarten.
00:16:31: Wenn ich aber immer wieder damit unter Mauer, natürlich einfach oder einfach die Beispielen, die gerade in der Bresse sind, die genau dort reinpassen, teilweise völlig kontextualisieren und natürlich dadurch es immer wieder so belebe.
00:16:43: Manche, okay, die kann man nicht mehr behalten, die fallen dann runter.
00:16:46: Wie du sagst, da kommt aber ein neues Narrativ.
00:16:48: Ja, aber es gewährle ich, die immer wieder kommen.
00:16:49: Ich glaube, eines ist so ein bisschen, das hatten wir jetzt in den letzten Jahren vor allem auch aufgrund der Prägung unseres Außenministeriums, dass China grundsätzlich ein Wettbewerber, Rivales ist.
00:17:01: Das ist vielleicht
00:17:02: nochmal was... Werde Reichland.
00:17:03: Ja,
00:17:04: das ist einer der... Interessant sind Themen wie das vor vier Jahren losging, ging es in die Unterscheidung ein gutes, böses Land und dann kam sehr schnell auf.
00:17:13: Wandel durch Handel trifft nicht zu, völliger Quatsch aus meiner Sicht.
00:17:16: und dann kam eben dieser Dreiklang.
00:17:20: China ist Partner, Wettbewerber und Rivalesystem Rivales und der kam das erste Mal auf, in der europäischen China-Strategie und wurde dann auch in unserer deutschen China-Strategie ein grausames Konstrukt sozusagen zu sagen gebraucht.
00:17:37: Ich bringe da immer verschiedene Beispiele.
00:17:40: Also einmal ist es kaum zu glauben, dass dieser Dreiklang diskutiert und in den Medien breitgemacht wurde, China wäre Wettbewerber und Rivalen in dem Land, wo wir fünfzig Jahre Deutschland-China-Partnerschaft haben.
00:17:54: Und das aus meiner Sicht ist so eine Bewertung völlig unpassend.
00:18:03: Jedes private Unternehmen, mein Elektro, ein Zimmermann oder ein Elektromeister, der würde niemals, wenn er einen größten Kunden hat, der sechzig-siebzig Prozent des Umsatzes macht, diesen wichtigsten Kunden als Wettbewerber und Rivalen bezeichnen.
00:18:20: Und wie vorhin gesagt ist Fakt, China ist unser größter Handelspartner von Deutschland, aber auch von Europa und dem Öffentlich, als unseren Wettbewerber und Rivalen zu bezeichnen, ist einfach ein Unding.
00:18:35: Also schlimmer kann es nicht kommen.
00:18:36: Dümmer kann es nicht sein, dass man versucht, Strategien zu finden, um Risikominimierung zu betreiben, nämlich weniger Geschäft mit nur einem großen Partner zu machen.
00:18:48: Das ist normal.
00:18:48: Das macht jeder Firma.
00:18:50: Aber jede Firma würde niemals den wichtigsten Geschäftspartner, jeder Lehrling, jeder Geselle lernt, wenn der wichtigste Grunde zu Tür reinkommt, dann hält man die Tür auf, wenn nicht sogar die Autotür.
00:19:01: Und dass unsere Politik, nicht die Wirtschaft, nicht die Unternehmen so mit China umgeht, das kann man eigentlich nicht erklären.
00:19:08: Vielleicht sollte man auch noch nennen, diese Strategie, der Dreiklang, wenn der nicht eingebettet ist in eine europäische China-Strategie, dann macht das auch gar keinen Sinn.
00:19:20: Aber China selektiv rauszunehmen und negativ zu bespielen.
00:19:25: Das ging ja nicht darum, klar ist das ein Wettbewerber.
00:19:28: Das braucht man irgendwo sagen.
00:19:29: Auch Amerika ist ein Wettbewerber.
00:19:31: Wo macht man den Dreiklang zu Amerika gerade?
00:19:33: Militärisch oder auch wirtschaftlich etc.
00:19:37: Nix davon eben, nicht?
00:19:38: Und das ist aus meiner Sicht ein Prinzip, was man... als mittelständische Firma nicht fahren würde.
00:19:46: Man wäre dumm, man wäre pleite in kurzer Zeit.
00:19:49: Und man fährt die deutsche Wirtschaft damit in den Morass, sozusagen.
00:19:53: Ich
00:19:53: denke, auf der einen Seite, was hier fehlt, ist im Prinzip diplomatische Empathie.
00:19:57: Das ist eine, dass man sagt, eigentlich erwartet man dort gewisse Prozesse, gewisse, nicht unbedingt Annäherung, aber zumindest mal ein Schulterschluss.
00:20:04: Und das andere, was sagt, ökonomisch ist im Prinzip Delizentismus, dass man sagt, man kann sich sowas nicht leisten.
00:20:10: Im unternehmerischen Bereich würde es niemals funktionieren.
00:20:13: Und diese China-Strategie, die war ja auch so, wenn die so richtig verstanden hat, dass man teilweise gesagt hat, okay, ihr müsst riesigen besser prüfen.
00:20:19: Und ich habe gedacht, ja, das machen die Unternehmen natürlich.
00:20:21: Das ist ja ganz normal.
00:20:22: Wie gesagt, Wettbewerb.
00:20:23: Und ich habe auch Märkte jedes Unternehmen.
00:20:26: Ich meine, dazu brauche ich nicht, bei einem Unternehmen zu arbeiten, das zu wissen.
00:20:28: Da reicht auch ein Blick in die Bilanzberichte.
00:20:32: Natürlich gibt es sowas schon.
00:20:34: Das heißt, man hat sie sicher auch nicht unglaublich.
00:20:39: Zum Wettbewerben, ganz guter Punkt.
00:20:41: Damals hat man sogar einen Stresstest vorgeschlagen der deutschen Wirtschaft, also wo die Politik damit ankommt.
00:20:46: Also die Unternehmen drehen sich um und gehen woanders hin.
00:20:48: Aber das Interessante ist, da mag ich zitieren, Jörg Wutke, den alten China-Hasen sozusagen, den Fitnesscenter, wenn China heute führend ist, in vielen Technologien und sehr schnell geht, dann ist das Fitnesscenter China Das Wichtigste, wir Deutschen müssen lernen, wir sind immer noch Technoführer in vielen Bereichen, aber wir verlieren viel.
00:21:10: China kommt mit einer Geschwindigkeit und wir müssen in den Fitnesscenter mit China, aber vielleicht noch wichtiger oder ich leg noch einen drauf, wie im Sport geht es darum, dass man Dort, wo die besten Tennisspieler und Bettmittenspieler in der Welt trainieren, fahren andere hin, bezahlen dafür, um mit denen trainieren zu dürfen, mit den Besten sich messen zu dürfen, mit den Besten trainieren, um aufzusteigen.
00:21:34: Und das ist das Entscheidende.
00:21:36: Da müssen wir in Deutschland eben auch sehen.
00:21:38: Die Firmen sehen das sowieso anders als die Politik und unsere Öffentlichkeit und die Medien am Schaff.
00:21:44: Aber die Firmen müssen mit Chinesen im Wettbewerb, aber auch in Partnerschaft, um besser zu werden.
00:21:51: Um weiterhin, wir haben viele technologische Weltmarktführer.
00:21:54: Und um damit die in der Spitze bleiben können, müssten sie mit China agieren.
00:21:59: Da gibt es keine zweite Wahl.
00:22:01: Und jetzt die Tennis-Meterfahrt zu vervollständigen, wenn man hier sieht, was gerade auch beim Asian-Gipfel hier in Kuala Lumpur passiert ist, beim APEG-Gipfel in Südkorea.
00:22:08: dann spielen wir auf keinen Fall momentan, auf dem Centercourt, sondern wir spielen wo ganz außen, auf der Aschebahn, wo es schon so schräg runter geht.
00:22:15: Wir waren in den Mund hin pinkelt, aber wir sind sicherlich nicht irgendwo
00:22:19: noch... Wir waren nirgendwo da.
00:22:22: Es waren da die Japaner, die Amerikaner waren da, beim Asian-Gipfel aus Südafrika und wo sind wir?
00:22:30: Also wir brauchen jetzt nicht über unsere Politik-Diskussion in Deutschland gerade sprechen, aber es würde passen.
00:22:38: Aus Prinzip, also es gibt keine Alternative.
00:22:41: Wir dürfen uns nicht dazu verleiten lassen, China freundschaftlich zu betrachten, sondern China sachlich zu betrachten.
00:22:50: Es gibt keine Alternative zu China.
00:22:52: China muss rationell betrachtet werden.
00:22:55: Aber man muss auch rationell eine Strategie fahren, um mithalten zu können.
00:23:00: Und die der Spieler.
00:23:02: Und die muss auch
00:23:03: kritisch sein.
00:23:04: Das ist ganz wichtig, dass man an den negativen Nachrichten, die es zuhauf gibt.
00:23:10: Ob es eine Seidenstraße über ganz viele Themen, auch Minderheiten und andere Themen.
00:23:14: Das sind Themen, die gehören angesprochen, aber sie reichen nicht aus, um China zu bewerten.
00:23:20: Ich beschreibe das immer sehr schön und sage, das sind die Geburtswien, eine aufsteigenden Nation.
00:23:26: Und die tun weh und die sind normal und die sind üblich.
00:23:30: Selbst eine Property-Krise mit fünfzig Billionen, also Milliarden, das ist unglaublich ein Thema.
00:23:35: Aber es reicht nicht aus, um China damit tot zu sagen und China daran zu bewerten, sind eben Teil einer normalen Entwicklung in China.
00:23:43: und da China sehr praktisch und smart orientiert ist und auch ein hierarchisches System hat, was bei uns nicht passen würde, aber was vielleicht noch ausreicht, um die nächsten Herausforderungen in China zu bewältigen.
00:23:59: Darf man auch China vertrauen, dass es Lösungen finden?
00:24:01: Absolut, ja.
00:24:02: Thomas, ich könnte ewig weitermachen und wir haben auch noch ein bisschen Zeit und ich glaube, wir haben auch noch ein bisschen Energie, die wir jetzt hier auch damit sozusagen aufwenden können.
00:24:12: Aber ich würde sagen, unseren Zuschauern geben wir jetzt mal ein paar Minuten zur Verdauung.
00:24:15: Und ja, das sind jetzt fünfzig Narrative, wir werden nicht alle besprechen, aber wir machen einen zweiten Teil und werden dort nochmal ein paar absolute sagen, wie du sagst, viele Stückchen rauskicken und wir werden dort auch kritischere Themen nochmal ansprechen.
00:24:27: Unter anderem Taiwan, weil es interessant ist, machen wir auf jeden Fall.
00:24:31: Und an euch daheim, wenn ihr das natürlich mitbekommen wollt und ich behaupte, ihr müsst das eigentlich in irgendeiner Form zumindest mal verstehen, aufnehmen, dann lasst ihr ein Abo da aktiviert die Glocke und natürlich auch gerne Thomas Inhalte ausstecken.
00:24:44: Unter dem Video ist eine Beschreibung, da findet ihr alles, ist ja auch Buchautor.
00:24:49: hat viele spannende Inhalte, die ich selbst immer wieder konsumiere, von denen ich auch profitiere.
00:24:53: Also, das soll ja auf jeden Fall wahrnehmen, diese Chance.
00:24:56: Und dann sehen wir uns gleich zum nächsten Video.
00:24:58: Und wir machen jetzt eine kurze Kaffeepause, die riecht auch schon so nach Indisch messen.
00:25:02: Ja, es gibt eine tolle Curry-Luxer hier, da lade ich dich später drauf ein.
00:25:05: Das wollte ich ja nicht sagen, aber... Hey,
00:25:07: er ist auf Kamera, also ich stelle mich vor.
00:25:09: Ja, also dann bis zum nächsten Video, was in wenigen Tagen, Wochen kommt.
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