China-Japan-Eskalation? Warum Deutschland ein Gewinner sein könnte!

Shownotes

In den letzten Wochen kam es zu ernsthafteren politischen Spannungen zwischen China und Japan mit großen Auswirkungen auf den globalen Tourismus. Doch wer ist hier der ganz große Gewinner und warum sehe ich das als eine Fortsetzung eines versteckten Asientrends, den wenige mitbekommen? Die Antwort gibt es in dieser Episode.


Erwähnte Namen:

- Hakka: ethnische Gruppe der Han-Chinesen, die als „Gastvolk“ bekannt ist, weil ihre Vorfahren über Jahrhunderte hinweg von Nordchina nach Süd- und Südostasien einwanderten

- Sawasdee Nihao

- Pop Mart

- Miniso


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Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags war der Autor, Eric Nebe, in folgenden der besprochenen Finanzinstrumente selbst investiert: Miniso. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.china2invest.de/transparenz-und-rechtshinweise

Transkript anzeigen

00:00:05: Und damit ganz herzlich willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts China Calling.

00:00:14: Ja heute ist die Nikolaus Episode für dieses Jahr sozusagen, den Podcast hier nehme ich ein paar Tage vorher auf, aber am Samstag am sechsten Dezember scheint er und hier in Thailand kennt man das glaube ich weniger als Nikolaustark, aber in Deutschland soweit ich weiß, ist das immer noch der Nikolaus, wo alle die Schuhe putzen.

00:00:32: und ich möchte einfach mal sagen, da stellt ihr das auch erst morgen am zweiten Advent oder noch immer, einfach mal eine schöne Weihnachtszeit euch schon mal, auch wirklich eine besinnliche Zeit.

00:00:41: und das sage ich jetzt nicht irgendwie hier, um besonders... pathetisch oder feierlich zu wirken, sondern ja, ist einfach wirklich so, dass man diese Zeit einmal genießen sollte.

00:00:50: Und selbst ich mache das schon so ein bisschen indirekt, auch wenn natürlich jetzt hier keine Weihnachtsstimmung so aufkommt, aber auch so ein bisschen das Jahresende genießen auf ganz verschiedene Artenweise.

00:00:59: Das heißt ja nicht, dass man die Arbeit niederlegt oder ja im Prinzip nur noch irgendwie im sozusagen Konsum schwägt oder was auch immer, aber ja, dass man es einfach ein bisschen bewusster genießt, ein paar Leute trifft.

00:01:11: Und ja, mehr hat das Gefühl halt, das glaube ich viel auszudecken.

00:01:15: Die friedlichen Zeichen sind eh vorbei, Eric, du lebst da im Paradies.

00:01:19: Und genau dieses Thema ist jetzt auch wieder hier in Asien ein bisschen hochgekommen mit der Eskalation zwischen China und Japan.

00:01:27: Da geht es ja nicht direkt um den Krieg, aber natürlich ist man dort auch letztendlich wieder beim Thema Taiwan-Konflikt.

00:01:34: Ich habe ja dort auch mit Thomas Brandt letzte Woche ein sehr interessantes Video aufgenommen, wo wir Genau das auch mal diskutiert haben in Detail, wir auch dargelegt haben, wie sehen wir das eigentlich?

00:01:44: Und jetzt war es einfach so schon im Vorfeld, im Vorfeld von unserem Interview, dass die japanische Premierministerin dort einige Töne hat Peking geschickt, die natürlich Peking sehr veräggert haben, also letztendlich ein politischer Affront, weil eben dieses ganze Thema auch so hoch emotional ist.

00:02:03: Und heute mich mal so ein bisschen auf die Konsequenzen eingehen.

00:02:06: Und die sind schon ja sehr interessant.

00:02:09: Denn was ist passiert?

00:02:10: Ja, China hat im Prinzip dann eine Reisewarnung.

00:02:13: Weil ich könnte es ganz jetzt ein bisschen habe, weil ich heute noch auf Banda-Themen kommen will.

00:02:17: Aber jetzt endlich hat China eine Reisewarnung ausgesprochen, hat die Rhetorik verschärft und hat teilweise eben auch sozusagen angemahnt japanische Reisen.

00:02:27: Zu vermeiden.

00:02:28: und ja, was dann passiert ist, ist schon interessant.

00:02:30: Es gab dann eine Anhäufung von Stunnierungen, wie man sie, glaube ich, selten vor allem so in der Anzahl sieht.

00:02:37: Also, klar Covid, da gab es auch einige Stunnierungen, aber jetzt so.

00:02:42: Passiert das nicht oft, also nur mal so eine Zahl zu nennen.

00:02:45: In den drei Tagen danach wurde fast fünfhunderttausende Flugdickets stunniert.

00:02:52: Das war circa ein Drittel aller Reisen von China nach Japan.

00:02:57: Kreuzfahrten auch viel, weil natürlich, wir hatten im Prinzip ein Informellenburgkott.

00:03:03: Also das ist nicht irgendwie vorgeschrieben, sonst wären ja noch mehr Reisen betroffen.

00:03:08: Aber es ist einfach so, dass sich in China dann natürlich auch aufgrund einer gewissen Propaganda oder auch, als ehrliche Nationalstolz, aufschaukeln kann und dann hier diese Drismuskarte gespielt wird.

00:03:22: Und dann einfach ganz viele kategorisch einfach ihre Reise absagen, da sieht man mal, was das natürlich auch immer dann für Zahlen sind, die dort kommen.

00:03:33: Ja, Japan verliert also das mit Abstand wichtigste sozusagen Tourismussegment, denn China waren die absoluten Top-Reisers, China war immer also, ja.

00:03:46: sehr begeistert von Japan und was ja auch interessant ist, weil man trotzdem Japan ja als relativ teuer befindet und natürlich auch immer gewisse Spannung hat, aber trotzdem war die Chinesen fasziniert.

00:03:58: Haben dort gerne ihr Shopping betrieben, ihr Wintersport natürlich von der Popkultur, vom Essen ist man unglaublich begeistert.

00:04:05: und jetzt sagt man, ja wir sind hier ein bisschen vorsichtiger und hat hier massive Effekte.

00:04:11: und jetzt interessant, wer könnte davon möglicherweise profitieren.

00:04:18: Da gibt es einige Länder, drei, vier, die ich mal ein bisschen rausgreifen will, weil es einfach interessant ist, zu sehen, was dort passiert.

00:04:26: Auf Platz eins momentan ist Südkorea.

00:04:29: Auch kein Land, was übrigens besonders preiswert ist, aber das ist jetzt ein bisschen nach vorne gerückt.

00:04:34: Thailand ist jetzt wieder ein bisschen beliebter, da wo ich auch gerade bin.

00:04:38: Und dann hast du natürlich Staaten, also du hast immer die kleinen Inselstaaten wie Hongkong, Singapur.

00:04:44: Man leist ja komplett wieder vor.

00:04:46: Aber zum Beispiel wäre es jetzt wieder vorne.

00:04:48: auch mit dabei ist Russland.

00:04:49: Warum?

00:04:50: Weil Russland natürlich auch gleichzeitig eine Schnee-Alternative ist zu Hokkaido oder was auch immer.

00:04:56: Also die haben sich die Flugbogen nach Russland einfach mal verdoppelt.

00:05:00: Vor allem die Städte des Moskos und Ledersburg oder eben die Regionen, wo man dann besonders gut Skisport betreiben kann.

00:05:08: Also da sind die Chinesen auch pragmatisch.

00:05:10: Die werden sich jetzt nicht da im Vergriechen.

00:05:13: Und haben nach wie vor natürlich Reise los und fliegen dann woanders hin.

00:05:17: Und Russland ist auch so interessant, weil wir natürlich immer sagen, Russland ist doch momentan so ein bisschen eine verbannte Region, aber das sehen die Chinesen natürlich anders.

00:05:27: Und übrigens auch hier in Thailand interessant, war schon vor ein, zwei Jahren, da ist das auch wirklich noch, und bei uns ist ja immer noch ein ganz großes Thema, wo sich niemand nach Russland wangen würde, dann habe ich mich mit Tysons halt in die Sonne, die waren gerade Moskau im Urlaub.

00:05:39: Und es ist so, Herr, klar, also dabei könnt ihr natürlich einweisen, zum anderen interessiert ihr auch einfach nicht.

00:05:45: Und es ist, sage ich, einfach wertvoll.

00:05:46: Es ist einfach so interessant zu sehen, dass es genau wie mit Taiwan, wo sich viele Leute in die Hose machen, oder diese Situation von weit weg ganz anders betrachten.

00:05:57: Und ja, in Asien hat Kailan-Problem, nach Taiwan zu fliegen.

00:06:01: Mir inklusive, oder auch mit China, da komme ich gleich nochmal drauf.

00:06:05: Thailand allerdings.

00:06:06: Ja, ist er auch ein Fallbeispiel für die Angst durch Narrative, denn da habe ich letztes Jahr schon drüber gesprochen, weiß ich, ob ihr euch noch daran erinnert.

00:06:14: Da war es ja auch so plötzlich, war die chinesischen Touristen, was heißt Leg, aber sind deutlich eingesagt, warum, weil es da ja Kidnapping, also in Führungsfälle gab, ein Schauspielers.

00:06:27: Und dann viele Chinesen auch dort gesagt haben, oh, das scheint uns sehr, sehr unsicher.

00:06:31: Ich habe das damals natürlich auch als sehr gut testen empfunden, weil auch dort Das ist endlich auch eine Propagandamaschine, die funktioniert.

00:06:39: Und interessant fand ich die Aussage von meinen, ich habe hier ein paar Teifreunde, die aber ganz ursprünglich die Familien kommen auch aus China, das sind Hakkas.

00:06:48: Also, Hakka ist so die umtriebigste, sozusagen Bande in China gewesen.

00:06:54: Das heißt auch Gäste, die kommen aus ganz verschiedenen Regionen.

00:06:57: Mit denen habe ich in Guangzhou studiert, da erkenne ich die.

00:06:59: Treffe ich übrigens morgen, zum Abendessen habe ich fast ein Jahr nicht gesehen.

00:07:03: Und die haben damals auch dann so gesagt, ja, am Ende sind Chinesen, die halt Chinesen verarschen, letztendlich in die Aussage fand ich interessant, weil die Thais reagieren natürlich auf sowas ganz empfindlich, wenn man denen vorwerfen würde, dass die die Leute betrügen, dass dort sicherlich Teilhänder irgendwie involviert sind.

00:07:18: Ich glaube, das kann man schwer in Abrede stellen, aber natürlich waren es vor allem auch chinesische Banden, die oder ja, Banden, wie man es auch immer nennt, Organisationen, die das eingeleitet haben.

00:07:30: Übrigens auch interessant in dem Interview mit Thomas Brandt, kann man auch der Vorwurf, weil Thomas hat gesagt, Chinesen wird niemals Chinesen angreifen.

00:07:37: Man muss natürlich immer sehen, bei was reden wir, wer angreift.

00:07:40: Natürlich ist man auch in China nicht davor gefeiert von Chinesen, sozusagen attackiert zu werden.

00:07:47: Und es gab auch durch eine Vergangenheit schon angefangen von irgendwelchen kleinen Napauliern bis eben zu Bürgkriegen, gab es ja auch schon immer wieder.

00:07:54: Also man muss das immer im Kontext sehen und das ist jetzt nicht sozusagen ... komplett wörtlich nehmen.

00:08:01: Und da war es eben auch so, dass dann einige Schnee lesen, die sagen immer sehr blau euch, wenn ihr nach Thailand kam und dachten oder nach Myanmar und dachten, sie können ihr groß Geld verdienen mit wenig Aufwand.

00:08:12: Ja, das hat nicht geklappt.

00:08:13: Und dann gab es noch eine andere Folge von verschiedenen Ereignissen, wo Thailand so nichts dafür kann, das Erdbeben im März, Preisanstieg generell.

00:08:21: Also können Sie schon was für.

00:08:23: Und ja, dann war Thailand plötzlich gefährlich und dieses Jahr immer noch im Rückgang von dreißig Prozent der chinesischen Ankünfte.

00:08:32: Und Thailand war lange Zeit mit Japan die Top-Destination.

00:08:36: Also eigentlich war Südkorea auch schon immer mit dabei, kommt bis zum Jahr an.

00:08:41: Und Thailand tut das weh.

00:08:42: Ich mein Japan auch.

00:08:44: Aber die Japaner sind eben etwas wohlhabender, die können das anders wegstecken.

00:08:47: Das ist bei den Thais nicht ganz so.

00:08:49: Und das soll es nicht despektierlich klingen oder irgendwie diskriminierend.

00:08:53: Aber hier der Inder der hier nach Thailand kommt und weiterhin sein indisches Curry ist und doch sehr auf den Rupi schaut, der wird ja wahrscheinlich nicht den Chinesen ersetzen, der doch in wenigen Tagen des Weißenauers Statistiken relativ viel ausgibt.

00:09:11: Was machen die Thais jetzt?

00:09:12: Ja, sie haben zum Beispiel ja so einmal Wiederwiesenfreiheit, natürlich verlockend, aber sie machen Bokram ins Leben gerufen, eine Kampagne namens Savadi Nihau.

00:09:22: Also wer sich versteht, Savadi ist im Prinzip hallo in Thailandisch und Nihau in Genesisch.

00:09:27: Und dort hat man dann zum Beispiel angefangen, Kooperation zu starten zwischen einigen starken Marken wie zum Beispiel Pop Mart, das sind die da Bubu-Hersteller oder Mini-Soul, das ist so eine Art, ja die machen auch Sammelfiguren, aber auch so.

00:09:43: Schreibwahn oder so Sammelspielzeug.

00:09:45: letztendlich ja, um eben den Shopping Tourismus wiederzubeleben.

00:09:48: Ist eigentlich relativ schlau, dass man nicht einfach nur sagt, ja hier kriegt jetzt tolle Hotels, weil das gibt es schon immer, aber dass man so Anreize im Konsumbereich setzt.

00:09:57: Eigentlich ganz, ganz clever, ja, ob das dann funktioniert.

00:10:00: Mal schauen, ja.

00:10:00: Wir liehen die Tage mit mir auch mal hier so ein paar Shops von den Anschauen, die mir riesige Welten teilweise eröffnet.

00:10:05: Ich bin auch in den Miniso, zum Beispiel bin ich investiert in die Aktie.

00:10:09: Was hier so aufziehen in Bangkok schon interessant.

00:10:12: Also, man will im Prinzip das nutzen.

00:10:15: Ja, ist auch interessant.

00:10:17: Und vielleicht auch dann für den eigenen Schwächen ablenken.

00:10:19: Aber der ganz große Gewinner, und das ist heute das, wo ich ein bisschen tiefer eingehe, teilt dann jetzt eigentlich auch schon wieder, ist Südkorea.

00:10:28: Südkorea profitiert extrem, weil das ist wirklich ein, sag ich mal, adekuater Japanersatz, weil Südkorea ja ein ähnliches Niveau hat.

00:10:34: auch sozusagen von dem Shopping und von dem Kulinarischen so ein bisschen vergleichbar ist.

00:10:40: Also nicht, dass sie jetzt das gleiche Essen haben.

00:10:42: Das will ich nicht damit suggerieren, aber das die im Prinzip aufgrund der Stabilität, aufgrund der Entwicklung sozusagen ein gutes Pendant.

00:10:50: Auch sind Alternative zu Japan, Ostasien ist auch ganz klar.

00:10:55: Ostasien und Südostasien haben schon einige Unterschiede.

00:10:57: So, und die Buchungen, die sind direkt mal um den Viertel gestiegen nach der Warnung.

00:11:03: Und es ist auch so, dass die schon im letzten Jahr Wieser-Leichterung durchgedrückt haben.

00:11:07: Natürlich, die Korea Besoldung ist auch oft China, vor allem an der Ostküste, indem man nach Qingdao geht.

00:11:14: Die frühere deutsche Kolonies sozusagen, wo es Leckribir gibt, da findet ihr ganz viele Koryane, hört ihr ganz viel Koryana und ja, ist natürlich für die auch attraktiv.

00:11:23: Und auch die koreanisch-methodsagen sogar, hey, wir brauchen hier dauerhafte Wiesefreiheit für Chinesen.

00:11:28: Und das ist interessant, weil natürlich Südkorea ja eigentlich relativ nah an den USA dran ist.

00:11:36: Die USA wollen das natürlich nicht zumindest, auch in diesem Konstrukt mit Japan sehen, der ist natürlich auch ein bisschen kritisch.

00:11:44: China signalisiert natürlich auch jetzt indirekt damit, tut das nicht.

00:11:49: Schau, was wir mit Japan gemacht haben.

00:11:50: Also rückt nicht zu stark von uns ab, fängt nicht so ein Mist an.

00:11:55: Ist relativ unwahrscheinlich, weil man muss natürlich sagen, zum einen hat Japan eben jetzt eine Entrepreneurministerin, die auch rektorisch dann nicht zurück schreigt, das will Korea so nicht machen in der aktuellen Führung.

00:12:07: Und dann ist es einfach auch so, dass Südkorea und China bessere Beziehungen haben.

00:12:12: Das hängt zum einen natürlich mit der Historie zusammen.

00:12:15: China und Südkorea haben ja nicht einen Krieg geführt wie Japan und China und auch nicht wie Japan und Südkorea.

00:12:20: Also was ist dieses Jahr im... Ja, das ist noch dieses Jahr, ich muss gerade überlegen, ja.

00:12:24: Dieses Jahr, im März, habe ich für ein paar Tage in Südkorea, war ich überrascht, dass die hier eine relativ starke Anti-Japan-Propaganda fahren.

00:12:32: Also in den Zügen und so, habe ich auch gedacht, okay, das hätte ich jetzt so von Südkorea nicht.

00:12:38: unbedingt erwartet.

00:12:40: Und das heißt, dass, ich werde sich suggerieren, dass China und Südkorea jetzt die großen Freunde sind plötzlich, aber natürlich haben sie so ein bisschen gemeinsames Fightbild und das ist Japan.

00:12:52: Wo wir wissen, wirtschaftlich sind natürlich alle sehr eng verzahnt, aber ganz klar ist, dass die Beziehung zwischen China und Südkorea in den letzten Jahren deutlich besser geworden sind, vor allem aufgrund der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

00:13:03: Klar, aber sie haben auch strategisch ihre Kommunikation hochgefahren, ja.

00:13:08: Und beide sehen sich auch so ein bisschen als wichtige Nachbarn mit untrennbaren Verbindungen.

00:13:13: Sie fördern letztendlich auch nur gemeinsame Interessen, Handel, Investitionen, Technologische Innovationen.

00:13:19: Und ja, es sind natürlich auch ganz eng verzahnt.

00:13:23: Südkorea ist eines der wichtigsten Länder für China.

00:13:26: Umgedreht ist China Südkoreas größter Handelspartner.

00:13:32: Und was interessant ist, und das wusste ich auch nicht, bevor ich natürlich auch für diese Episode ein wenig Recherche betrieben ab.

00:13:39: Südkorea ist einer der wenigen Staaten, der einen Handelsüberschuss gegenüber China hat.

00:13:45: Davon gibt es nicht so viele, weil China natürlich exportiert, wie will, alle kaufen.

00:13:50: Das ist nicht jedes Jahr so, also das hängt natürlich davon ab, was genau gekauft wird und wie sich auch die Preise entwickeln.

00:13:57: Aber Warum?

00:13:59: Vielleicht könnt ihr es euch schon denken.

00:14:01: China importiert eben sehr hochwertige Produkte wie Halbleiter, Elektronikkomponent und Maschinen aus Südkorea.

00:14:07: Und dadurch hat teilweise Südkorea einen Halsüberschluss.

00:14:10: Also da sieht man auch, wenn man auch jetzt endlich diesen Handel fördert, dann kann man natürlich dort auch stark profitieren.

00:14:18: Ich bin mir sicher, dass Südkorea das nicht so gemacht oder würde komplett einknicken und sagen, wenn die Halbleiter liefern, wenn ich nach China würde Südkorea ja auch anders dastehen.

00:14:28: Beide streben auch eine gemeinsame kriginale Stabilität an.

00:14:32: Die haben Interesse an Frieden und treffen sich hier auch auf den ganzen Konferenzen, sind natürlich auch in Bündnissen drin.

00:14:39: Also Südkorea ist für mich der ganz große Gewinner dieses ganzen sozusagen Geblänkels und aber auch im Prinzip einfach nur Teil einer langfristigen Entwicklung.

00:14:51: nutzt natürlich auch den Sog von China und umgetritt.

00:14:54: China profitiert von Südkorea, dass die natürlich dort auch eine der Länderregionen sind, die in trotzdem da technologisch auch weiter helfen.

00:15:04: Ja, Russland habe ich genannt, ist der zweite Gewinner jetzt dieses Tourismus-Booms.

00:15:09: Klar, der setzt das so ein bisschen, aber dann kommen natürlich auch, wie gesagt, Regionen, die so ein bisschen in Unglade gefallen sind, wie eben Thailand oder auch Europa.

00:15:18: Europa wird auch wieder interessant, Deutschland.

00:15:20: Da haben wir einen deutlichen Anstieg auch gesehen, dieses Jahr wieder in Deutschland.

00:15:25: Das wusste ich zum Beispiel auch nicht.

00:15:27: Da fährt jetzt die Nationaltourismusbehörde, eine Schamoffensive in China dort.

00:15:34: Was heißt das?

00:15:34: Schamoffensive.

00:15:35: Also da werden halt eben Roadshows gemacht in China, in Peking, Shanghai und so weiter, wo dann eben ja ob das ist, das Weihnachten ist, was bei uns dann vermarktet wird oder das obane Leben, Kulinal ist Deutschland, so weiter.

00:15:47: Und das Deutschland und auch andere Teile von Europa, wie die interessant werden.

00:15:51: Und das ja auch was Rosantes hat Thomas auch in dem Interview gesagt, Thomas Brandt, dass die Politiker uns das eine erzählen.

00:16:00: Aber was die Leute machen sozusagen in den Wirtschaftsverbänden oder ganz speziell in den Unternehmen, ist was völlig anderes.

00:16:08: Deswegen hat er auch gesagt, sie ist ja nicht mehr den Talkschuss, die können sich da nicht mal reinsetzen und sagen, China ist böse, wir machen nichts mit China, nee, die Realität, Wirtschaft fließt anders aus.

00:16:17: Und natürlich tut auch dem Tourismus in Europa das chinesische Geld gut.

00:16:22: Selbst die Schweiz, sowohl wie wir alle wissen, alles andere als Notleiden sind.

00:16:26: Selbst die haben natürlich jahrelang extrem von dem chinesischen Geld profitiert.

00:16:31: Werden andere Europäer schon sagen, nee, nicht schweiß spamme, nicht mehr, sonst ist es zu teuer.

00:16:35: Geben die dann ja nicht nur für die Reisen, sondern auch für Produkte immer noch Geld aus.

00:16:39: Und auch dort hat man natürlich versucht, wir chinesen reinzuholen.

00:16:42: Und ist jetzt vielleicht auch indirekt dann ein Profiteur.

00:16:46: Denn auch dort haben wir so ein bisschen der Vergleich.

00:16:49: Eine billig landen.

00:16:50: Asien ist gar nicht unbedingt Fleisch der Konkurrenz Japan, sondern die Leute nach Japan fahren klar.

00:16:55: Sind wir ein bisschen weiter weg in Europa, aber die sagen wir wollen ebischen Geld ausgeben, Shopping.

00:17:00: Da ist dann vielleicht nicht nur Südkorea, sondern auch Europa, ein Land wie Frankreich Deutschland, die Schweiz sogar ein Alternativ oder Profiteur.

00:17:11: Wie gesagt, auch immer der Shoppingaspekt im Hintergrund, das für die Chinesen sehr wichtig ist.

00:17:16: China selbst, das würde ich auch noch mal sagen, ist auch nach wie vor selbstnahe Alternative.

00:17:21: Wir haben sich Chinesen reisen sehr viel im Land.

00:17:23: und da noch mal auch der Hinweis und ich arbeite nach wie vor nicht für die chinesische Tourismusbehörde oder für den chinesischen Staat oder sonst wie für eine chinesische Organisation, aber nur mal der Hinweis.

00:17:34: Wir können nach wie vor nicht nur visafrei nach China einreisen, sondern das Ganze wurde auch verlängert bis Ende im Jahr zwanzig.

00:17:41: Das sind mittlerweile um die siebzig Länder, die da irgendwie frei oder wie sehr leichte einreisen können.

00:17:49: Deswegen steigt auch der sozusagen inbound Tourismus, also dass wieder mehr Leute reinkommen.

00:17:54: Und auch zum Beispiel interessant, wenn wir jetzt eine Stadt wie Shenzhen anschauen, die direkt bei Hongkong ist, wo die Leute buchstäblich über die Grenze drüber können, habe ich auch mal gemacht mit einem Mini-Bus vom Flughafen.

00:18:03: Dort sind sechzig Prozent alle außerirdischen Ankünfte mittlerweile visafrei.

00:18:08: Das ist natürlich mehr Austausch, mehr Touristen, aber auch für mehr Realitätskontakt.

00:18:13: Und was ich jetzt nochmal abschließend sagen möchte, um auch diese Kurve zu bekommen, zu diesen friedlichen.

00:18:22: Ich glaube, wir leben einfach in einer Welt, die schon ja mit Jahr getrieben, schon immer, aber leider eben auch von diesen, nehme das Wort nochmal, narrativen getrieben ist.

00:18:32: Ja, letztendlich ist es immer auch eine Form von Propaganda, die manche Länder besser beherrschen als andere.

00:18:38: Ich glaube, man macht sich was vor, wenn man da glaubt, dass man da komplett sozusagen außen vor ist und da überhaupt nicht beeinflussbar ist.

00:18:47: Auch ich letztendlich natürlich, das würde ich auch nie in April stellen, bin immer auch mit dem Eindruck, wo bin ich gerade, was lese ich und so weiter.

00:18:56: Aber zumindest bin ich mit dessen halbwegs bewusst.

00:19:01: Und wir sehen ja, wenn wir die Länder bereisen, kommen wir oft an und denken, was wurde mir eigentlich erzählt.

00:19:06: Das merken gerade ganz viel nach China kommen.

00:19:08: Die sagen, China ist gefährlich, China ist unfrei, China ist irgendwie kollabierend, irgendwie wiegt alles eher diametral und genau das Gegenteil ist der Fall.

00:19:25: Auch die Chinesen, die ja nach Thailand kamen, das glaube ich gemerkt.

00:19:28: Und ich glaube auch einige, die jetzt wieder in Europa kommen, werden merken, es ist nicht alles so schlimm, wie es dargestellt wird, denn auch das Narrativ gibt es mittlerweile in China.

00:19:36: dass natürlich Europa total gefährlich ist.

00:19:39: Und das ist ja das Witzige, dass wir teilweise uns nicht nach China trauen, die Chinesen nicht mehr dahin und man denkt sich so, ja, aber jeder lebt ja irgendwie dort und kommt zu Recht.

00:19:48: Also das muss ein bisschen klar sein, es ist ein bisschen schade, dass es so ist, weil es eben auch ein falsches Bild in die Welt projiziert.

00:19:55: und vor allem viele glauben ja, dass sie ein verlistes Bild haben.

00:20:00: Und das ist eben nicht der Fall.

00:20:01: Die meisten, die eben so dogmatisch über den Land denken, war noch nie da.

00:20:06: Denken aber natürlich, dass sie dort informiert sind.

00:20:09: Jeder hat seine eigenen Quellen, die sind natürlich auch immer richtig und müssen auch stimmen.

00:20:13: Ich will einfach nur sagen, das ist am Ende auch eine Bewertungssache auf der, aber die Konflikte werden die Leute glücklicherweise nicht komplett vom Reisen abbringen und das ist ja auch ein ganz großes Esset.

00:20:30: Der Reisen nach wie vor, dass dadurch natürlich auch nach wie vor der Austausch gefördert wird und auch trotzdem noch einen Austausch auf einem anderen Niveau und auch noch ein bisschen bessere Objektivität erhalten bleibt.

00:20:44: Also solche kleinen Krisen sind auch immer geopolitische Opportunitäten für einige Länder.

00:20:51: Wird Wieser Freiheit und Reise beschränken jetzt zur neuen Außenpolitik verändern?

00:20:57: Das glaube ich nicht, aber natürlich spielt es halt immer auch mit.

00:21:01: Ja, das war's.

00:21:02: Wie gesagt, schönes zweites Adventswochenende und dann hören wir uns wieder nächste Woche.

00:21:08: Bis da macht's gut.

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